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März
2009
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Das Jahr 2009 sollte ganz der Gestaltung unseres
Gartens gewidmet sein. Wir begannen mit der Fällung einer abgestorbenen
Tanne neben dem Carport. Der Strohhut beschloss, auch gleich den Carport zu verbreitern.
Wo er den Baumstumpf doch eh ausgraben musste...
Man beachte den schwarzen (!!!) Stamm der dahinter
stehenden noch grünenden Tanne.
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Das ist ein Foto des bereits toten Baumes. Man sieht
deutlich, warum soviel Harz herausgelaufen ist: der Borkenkäfer hatte mächtig
zugeschlagen!
Auch die zweite Tanne war
bereits stark befallen. Ihr Stamm war aufgrund des Harzes schwarz geworden.
Wir entschieden, den Baum gleich mit zu fällen, da der Borkenkäfer es
ohnehin bald getan hätte.
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April 2009
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"Die Buddelei geht weiter..."
Der Strohhut wollte das nur spatentief
unter dem Sand liegende Postkabel tiefer legen und grub daher einen Schacht
links neben dem Hauptweg. |
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Er hatte jedoch nicht mit der Baukunst der Vorbesitzer
gerechnet. Die Begrenzungsmauer zum Weg hatte kein Fundament. So knackte und
knirschte es kurz, und die Mauer fiel auf der gesamten Länge in den Graben!
Der Strohhut fand das gar nicht witzig.
Jetzt
war klar: Der gesamte Weg musste weg. Eigentlich sollte er noch ein paar
Jahre bleiben, bis wir mehr Zeit für die Gestaltung gehabt hätten, aber nun
sah er so grausig aus, dass wir einfach nicht mehr damit leben konnten. |
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Mai
2009
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Dieser hier macht seinem Namen alle Ehre. Das war der
erste Maikäfer, den wir seit unserer Kindheit zu Gesicht bekommen haben. Ein
paar Tage später kam sogar noch einer.
Übrigens wurde im Fernsehen berichtet, dass wir im
Jahr 2010 eine Maikäferplage bekommen würden. Wir sind gespannt. |
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Juni 2009
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Im Vordergrund sieht man die im März 2008 angelegte
Kräuterspirale, die wunderschön eingewachsen ist. Dahinter haben wir
zahlreiche Gehwegplatten aufgestapelt, die wir aus dem gesamten Garten
zusammengetragen haben und später wieder verwenden wollen.
Im Hintergrund erkennt man einen riesigen schwarzen
Berg Kompost, den wir nach und nach im Garten verteilt haben. Das war
trotzdem nur ein kleiner Teil der Gesamtmenge Kompost in diesem Jahr. Auch
im nächsten Jahr werden wir noch jede Menge davon brauchen.
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Hier noch mal eine etwas andere Perspektive mit Blick
über die Kräuterspirale hinweg zum Carport. Vor dem Carport kann man gut die
Berge von "Strandsand" erkennen, die unser Grundstück kennzeichnen. Im
Kontrast dazu erkennt man hinter den gestapelten Steinplatten den dunklen
Kompost. |
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Und das war unsere Terrasse vor dem Haus, kurz bevor
wir sie leer geräumt haben. Wer jetzt
denkt: "Oh, soviel Schutt...", dem sei gesagt, dass dies nur die Reste eines
dritten Riesenberges Schutt waren (siehe
Unser Sanierungs-Projekt). Einen
Großteil hatten wir zur Recyclinganlage gefahren. Diese Reste jedoch wollte der
Strohhut für den Unterbau des verbreiterten Carports nutzen. Denn
sonst hätten wir wieder teures Recyclingmaterial kaufen müssen, für dessen
Entsorgung wir vorher auch noch Geld bezahlt hätten! Allerdings kostete das
manuelle Zerschlagen der größeren Steine auch eine ganze Menge Kraft und Zeit. |
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Zwischen all den Sandbergen, die zur Umgestaltung des
Grundstücks leider unumgänglich sind, befanden sich immer wieder kleine grüne
Inseln, die Steffi im Vorjahr gepflanzt hatte, um der Tristesse etwas
entgegenzuwirken. Hier ist das der Bereich vor unserer Terrasse. |
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Noch so eine grüne Insel: Diesmal vor dem großen
Küchenfenster. Die rote Rose war ein Geschenk von Steffis Mutter und eine
Augenweide. Leider duftet sie nicht. |
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Das ist der Rand des kleinen Teiches am Fuße der
Kräuterspirale. Was hier so schön blüht, sind Rosenlauch und Pfennigkraut.
Letzteres ist eine prima Sache, weil ihm weder unsere Bodenverhältnisse noch
irgendwelche Schädlinge etwas anhaben können. Gleichzeitig schützt es vor
Austrocknung und Bodenerosion. Ideal für schwierige Ecken. |
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Der Juni ist der Monat der Rosen. Daher stellen wir
Euch hier noch ein paar Rosen aus unserem Garten vor. Es sind noch viel
mehr, aber wie das so ist - man vergisst einfach das Fotografieren.
Leider wissen wir bei vielen Rosen nicht, um welche
Sorten es sich handelt, da sie schon da waren, als wir das Grundstück
gekauft haben. Unter Es war einmal ->
Unser Garten könnt Ihr Euch ansehen, wie
diese aussahen, als wir das Grundstück gekauft haben. Mit viel Kompost und
Geduld hat Steffi es nämlich geschafft, sämtliche Pilzerkrankungen
in die Flucht zu schlagen.
Auf dem Bild: unbekannte stark duftende Schönheit.
Diese Rose ist ca. 80 cm hoch. Die Vorbesitzer hatten sie an ein Rankspalier
gepflanzt, sie rankt aber gar nicht! Wer weiß, um welche Sorte es sich
handelt? Ach ja, es ist eine einmal blühende Sorte. |
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Rambler-Rose "Alchymist". Diese Rose ist vor allem
deshalb etwas Besonderes, weil es die erste Pflanze ist, die wir für unseren
Garten gekauft und noch im Herbst 2007 gepflanzt haben. 2008 litt sie dann
erstmal an falschem Mehltau aufgrund des kühlen und regnerischen Wetters.
2009 blühte sie nun endlich und duftete köstlich nach süßen Äpfeln! |
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Rosa Kletterrose; die Blüten sind nur leicht gefüllt
und fallen schnell auseinander, dafür treibt jeder Zweig gleich mehrere
Knospen, die nacheinander aufgehen und verblühen; einmal blühende Sorte;
kein Duft.
Dies ist die einzige Rose, bei der
wir nicht wissen, ob wir sie retten können. Sie bekam als einzige doch
wieder Sternrußtau und wächst auch sonst eher licht. Daher wollen wir es mit
einem neuen Standort versuchen und pflanzten die Rose im Herbst um. |
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September
2009
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Nachdem wir im August den alten
verfallenen Gartenweg entfernt hatten, haben wir entschieden, unser
Grundstück grundlegend zu terrassieren, d.h. mehrere ebene Stufen anzulegen.
Auf der untersten Stufe haben wir angefangen.
Auf dem Foto sieht man, dass wir beim
Abgraben für die Befestigungsmauer auf unser Hauptstromkabel gestoßen sind.
Der Strohhut hat dieses daraufhin vorschriftsmäßig tiefer gelegt. |
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Der Hausherr blickt stolz über sein bisheriges Werk. |
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Schon wieder mal fehlt uns ein Foto. |
Die Befestigungsmauer für die unterste "Hang-Stufe" ist
noch im September fertig geworden. Der Strohhut hat die Steine gesetzt,
Steffi hat die Steine mit Komposterde befüllt und bepflanzt. Wir sind
gespannt, wie das in 2010 aussehen wird.
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Oktober 2009
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Und noch ein fehlendes Foto. |
Ein weiterer wichtiger Schritt ist fertig geworden: Die
unterste Grundstücksebene wurde von uns begradigt. Dazu musste der Strohhut
ca. 60 cm Erde vom oberen Ende abgraben und mit der Schubkarre am unteren
Ende abladen. Steffi hat dann Unkraut und Wurzeln entfernt und das
Ganze mit einer Harke verteilt sowie festgestampft.
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