Storchschnabel

- 2010 -

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


    
    

 

Im Grunde kann man im Garten gar nicht (auf wenigstens eine der zahlreichen) Storchschnabelarten  verzichten. Sie brauchen wenig Pflege und viele Arten kommen auch mit widrigen Bodenverhältnissen wie Trockenheit oder wenig Nährstoffen zurecht. Also eine prima Anfängerpflanze.

Fast alle Arten gehören übrigens zu den Gehölzrandstauden und wollen auch so im Garten platziert werden.

 

 

 

Haarig und doch wunderschön - die Knospen vom Storchschnabel. Leider wissen wir nicht, um welche Sorte es sich handelt. Jedenfalls blüht er rosa, wird ca. 30 cm hoch und bildet innerhalb kürzester Zeit selbst an pudertrockenen Standorten dichte Polster. Daher eignet er sich ideal als Unterpflanzung für Rosen oder Sträucher. Ach ja, beim Zerreiben der Blätter duftet die Pflanze intensiv nach Zitronen.

Wahrscheinlich handelt es sich um Balkan-Storchschnabel (Geranium macrorrhizum). Der Geruch soll übrigens Hunde abschrecken, weshalb man ihn gut zur Unterpflanzung von Straßenbäumen verwenden kann. Außerdem wächst er schon nach einem Jahr zu einem dichten üppigen Polster heran, so dass Unkraut keine Chance hat.

Er zeichnet sich durch eine besonders lange Blütezeit aus bis in den Sommer hinein. Bei uns wächst auch noch eine weiße Variante, die jedoch nicht ganz so wüchsig ist.

 

 

Auch der erst im Herbst 2009 gepflanzte Braune Storchschnabel (Geranium phaeum) blühte bereits im Mai 2010. Und ist er nicht atemberaubend schön? Die Pflanze begann im Herbst noch einmal zu blühen.

Übrigens eine einheimische Pflanze und deshalb auch besonders schön in Naturgärten. Er benötigt aber einen zumindest wechselschattigen Standort mit ausreichender Bodenfeuchtigkeit.

 

 

Blutroter Storchschnabel (Geranium sanguineum). Er mag es trocken und kalkhaltig, blüht aber "nur" im Frühsommer.

Ebenfalls eine einheimische Storchschnabelart, die sogar auf der Roten Liste ("Stark gefährdet") geführt wird. Also wieder eine Pflanze, die nicht nur gut ausschaut, sondern auch als Bienenweide dient und noch dazu auch an schwierigen Standorten mit wenigen Nährstoffen zurecht kommt.

Bei uns wächst er in einer eher lila und eine eher pinken Tönung.

 

 

Himalaja-Storchschnabel (Geranium himalayense). Leider blüht er nur Ende Mai/Anfang Juni. Dann ist die blaue Blütenpracht auch schon wieder vorbei. Trotzdem wird er oft als Rosen-Begleitstaude gepriesen. Dabei blühen die  Rosen zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht. Auch als Bodendecker eignet er sich nicht. Allerdings kann er düstere Gartenecken mit seinen großen blauen Blüten wunderbar aufhellen.

 

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