Sanierung 2010

 

 


   

 


    

    
    

Für 2010 hatten wir geplant, neben der weiteren Arbeit im Garten die vertikale Feuchtigkeitssperre rund um unser Haus zu erneuern und die Außenwände provisorisch zu dämmen. Leider ist daraus nur teilweise etwas geworden. Da sich der Bau der zweiten Hangbefestigung aufgrund der Wetterkapriolen in diesem Jahr bis in den September hinzog, war für alles andere kaum Zeit.

Der Bau der zweiten Hangstufe hat uns in diesem Jahr mächtig aufgehalten

 

Für die Sanierung der vertikalen Feuchtigkeitssperre müssten wir das Fundament frei graben. Das allein ist schon schwierig, denn die Vorbesitzer haben zwar gern alles zugebaut, dabei aber nicht bedacht, dass man so eine Feuchtigkeitssperre auch mal erneuern muss - die besteht eh bisher nur aus ein wenig Bitumenbahn. Außerdem kommt man an das Fundament dank eines ungefähr 50 cm breiten Betonstreifens kaum heran. Dieser müsste zunächst weggestemmt werden. Und dann wären da noch die Wurzeln mehrerer Bäume, welche von den Vorbesitzern in unmittelbarer Nachbarschaft zum Haus gepflanzt wurden.

Diese Kiefer macht nicht nur jede Menge Dreck, ihre Wurzeln beschädigen auch das Fundament, wie wir beim Sanieren feststellen mussten. Im Sommer gibt sie aber auch Schatten, weshalb sie stehen bleiben darf.

 

Auch aus dem Auswechseln der alten Holzfenster in Steffis Zimmer und in der Küche ist in diesem Jahr nichts mehr geworden. Das lag allerdings nicht an uns, sondern an den sehr gut beschäftigten Baufirmen. Im August beautragten wir eine baufirma mit dem ERstellen eines Kostenvoranschlages. Anfang November konnten wir nach einigem Hin-und-Her mit den Kostenvoranschlägen endlich den Auftrag zum Einbau neuer Balkontüren statt der alten Fenster erteilen. Zur Bauausführung kam es aber erst im Juni 2011! Es ging ja nicht nur um den simplen Austausch alter Fenster. Nein, es hatte sich herausgestellt, dass der Sturz des alten Küchenfensters 10 cm zu niedrig für eine Balkontür (von immerhin insgesamt mehr als 2 m Breite) war und höher gesetzt werden musste.

So viel Schnee lag Ende Dezember 2010

 

Eines haben wir aber bereits fertig bekommen: Den Umbau der Heizung, der für die neuen Balkontüren notwendig geworden war. Positiver Nebeneffekt: Es wird endlich überall schön warm, und der Stockschimmel an den kalten Außenwänden des Schlafzimmers ist Geschichte! Wir haben gelernt, dass man lieber einen zu großen Heizkörper aufhängt als einen zu kleinen. Die andernfalls eingesparten Heizkosten gehen doppelt und dreifach wieder für die Schimmelbeseitigung drauf.

Oh, und das Fundament am Schlafzimmer haben wir tatsächlich aufgegraben, trocknen lassen und provisorisch gedämmt. Außerdem auch die Außenwände des Schlafzimmers komplett. Ergebnis: Schöne trockene Wände. Endlich!

Jetzt fragt sich vielleicht so mancher, warum wir "provisorisch" dämmen. Weil wir eigentlich gerne ein einheitliches Dach auf unserem Haus hätten. Und erst zu dämmen und dann das Dach umzubauen, ist nun wirklich rausgeworfenes Geld. Das mit dem Dach ist aber schwierig durchzusetzen dank der Bauvorschriften in unserem Land. Denn unser Haus steht zu nah (1,20 m) an der Grundstücksgrenze zum Nachbarn. Momentan hat es Bestandsschutz. Dieser würde aber bereits beim Erhöhen der betroffenen Wände um nur wenige Zentimeter verfallen - also z.B. beim Installieren eines Ringankers, wie wir ihn bräuchten.