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Die Küche |
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Mitte Januar 2008: Die neuen
Heizungsrohre waren verlegt. Die Heizkörper fehlten noch. Auch die
Streifenfundamente für den Fußboden existierten noch nicht, wohl aber
die Schalung (unten rechts im Bild).
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Dank des milden Winters und der
bereits funktionstüchtigen Heizungsrohre waren Anfang Februar die
Streifenfundamente nicht nur fertig gegossen, sondern auch ausgehärtet,
so dass der Fußbodenaufbau beginnen konnte.
Um nicht noch weitere
Feuchtigkeit ins Haus einzubringen (immerhin haben wir sämtliche Wände
neu verputzt!), hatten wir uns für einen Holzfußboden entschieden, der
mit Styroporplatten und -kügelchen gedämmt ist. Eine Feuchtigkeitssperre
benötigten wir dank des Wüstensands, auf dem das Haus erbaut ist nur auf
den Streifenfundamenten.
(Zur Erinnerung: Der alte
Fußboden war komplett aus Beton und feucht geworden, weil sich
Kondenswasser an dem kalten Boden und den darauf liegenden MDF-Platten
niedergeschlagen hatte. Im hinteren Hausbereich gab es einen
Dielenfußboden, der nicht feucht war, bis auf den Feuchtigkeitsschaden
im Schlafzimmer. Und diese Feuchtigkeit kam über die Wand!) |
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Auf einer Unterkonstruktion aus
zwei miteinander verschraubten Lagen OSB-Platten haben wir ein
spezielles Kunststoffgewebe aufgeklebt. Die 1 cm starken und 60 x 60 cm
großen Feinsteinzeugfliesen haben wir darauf mit einem hochflexiblen
Fliesenkleber verlegt und mit flexibler Fugenmasse verfugt. Zum Schluss
musste alles noch gegen Flecken imprägniert werden, da es sich um
hochglanzpoliertes Feinsteinzeug handelt. |
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Auch der Fliesenspiegel war Mitte
Februar bereits fast fertig. Aber Ende des Monats wollten wir ja auch
schon einziehen. Das Fenster im Hintergrund konnten wir deshalb erst
wechseln, als wir schon eingezogen waren. |
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Decke raus im Badezimmer
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Das vordere Bad im August 2007. So
sah die Decke aus.
Sieht
doch gar nicht so schlecht aus, oder? Wieso also die Decke rausreißen? -
Nun, die Raumhöhe betrug sagenhafte 2,02 m!!!
Und der Strohhut wollte die
Decke außerdem gedämmt haben, bevor wir einzogen, um den Gestank
nach Marderkacke und den entstehenden Staub nicht schon wieder im Haus
zu verteilen. |
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Hier die Ursache des Gestanks, die
zwar nicht direkt über dem Bad, dafür aber über dem angrenzenden Flur
lag. |
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Also machte er sich Mitte Januar
2008 daran, auch diese Decke raus zu reißen. Er hatte ja schon einige
Übung darin.
Zunächst kam
unter den Paneelen diese Styropordecke zum Vorschein.
Übrigens: Schaut Euch mal das
Fliesenbild im Hintergrund an. Mal abgesehen davon, dass es ein Zeichen
von schlechtem Geschmack ist.
Na? Habt Ihr den Fehler schon
entdecken können? Es wurde wohl von einem blinden Fliesenleger gesetzt,
denn die beiden rechten Fliesenreihen sind falsch aneinandergefügt. |
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Das Foto bringt es vielleicht nicht
so gut rüber, aber die mit Styropor beklebte Decke hing an der tiefsten
Stelle aufgrund eines alten Feuchtigkeitsschadens gute 20 cm durch!
Anstatt also auch diese Decke rauszureißen und eine neue einzuziehen,
wurde mal wieder einfach zupaneelt.
Zumal die Decke zum Zeitpunkt des Paneelens schon
eine ganze Weile so durchgehangen haben musste. Die Leisten, an denen
die Paneele befestigt worden waren, waren jedenfalls fast neu. |
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Auf diesem Bild kann man gut
erkennen, dass die Deckenbalken mal wieder völlig vom Borkenkäfer
zerfressen waren. Der Strohhut musste sie austauschen.
Und so nebenbei: Der Strohhut
hat sich bei allen Holzdecken die Arbeit gemacht, sie erneut mit einem
Holzschutzmittel zu behandeln.
Ein Experte für Holzschutz sagte
uns, dass es sich um einen alten Borkenkäferbefall handeln würde und wir
auf der sicheren Seite seien, was das anginge, aber das Holz müsste nun
besonders gut gegen eventuellen Pilzbefall aufgrund der alten
Feuchtigkeitsschäden bewahrt werden. |
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Hier kann man super erkennen, wie
der Strohhut das mit dem Dämmen der neuen Decke gemacht hat. Die neue
Decke wird sagenhafte 10 cm höher als die alte sein. Wenn wir irgendwann
einmal die Bäder sanieren und der Fliesenfußboden noch rauskommt, werden
es noch einmal 10 cm sein. Dann müssen auch wir endlich nicht mehr nur
von einer normalen (naja ungefähr) Raumhöhe träumen! |
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Steffis Arbeitszimmer
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So sah es hier Mitte Januar 2008 aus:
Auch hier waren die Streifenfundamente und neuen Heizungsrohre verlegt.
Die Dämmung der Heizungsrohre fehlte noch, der Heizkörper war aber
bereits angeschlossen und funktionierte. So war auch der Oberputz schon
fast trocken. |
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Ende Januar waren Heizungsrohre und
Fußboden gedämmt; der Oberputz war getrocknet, und der Einbau des
Fußbodens konnte beginnen. |
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Das Wohnzimmer
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Also dieses Foto ist in zweierlei
Hinsicht interessant:
Zum einen kann man den Zustand
des Wohnzimmers Mitte Januar 2008 erkennen. Auch hier waren die
Streifenfundamente fertig und die Heizung installiert. An der Decke
fehlten aber immer noch die Gipskartonplatten, da wir damit warten
mussten, bis der Oberputz getrocknet war.
Zum anderen kann man durch die
Terrassentür die Dimensionen des dritten und größten unserer Schuttberge
bewundern. Zwischenzeitlich war er so groß geworden, dass man die
Terrasse kaum noch betreten konnte.
Obwohl wir im November 2007
mehrere Container für den Bauschutt der Fußböden bestellt und auch
gefüllt hatten, fiel doch immer wieder Abraum an, der auf der Terrasse
zwischengelagert werden musste. Dem Strohhut waren die Container nämlich
auf Dauer zu teuer geworden, und er hatte beschlossen, den Schutt
wieder selbst mit dem Anhänger zur Recyclinganlage zu fahren.
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Auch dieses Foto der anderen Seite
des Wohnzimmers ist in zweierlei Hinsicht interessant:
Zum einen weil das alte einfach
verglaste Fenster noch drin war und deshalb das Wohnzimmer nicht fertig
verputzt werden konnte, zum anderen weil man durch das Fenster hindurch
sieht, dass sich auch neben dem Haus Altholz und Steine stapelten. |
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Die Fußbodenunterkonstruktion im
Wohnzimmer Ende Januar 2008. |
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Endlich! Anfang Februar war das
Wohnzimmer bereits fertig gestrichen und der Dielen-Fußboden wurde von
Steffis Onkel und dem Strohhut eingebaut. Steffis Onkel war vor seiner
Rente nämlich Tischler und hat dem Strohhut dankenswerter Weise unter
die Arme gegriffen und auch einige Kniffe beigebracht.
Danke dafür! |
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Die Flure
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Mitte Januar 2008 im hinteren Flur:
Um Ende Februar pünktlich einziehen zu können, hatten wir beschlossen,
zuerst die vorderen Räume wie Küche, Wohnzimmer und Steffis
Arbeitszimmer (das uns vorübergehend als Schlafzimmer diente) fertig zu
stellen. Den hinteren Wohnbereich wollten wir zu Ende sanieren, sobald
wir eingezogen waren.
Für
diejenigen unter Euch, die sich jetzt fragen, wieso auf den Mauern
Glasbausteine eingesetzt wurden: Beim Bau dieser angebauten
Räumlichkeiten haben die Vorbesitzer schlicht nicht einkalkuliert, wie
die Lichtverhältnisse sein würden. Unser Haus hat eine
Nord-Süd-Ausrichtung. Die hinteren Räume zeigen nach Norden.
Dementsprechend dunkel ist es dort eh schon. Nur das Schlafzimmer
verfügt über ein ausreichend großes Fenster, durch das auch Licht
hereinkommt. Die Glasbausteine sollen dieses Licht weitergeben und die
Räume so aufhellen.
Funktioniert übrigens bestens und war die preisgünstigste Lösung! Und da
die Raumhöhe hier hinten 2,70 m beträgt, kann auch keiner durchkucken. |
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Strohhuts
Arbeitszimmer
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In diesem Zimmer hatte sich seit
Weihnachten nicht viel getan. An einer Wand war immerhin verputzt
worden und neben dem Fenster wurde verfugt. |
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Ende Januar 2008 hatte der Strohhut
immerhin damit beginnen können, die ersten Gipskartonplatten an die
OSB-Platten zu schrauben. |
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Erst Ende 2008 wurde Olafs
Arbeitszimmer als letztes Zimmer fertig. Auf dem Foto ist es noch nicht
ganz soweit. Die Unterkonstruktion für die Dielen lag aber im November
schon. Fehlte noch die Dämmung.
Übrigens hat dieser Raum nur
deshalb einen Betonfußboden, weil das gleichzeitig die Kellerdecke
ist. Es ist der einzig unterkellerte Bereich des Hauses. |
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Das Schlafzimmer
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Für alle, die jetzt gerade die
Orientierung verloren haben: Das auf dem Bild ist nicht die Ecke im
Schlafzimmer mit dem Feuchtigkeitsschaden, das ist auf der anderen Seite
des Fensters (also links davon).
Mitte Januar 2008 war das
Schlafzimmer immer noch nicht fertig verputzt. Die Heizung war auch noch
nicht installiert. Daher trocknete es entsprechend schlecht. |
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Aber dann haben wir Gas gegeben.
Die Gipskartonplatten an der Decke waren Ende Januar 2008 dran, die
Wände zum Großteil mit Unter- und Oberputz fertig verputzt.
Nur in der Ecke mit dem
Feuchtigkeitsschaden, wo Steffi als zusätzlichen Feuchtigkeitsschutz
eine Dichtschlämme aufgetragen hatte, wollte und wollte es nicht
trocknen, so das dort auch nicht geputzt werden konnte. Und ohne Putz
keine Heizung. Also kein Vorankommen, bis das Wetter wärmer wurde.
Steffis Bruder hat ja sehr oft
gefragt, warum wir mit dem Raum nicht fertig wurden. Hier also der
Grund. |
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Anfang Februar 2008 konnten wir
immerhin schon die Streifenfundamente für den künftigen Dielen-Fußboden
gießen. Allerdings mussten wir uns dann auch wieder den Luftentfeuchter
(rechts im Bild) ausleihen, um die Trocknung der Wände zu beschleunigen.
Das
Schlafzimmer und der kleine Flur davor sind letztlich im August 2008
fertig geworden. Andere Projekte, z.B. das Abwasser-Buddeln, haben die
Fertigstellung weiter hinausgezögert. |
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Sanierung 2009 |