Sanierung 2007

 

 


   

 


    

    
    

Die Küche

 

Leider sind unsere damals gemachten Fotos inzwischen verloren gegangen. Der Festplatten-Pumuckl war wohl da und hat sie gefressen! Jetzt fertigen wir Sicherheitskopien an.

 

Als wir das Haus gekauft haben, gab es nur eine winzig kleine Küche mit einer Durchreiche zum Essbereich. Die Küche war in Leichtbauweise in einem eigentlich großen Raum errichtet worden. Nicht nur, dass die Einbauten inzwischen unmodern waren, der Raum wirkte dadurch düster, unübersichtlich und schmuddelig.

Also entfernten wir die alte Küche - samt Einbauten - und kehrten so zum ursprünglichen Raum zurück. Das alte Blumenfenster wurde zugemauert, da es nicht gerade energiesparend war und durch die Bepflanzung davor sowieso kaum Licht einließ.

Wir staunten nicht schlecht, als wir erkannten, um welch schönen und hellen Raum es sich handelte, der noch dazu einen wunderbaren Ausblick über unseren Ziergarten bietet.

Da die Zimmerdecke nun allerdings aussah wie ein Flickenteppich, aufgrund der ausgerissenen Wände, mussten wir sie rausreißen. Der Strohhut war ganz glücklich darüber, weil sie eh gedämmt werden sollte.

 

 

 

Da der Fußboden auch in der Küche aus der feuchten Beton-MDF-Platten-Linoleum-Mischung bestand (siehe Es war einmal --> Unser Haus), fiel er im Oktober 2007 dem Bohrhammer zum Opfer. Wir mussten auch hier wieder einmal erkennen, dass diese Maßnahme längst überfällig war.

Nicht nur, dass die Stärke des Betonfußbodens zwischen 3 (!!!) und 15 cm  schwankte, der Großteil des Bodens besaß auch keine Feuchtigkeitssperre. Die Kaltwasserleitung hatte man direkt mit Beton zugegossen. Sie war inzwischen so durchgerostet, dass sie ständig Wasser verlor, was den Fußboden noch weiter durchnässte. Kein Wunder also, dass aus dem Wasserhahn der alten Küche nur braunes Wasser kam!

 

 

Im November 2007 sah unsere Küche dann so aus: Die Decke war fertig gedämmt; der Fußboden war raus. Wenn man ins Haus wollte, musste man erstmal durch feinsten Strandsand waten. Die alte Heizung und die Tür zum hinteren Teil des Hauses hingen aber noch. Wasser gab es nur im Bad. Und ein Großteil des Putzes war von den Wänden gefallen und geschlagen worden.

 

 

Die Küche einen Monat später: Die Neue Elektrik war eingebaut. Die Wände waren bereits grob verputzt. Das musste erstmal trocknen! 2007 war ein recht feuchtes Jahr und der Dezember mit bis zu -7°C ziemlich kalt. Und wenn man keine Heizung mehr hat...

 

 

... dauert es eben einfach, bis es soweit getrocknet ist, dass man den Oberputz aufbringen kann. Das ist die andere Seite der Küche am selben Tag.

Im Hintergrund sieht man, dass das alte Fenster noch eingebaut ist, das sich nur zur falschen Seite öffnen ließ.

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Steffis Arbeitszimmer

 

 

 

Nicht dass sich jetzt einer über das krisselige Bild beschwert... Das ist nicht krisselig! Das ist der Staub, der im November 2007 einfach überall war, nachdem wir in allen Räumen die Decken, die Fußböden und einen Großteil des brüchigen Putzes entfernt hatten. Wir mussten wochenlang den Dreck aus dem Gebäude schaufeln.

Vielen Dank noch mal an unsere Freunde, die dabei geholfen haben. Ohne Euch würden wir wahrscheinlich heute noch abreißen und schaufeln und abreißen und schaufeln und...

Auf dem Foto kann man übrigens auch erkennen, dass der "Aufbau" bereits begonnen hatte. Rechts sieht man eine Ecke mit frischem Putz.

 

 

Einen Monat später sah der Raum schon ganz anders aus. Er hatte inzwischen eine neue Elektrik und eine neue Decke bekommen, an der aber noch der Gipskarton fehlte. Dazu musste erst der Oberputz trocknen.

Auch waren noch die alten Heizungsrohre vorhanden, und der Fußboden fehlte nach wie vor.

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Das Wohnzimmer

Auf dem Foto liegen überall die Reste der Gipskartondecke des Wohnzimmers. Dank des undichten Daches war die Decke feucht geworden und hing durch. Damit der Hauskäufer das nicht bemerkt, hatten die Vorbesitzer - wie übrigens überall im Haus - die Decke verkleidet, so dass wir es erst später bemerkten.

Rechts erkennt man einen gemauerten Vorsprung vor einem einfach verglasten Fenster. Die Wand dahinter stellte sich später als feucht heraus, da sich die Vorbesitzer nicht um die Dachrinnen gekümmert hatten. Offenbar bestand das Problem auch nicht erst seit kurzem, denn sonst hätte sich der Einbau eines immerhin 50 cm breiten Mauervorsprungs nicht gelohnt!

Das erste, was wir übrigens nach dem Ausräumen in allen Räumen rausgerissen haben, waren mehrere Lagen Tapete. Links im Bild sieht man noch einen Sack damit herumstehen. Da es sich zum Großteil um Vinyltapeten gehandelt hat, mussten wir für die Entsorgung auch noch zahlen. Das war so ein Posten, mit dem man beim Hauskauf auch nicht rechnet. Dazu noch die unendlich vielen Kubikmeter Müll, die in Haus und Nebengelass lagen und die Überbleibsel des Rückbaus... Schwer zu kalkulieren und noch dazu wirklich teuer!

 

 

Blick vom Wohnzimmer, durch den vorderen Flur, in die Küche: In allen Räumen fehlten Decken und Fußböden. Ein paar Reste der untersten Schicht Tapete hingen noch, weil sie extrem schwierig zu entfernen waren. Steffi hat mehrere Wochen für das ganze Haus gebraucht.

Die alten Türen sind auch noch drin. Apropos Türen: Jedes Zimmer hatte eine anderen Tür mit anderen Maßen.

Man sieht, dass aber zumindest die neue Elektrik schon installiert war .

 

 

Nachdem auch im Wohnzimmer große Teile des Putzes abgefallen und die Fugen aufwendig ausgekratzt worden waren, hatte unser Maurer mit dem Verfugen begonnen.

Außerdem ist das alte Doppelfenster gegen eine neue Terrassentür ausgetauscht worden.

 

 

Im November wird es schon ziemlich früh dunkel. Da wir Ende November 2007 nur noch eine funktionierende Steckdose hatten, waren wir in unserem Arbeitsradius abends stark eingeschränkt. Wir hatten uns sogar Kopfleuchten besorgt, um besser sehen zu können!                               Wie die Grubenarbeiter :-)

Das Foto ist von außen durch die neue Terrassentür ins Wohnzimmer fotografiert. Am Boden sieht man die Schuttberge der Wohnzimmerdecke liegen. Einige der Deckenbalken mussten wir übrigens austauschen. Sie waren durch die jahrelange Feuchtigkeit und alten Borkenkäferbefall inzwischen morsch geworden.

 

 

Einen knappen Monat später hatte sich der Raum deutlich verändert: Die Wände waren mit Goldband verputzt, die Decke war gedämmt und die OSB-Schicht schon drin. Fehlten nur noch der Gipskarton und der Fußboden.

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Die Flure

 

 

Das ist ein Foto des kleinen Flures vor dem Wohnzimmer im November 2007. Links geht es zu Steffis Arbeitszimmer. Der Fotograf stand in der (zukünftigen) Küche.

Die Türen und Türzargen waren noch drin.

 

 

Ein paar Tage später waren Zargen und Türen raus und überraschten uns mit abenteuerlichen Sturzkonstruktionen wie hier bei Steffis zukünftigem Arbeitszimmer. Also war es mal wieder ein Glücksfall, dass der Borkenkäfer Türen und Zargen verspeist hatte.

Wir haben natürlich neue Stürze eingesetzt.

 

 

Und noch ein Flur: Diesmal im hinteren Teil des Hauses vor Olafs zukünftigem Arbeitszimmer.

Hier waren wir noch längst nicht so weit wie im vorderen Hausbereich. Zwar war der Rückbau auch hier beendet, bis auf die Elektrik hatte der Aufbau aber noch nicht begonnen. Zudem lag noch tonnenweise Gesteinsschutt herum. Kriegsähnliche Zustände also. 

In der Wand kann man außerdem erkennen, dass es sich um eine alte Außenwand handelt, denn ein kleines Fenster wurde zugemauert. Unten befindet sich außerdem eine alte Wasserleitung. Da die hinteren Räume einst an Feriengäste vermietet worden waren, hatten die Vorbesitzer in jedes Zimmer ein Waschbecken eingebaut. Die Wasserleitung führt ins dahinter liegende (zukünftige) Schlafzimmer.

Unter Es war einmal --> Unser Haus könnt Ihr Euch den zutapezierten Fliesenspiegel dieses Waschbeckens anschauen.

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Strohhuts Arbeitszimmer

 

 

 

In Olafs zukünftigem Arbeitszimmer sah es Ende November ebenfalls noch sehr wüst aus. Immerhin: Die Elektrik war bereits vorinstalliert.

Man kann auch gut erkennen, dass das noch von den Vorbesitzern neu eingebaute Fenster nicht richtig ausgeschäumt worden war, so dass es ringsherum feucht war. Auch hier hieß es also erst einmal wieder: Trocknen lassen!

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Das Schlafzimmer

 

 

 

So sah das Schlafzimmer aus, bevor wir die Tapete entfernten und den Feuchtigkeitsschaden bemerkten.

 

 

Und so stellte sich der Schaden dar, nachdem wir die Innenisolierung (!!!) aus Styropor und natürlich die Tapete entfernt hatten. Bis zu einer Höhe von 1,30 m war Wasser in den Wänden.

In dem Zimmer gab es einen Dielenfußboden. Die Dielung war an dieser Stelle verrottet, was deutlich macht, dass der Schaden bereits länger bestanden haben musste.

 

 

Als Sofortmaßnahme hatten wir einen leistungsstarken Luftentfeuchter aufgestellt und tagsüber bei schönem Wetter ordentlich gelüftet. So war die Feuchtigkeit im Oktober (nach 10 Tagen Trocknungszeit) schon deutlich zurückgegangen (Die Wand war nass bis zur Kante, an der der Putz abgeschlagen worden ist.).

 

 

Das ist die Schlafzimmerwand von außen am selben Tag. Die Wassertonne, die das Problem verursacht hatte, war entsorgt und der Putz auch hier zum besseren Trocknen abgeschlagen.

 

 

Die betreffende Ecke im November: Die wurmstichigen Fußbodendielen waren entsorgt.

 

 

Und weitere drei Tage später folgte die Decke.

 

 

Beim Entfernen der Zimmerdecke fand der Strohhut dann diesen "lustigen" Teil der Außenmauer: Eine Mauer OHNE Fugen!

Dass unsere Vorbesitzer es geschafft hatten, sogar die Fugen einer tragenden Wand wegzurationalisieren, hat unsere patenten Maurer umgehauen.

 

 

Die neue Elektrik hatte Einzug gehalten. Leider hielt sich ein kleiner Rest des Feuchtigkeitsschadens hartnäckig. Inzwischen war es draußen aber auch empfindlich kalt geworden. Und wir hatten keine Heizung!

 

 

Ein Tag vor Weihnachten - nicht dass Ihr jetzt denkt, wir wären über die Feiertage in den Urlaub gefahren. Nee, nee, wir haben schön weiter geschuftet.

Auf dem Bild sieht man mal die andere Ecke des Schlafzimmers mit dem Wasseranschluss des ehemaligen Waschbeckens, der immer noch nicht abgebaut war. Der Abfluss verlief übrigens in die andere Richtung, da wo die Mauer unten neu verfugt ist. Die Steine hatte man einfach ohne Fugen vor das Abflussrohr gelegt, so dass die darüber befindliche Mauer praktisch frei in der Luft hing.

 

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Hinter den sieben Bergen...

 

 

 

... Na, nun wollen wir aber nicht übertreiben. Sieben Berge Müll waren es nicht, aber doch immerhin ca. 46 m³ Schutt und jede Menge Holzabfall sowie ca. 120 kg Asbest.

Auf dem Bild ist der erste unserer Müllberge zu sehen, der hauptsächlich aus den alten, nassen und fürchterlich stinkenden MDF-Platten und den alten Dachrinnen bestand. Der Strohhut entsorgte den Haufen so schnell wie möglich, weil der Geruch unerträglich war.

 

 

Einen Monat später hatte sich bereits ein ordentlicher Haufen Altholz dazugesellt, der einmal die Deckenplattung der Zimmer gewesen war.

 

 

Außerdem war der Dachboden inzwischen leer geräumt, so dass ein neuer Haufen Schutt entstand. Auch diesen fuhr der Strohhut höchstpersönlich mit dem Anhänger zur Recyclinganlage.

Das war jedoch noch nicht das Ende unserer Müllberge...

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