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Ein Garten ohne Rosen? -
Unvorstellbar! Seht Euch an warum. |
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Leider ist das Duft-Internet noch
nicht erfunden, sonst würde wohl auch noch der letzte Skeptiker dieser
Rose vollends verfallen - Gertrude Jekyll!
Wir haben diese Rose 2009 geschenkt bekommen mit dem Hinweis: "Die ist sowieso immer nur
krank." Das können wir jedoch nicht bestätigen. Bei uns gehört sie zu
den gesündesten Rosen überhaupt. Außerdem gefällt ihr auch ein
halbschattiger Standort.
Für alle, die es noch nicht wissen:
Diese Rose stammt von David Austin.
P.S.: Es gibt eine ebenso schöne
Nachblüte im Herbst.
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Die Rose Alchymist hat in
diesem Jahr einen neuen Standplatz bekommen. Dort musste sie erst noch
richtig einwachsen. Trotzdem hatte sie einige Blütenknospen. Und bereits
diese dufteten himmlisch!
Die Rose wird als Kletterrose verkauft, sogar als Rambler. Tatsächlich
handelt es sich unserer Erfahrung nach jedoch um eine wüchsige
Strauchrose. Daher eignet sie sich noch am ehesten für die Berankung
eines Obelisken. Für einen Rosenbogen ist ihr jährlicher Wuchs zu
schwach. P.S.: Auf dem
Rosengut Langerwisch haben wir sie aber auch als ca. 4 m (!!!) hohe
Berankung einer Regenrinne (Fallrohr) gesehen. Allerdings düngen die
dort auch extrem. Als Substrat dient Torf, der ja von Natur aus zwar
Wasser halten kann, aber selbst keine Nährstoffe enthält. für den Hobbygarten
ist diese Methode daher schlicht unbrauchbar. Vom Raubbau an der Natur
durch die Zerstörung der Torfmoore ganz zu schweigen.
Außerdem: Pflanzt man diese Rosen zuhause ein, bekommen sie erstmal
einen Pflanzschock und werfen alle Blätter ab. Sie erholen sich nur
langsam. Pflanzt man sie erst im September - was allgemein als bester
Zeitpunkt zur Rosenpflanzung angesehen wird - riskiert man ein Erfrieren
der Rosen im Winter. Deshalb ist der Kauf von ungetopften Rosen dem von
Containerrosen auf jeden Fall vorzuziehen. Oder eben teurere Bioware,
die aber bei Rosen fast nicht zu bekommen ist.
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Um ganzjährig Blüten auf unserer
bepflanzten Hangmauer zu haben, hat Steffi eine Reihe von Miniaturrosen
dort gepflanzt. Einige sind leider im Winter 2009/2010 erfroren. Die
Mehrzahl hat jedoch überlebt und geblüht.
Den Anfang der Miniaturrosenblüte
machte diese scharlachrote Variante, die eine Höhe von gerade 20 cm hat. |
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Eine gelbe Miniaturrose, die
wir Ende Mai 2010 geschenkt bekommen haben und die leider stark vom Sternrußtau befallen
ist. Sie ist ca. 30 cm hoch. Dennoch ließ sie sich
vom Blühen nicht abhalten. Und obwohl wir es nicht geschafft haben, den Sternrußtau zu beseitigen, blühte sie sogar im
Herbst noch weiter.
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Auch diese samtig rote Blüte gehört
einer Miniaturrose, die wir zusammen mit der gelben geschenkt bekommen
haben und die voller Sternrußtau war. |
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Apricotfarbene Miniaturrose;
ca. 30 cm hoch. |
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Noch eine apricotfarbene
Mini-Rose. Diese hier ist aber nur ca. 15 cm hoch, und man muss schon
genau hinsehen, um sie zu entdecken. Dafür blüht sie unablässig den
Sommer hindurch bis in den Herbst hinein. |
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Diese dunkelroten Miniaturrosen
werden ja überall sehr preiswert verkauft. Die meisten von ihnen wurden
als "Wegwerfpflanzen" gezüchtet. Entsprechend krankheitsanfällig und
kurzlebig sind sie. Diese hier hat den Winter jedoch überstanden und
erfreut uns auch in diesem Jahr wieder mit ihrer Blüte. Sie ist
vielleicht 30 cm hoch.
Unter ihr wächst übrigens Tripmadam und blüht gerade weiß, was - wie man
schön sehen kann - eine reizvolle Kombination ist. |
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Könnt Ihr Euch vorstellen, dass es
Menschen gibt, die keine Rosen mögen? Also wir nicht. Auch diese
wunderschöne Rose haben wir so geschenkt bekommen. Freilich ohne zu
ahnen, wie die Blüte aussieht.
Leider wurde sie etwas
angefressen. Den Übeltäter kann man auf dem obersten Foto (rechts unten)
erkennen - der kleine Frostspanner. Da hilft nur Absammeln und
Überbrühen der Raupen.
P.S.: Auf dem Rosengut
Langerwisch haben wir eine sehr ähnliche Rose kennen gelernt, die den
Namen "Augusta Luise" trug.
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In den 70er Jahren hat
Steffis Vater für ein paar Monate in Bulgarien gearbeitet. Dort werden
Ölrosen angepflanzt für die Gewinnung von Rosenöl. Sowohl Öl als
auch eine dieser Rosen hat er dann Steffis Mutter als Souvenir
mitgebracht.
Diese bulgarische Ölrose ist
kein veredeltes Exemplar. Es ist vielmehr eine stark Ausläufer treibende
Pflanze, die mit der Zeit einen gut 1,5 m hohen Busch bildet, der an
Umfang beständig zunimmt (wenn man ihn lässt).
Steffi hat in diesem Jahr
einige Ableger gepflanzt, die noch recht klein sind, aber schon
Blüten bekommen haben, wie das Foto zeigt.
Die Farbe dieser Rose ist
einmalig dunkelpink und verströmt einen starken Duft, der im Garten von
Steffis Mutter zur Zeit der Rosenblüte einfach atemberaubend ist. Das
wollen wir natürlich auch haben. Allerdings haben wir dem
Ausbreitungsdrang dieser Rose Grenzen gesetzt und sie in die
Hangbefestigung gepflanzt.
Unterpflanzt hat Steffi das
ganze übrigens mit Karpaten-Glockenblumen, die den Boden bedecken und
einen sehr schönen blauen Kontrast zu den pinken Blüten setzen.
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Auch die leuchtend rote Edelrose
unbekannten Namens, die wir von den Vorbesitzern übernommen haben, blühte
in diesem Jahr wieder zuverlässig. Da auch sie im Herbst 2009 verpflanzt
wurde, war sie 2010 besonders schön.
Außerdem ist uns in diesem Jahr
ihre Ausdauer aufgefallen. Selbst Temperaturen um die 30 °C haben der
Blüte 2 Wochen lang (!!!) nichts anhaben können. Sie
blühte und blühte und blühte und ... Wohlgemerkt: Wir sprechen hier von
einer einzelnen Blütenknospe.
P.S.: Auch die herbstliche
Nachblüte kann sich sehen lassen. Viele große Blütenköpfe ziehen die
Blicke auf sich.
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Ebenfalls eine Edelrose
noch von den Vorbesitzern ist diese reinrosa Schönheit, die leider in
diesem Sommer nur ein einzige Knospe hatte.
P.S.: Die
Nachblüte im September war umso reicher! |
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Obwohl Steffi gelbe Blumen nicht
mag, macht sie bei Rosen doch eine Ausnahme. Erst recht, wenn sie sie
geschenkt bekommt wie diese Englische Austin-Rose - Graham Thomas.
Die zu Blühbeginn leuchtend gelben
Blüten werden nach und nach blasser, bis sie schlussendlich fast
cremefarben erscheinen. Außerdem verströmen sie einen zarten Duft, der
keinesfalls aufdringlich ist.
Obwohl sie eine Strauchrose ist
und eigentlich über einen Meter hoch werden soll, ist sie bei uns auch
im zweiten Standjahr noch nicht über die 60 cm hinaus gekommen. Dafür
blüht sie reichlich und fortlaufend.
Daneben wachsen übrigens
Purpurglöckchen, die zum selben Zeitpunkt blühen. Die filigranen
zartrosa Purpurglöckchen bilden einen netten Kontrast zu den gelben
Rosenblüten. P.S.:
Auch die Nachblüte im September war üppig. Leider hatte sich auf den Blättern
dank der nahen Kiefer und Dauerfeuchte doch noch der Sternrußtau breit
gemacht.
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Auch diese Rose stammt noch von den
Vorbesitzern und wurde im Herbst 2009 verpflanzt. Vorher hatte sie
einen leicht halbschattigen Standort, an dem sie ca. 10 cm große, dicht
gefüllte Blüten hervorbrachte.
Nun stand sie in der
vollen Sonne - was ja eigentlich besser sein sollte - und bildete viele
kleine, nur mäßig gefüllte Blüten, die auch noch unter der Hitze litten und nach einem Tag bereits futsch waren.
So schön wie auf dem Foto war
sie eigentlich nur an diesem Tag. Vielleicht wird es im nächsten Jahr
besser, wenn der sich stark erhitzende Sand hinter hier in einen Rasen
verwandelt wurde.
P.S.:
Die Nachblüte im September war wunderschön. Es gab große, dicht
gefüllte, leuchtend karminrote Blüten, die allerdings nicht besonders
zahlreich waren. Vielleicht brauchte diese Rose einfach etwas Zeit, um
sich an den neuen Standort zu gewöhnen. Auch schienen ihr die kühleren
Temperaturen besser zu gefallen als Sommerhitze. |
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Andere Rosen kommen mit den
Bedingungen auf der ersten Hangstufe besser zurecht - so wie diese
wunderschöne rote Strauchrose, deren Namen wir leider wieder nicht
kennen, da sie ein Geschenk gewesen ist.
Sie wuchs in unmittelbarer
Nachbarschaft unserer riesigen Eselsdistel, wodurch ihre roten Blüten
so richtig toll in Szene gesetzt wurden.
Leider gab es im Herbst
nur eine einzige Blüte, die noch dazu recht schnell abgeblüht hatte.
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Vier Rosensorten hat Steffi in
diesem Jahr gekauft und frisch gepflanzt. Eine davon ist die
Freisinger Morgenröte, die eine 1,2 m hohe Strauchrose werden soll.
2010 kam sie über die 40 cm natürlich noch nicht hinaus, blühte aber dafür, als
gelte es, einen Preis zu gewinnen.
Je älter die Blüten werden, desto pinker werden sie übrigens auch. Leider machte den Blüten die Hitze zu
schaffen.
P.S.: Auch die Nachblüte im
September war eine Wucht. Die Blüten strahlten mit der Herbstsonne um die
Wette. Außerdem ist es eine kerngesunde Sorte, die sich bisher jedem
Krankheitskeim zu widersetzen scheint. Absolut zu empfehlende
Rosenschönheit!
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Die zweite in diesem Jahr gekaufte Strauchrose
ist die Sorte Astrid Gräfin von Hardenberg. Ihre Blütenfarbe
originalgetreu zu fotografieren ist eine Kunst für sich. Selbst die
Spiegelreflexkamera von Freunden hat es nicht geschafft, das dunkle Rot,
das schon fast schwarz erscheint, realitätsnah einzufangen.
Diese Rose litt 2010 am
meisten unter
der Hitze. Eventuell werden wir sie irgendwann an einen leicht
halbschattigen Standort verpflanzen.
P.S.: Die kühleren Temperaturen ab
Anfang August haben für eine Erholung dieser Rose gesorgt. Sie hatte
zahlreiche Knospen für eine reichhaltige Nachblüte angesetzt, die aber
leider nicht erblühten. Warum nur? |
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Die dritte 2010 gekaufte Sorte ist eine Delbard-Rose aus Frankreich - Paul Cezanne. Auch sie soll einmal
eine 1,5 m hohe Strauchrose werden.
Umwerfend ist übrigens ihr Duft,
der sehr stark ist und an einen Obstsalat erinnert.
P.S.: Nicht mehr so reichhaltige
Nachblüte im September. Außerdem versteckten sich die Blüten nun im Laub,
das über den Sommer beständig zugenommen hatte. Immerhin sah sie
kerngesund aus.
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Die vierte 2010 gekaufte Rose ist die Sorte
White Gold, die tatsächlich cremeweiß blüht. Sie wächst in
Nachbarschaft zur Astrid Gräfin von Hardenberg und soll zu ihr später
einmal einen schönen Kontrast bilden. Leider litt auch sie unter der
Hitze. Die weißen Blütenblätter wurden schon kurz nach dem Aufblühen
braun.
P.S.: Diese Rose
ist ebenfalls sehr gut angewachsen und brachte eine
reichhaltige Nachblüte im Herbst. Sehr zu empfehlende Sorte.
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