Rosen

- 2010 -

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


    
    

 

Ein Garten ohne Rosen? - Unvorstellbar! Seht Euch an warum.

 

 

Leider ist das Duft-Internet noch nicht erfunden, sonst würde wohl auch noch der letzte Skeptiker dieser Rose vollends verfallen - Gertrude Jekyll!

Wir haben diese Rose 2009 geschenkt bekommen mit dem Hinweis: "Die ist sowieso immer nur krank." Das können wir jedoch nicht bestätigen. Bei uns gehört sie zu den gesündesten Rosen überhaupt. Außerdem gefällt ihr auch ein halbschattiger Standort.

Für alle, die es noch nicht wissen: Diese Rose stammt von David Austin.

P.S.: Es gibt eine ebenso schöne Nachblüte im Herbst.

 

 

Die Rose Alchymist hat in diesem Jahr einen neuen Standplatz bekommen. Dort musste sie erst noch richtig einwachsen. Trotzdem hatte sie einige Blütenknospen. Und bereits diese dufteten himmlisch!

Die Rose wird als Kletterrose verkauft, sogar als Rambler. Tatsächlich handelt es sich unserer Erfahrung nach jedoch um eine wüchsige Strauchrose. Daher eignet sie sich noch am ehesten für die Berankung eines Obelisken. Für einen Rosenbogen ist ihr jährlicher Wuchs zu schwach.

P.S.: Auf dem Rosengut Langerwisch haben wir sie aber auch als ca. 4 m (!!!) hohe  Berankung einer Regenrinne (Fallrohr) gesehen. Allerdings düngen die dort auch extrem. Als Substrat dient Torf, der ja von Natur aus zwar Wasser halten kann, aber selbst keine Nährstoffe enthält. für den Hobbygarten ist diese Methode daher schlicht unbrauchbar. Vom Raubbau an der Natur durch die Zerstörung der Torfmoore ganz zu schweigen.

Außerdem: Pflanzt man diese Rosen zuhause ein, bekommen sie erstmal einen Pflanzschock und werfen alle Blätter ab. Sie erholen sich nur langsam. Pflanzt man sie erst im September - was allgemein als bester Zeitpunkt zur Rosenpflanzung angesehen wird - riskiert man ein Erfrieren der Rosen im Winter. Deshalb ist der Kauf von ungetopften Rosen dem von Containerrosen auf jeden Fall vorzuziehen. Oder eben teurere Bioware, die aber bei Rosen fast nicht zu bekommen ist.

 

 

Um ganzjährig Blüten auf unserer bepflanzten Hangmauer zu haben, hat Steffi eine Reihe von Miniaturrosen dort gepflanzt. Einige sind leider im Winter 2009/2010 erfroren. Die Mehrzahl hat jedoch überlebt und geblüht.

Den Anfang der Miniaturrosenblüte machte diese scharlachrote Variante, die eine Höhe von gerade 20 cm hat.

 

 

Eine gelbe Miniaturrose, die wir Ende Mai 2010 geschenkt bekommen haben und die leider stark vom Sternrußtau befallen ist. Sie ist ca. 30 cm hoch. Dennoch ließ sie sich vom Blühen nicht abhalten. Und obwohl wir es nicht geschafft haben, den Sternrußtau zu beseitigen, blühte sie sogar im Herbst noch weiter.

 

 

 

Auch diese samtig rote Blüte gehört einer Miniaturrose, die wir zusammen mit der gelben geschenkt bekommen haben und die voller Sternrußtau war.

 

 

Apricotfarbene Miniaturrose; ca. 30 cm hoch.

 

 

Noch eine apricotfarbene Mini-Rose. Diese hier ist aber nur ca. 15 cm hoch, und man muss schon genau hinsehen, um sie zu entdecken. Dafür blüht sie unablässig den Sommer hindurch bis in den Herbst hinein.

 

 

Diese dunkelroten Miniaturrosen werden ja überall sehr preiswert verkauft. Die meisten von ihnen wurden als "Wegwerfpflanzen" gezüchtet. Entsprechend krankheitsanfällig und kurzlebig sind sie. Diese hier hat den Winter jedoch überstanden und erfreut uns auch in diesem Jahr wieder mit ihrer Blüte. Sie ist vielleicht 30 cm hoch.

Unter ihr wächst übrigens Tripmadam und blüht gerade weiß, was - wie man schön sehen kann - eine reizvolle Kombination ist.

 

 

Könnt Ihr Euch vorstellen, dass es Menschen gibt, die keine Rosen mögen? Also wir nicht. Auch diese wunderschöne Rose haben wir so geschenkt bekommen. Freilich ohne zu ahnen, wie die Blüte aussieht.

Leider wurde sie etwas angefressen. Den Übeltäter kann man auf dem obersten Foto (rechts unten) erkennen - der kleine Frostspanner. Da hilft nur Absammeln und Überbrühen der Raupen.

P.S.: Auf dem Rosengut Langerwisch haben wir eine sehr ähnliche Rose kennen gelernt, die den Namen "Augusta Luise" trug.

 

 

 

In den 70er Jahren hat Steffis Vater für ein paar Monate in Bulgarien gearbeitet. Dort werden Ölrosen angepflanzt für die Gewinnung von Rosenöl. Sowohl Öl als auch eine dieser Rosen hat er dann Steffis Mutter als Souvenir mitgebracht.

Diese bulgarische Ölrose ist kein veredeltes Exemplar. Es ist vielmehr eine stark Ausläufer treibende Pflanze, die mit der Zeit einen gut 1,5 m hohen Busch bildet, der an Umfang beständig zunimmt (wenn man ihn lässt).

Steffi hat  in diesem Jahr einige Ableger gepflanzt, die noch recht klein sind, aber schon Blüten bekommen haben, wie das Foto zeigt.

Die Farbe dieser Rose ist einmalig dunkelpink und verströmt einen starken Duft, der im Garten von Steffis Mutter zur Zeit der Rosenblüte einfach atemberaubend ist. Das wollen wir natürlich auch haben. Allerdings haben wir dem Ausbreitungsdrang dieser Rose Grenzen gesetzt und sie in die Hangbefestigung gepflanzt.

Unterpflanzt hat Steffi das ganze übrigens mit Karpaten-Glockenblumen, die den Boden bedecken und einen sehr schönen blauen Kontrast zu den pinken Blüten setzen.

 

 

 

Auch die leuchtend rote Edelrose unbekannten Namens, die wir von den Vorbesitzern übernommen haben, blühte in diesem Jahr wieder zuverlässig. Da auch sie im Herbst 2009 verpflanzt wurde, war sie 2010 besonders schön.

Außerdem ist uns in diesem Jahr ihre Ausdauer aufgefallen. Selbst Temperaturen um die 30 °C haben der Blüte 2 Wochen lang (!!!) nichts anhaben können. Sie blühte und blühte und blühte und ... Wohlgemerkt: Wir sprechen hier von einer einzelnen Blütenknospe.

P.S.: Auch die herbstliche Nachblüte kann sich sehen lassen. Viele große Blütenköpfe ziehen die Blicke auf sich.

 

 

Ebenfalls eine Edelrose noch von den Vorbesitzern ist diese reinrosa Schönheit, die leider in diesem Sommer nur ein einzige Knospe hatte.

P.S.: Die Nachblüte im September war umso reicher!

 

 

 

Obwohl Steffi gelbe Blumen nicht mag, macht sie bei Rosen doch eine Ausnahme. Erst recht, wenn sie sie geschenkt bekommt wie diese Englische Austin-Rose - Graham Thomas.

Die zu Blühbeginn leuchtend gelben Blüten werden nach und nach blasser, bis sie schlussendlich fast cremefarben erscheinen. Außerdem verströmen sie einen zarten Duft, der keinesfalls aufdringlich ist.

Obwohl sie eine Strauchrose ist und eigentlich über einen Meter hoch werden soll, ist sie bei uns auch im zweiten Standjahr noch nicht über die 60 cm hinaus gekommen. Dafür blüht sie reichlich und fortlaufend.

Daneben wachsen übrigens Purpurglöckchen, die zum selben Zeitpunkt blühen. Die filigranen zartrosa Purpurglöckchen bilden einen netten Kontrast zu den gelben Rosenblüten.

P.S.: Auch die Nachblüte im September war üppig. Leider hatte sich auf den Blättern dank der nahen Kiefer und Dauerfeuchte doch noch der Sternrußtau breit gemacht.

 

 

 

 

Auch diese Rose stammt noch von den Vorbesitzern und wurde im Herbst 2009 verpflanzt. Vorher hatte sie einen leicht halbschattigen Standort, an dem sie ca. 10 cm große, dicht gefüllte Blüten hervorbrachte.

Nun stand sie in der vollen Sonne - was ja eigentlich besser sein sollte - und bildete viele kleine, nur mäßig gefüllte Blüten, die auch noch unter der Hitze litten und nach einem Tag bereits futsch waren.

So schön wie auf dem Foto war sie eigentlich nur an diesem Tag. Vielleicht wird es im nächsten Jahr besser, wenn der sich stark erhitzende Sand hinter hier in einen Rasen verwandelt wurde.

P.S.: Die Nachblüte im September war wunderschön. Es gab große, dicht gefüllte, leuchtend karminrote Blüten, die allerdings nicht besonders zahlreich waren. Vielleicht brauchte diese Rose einfach etwas Zeit, um sich an den neuen Standort zu gewöhnen. Auch schienen ihr die kühleren Temperaturen besser zu gefallen als Sommerhitze.

 

 

 

Andere Rosen kommen mit den Bedingungen auf der ersten Hangstufe besser zurecht - so wie diese wunderschöne rote Strauchrose, deren Namen wir leider wieder nicht kennen, da sie ein Geschenk gewesen ist.

Sie wuchs in unmittelbarer Nachbarschaft unserer riesigen Eselsdistel, wodurch ihre roten Blüten so richtig toll in Szene gesetzt wurden.

Leider gab es im Herbst nur eine einzige Blüte, die noch dazu recht schnell abgeblüht hatte.

 

 

Vier Rosensorten hat Steffi in diesem Jahr gekauft und frisch gepflanzt. Eine davon ist die Freisinger Morgenröte, die eine 1,2 m hohe Strauchrose werden soll. 2010 kam sie über die 40 cm natürlich noch nicht hinaus, blühte aber dafür, als gelte es, einen Preis zu gewinnen.

Je älter die Blüten werden, desto pinker werden sie übrigens auch. Leider machte den Blüten die Hitze zu schaffen.

P.S.: Auch die Nachblüte im September war eine Wucht. Die Blüten strahlten mit der Herbstsonne um die Wette. Außerdem ist es eine kerngesunde Sorte, die sich bisher jedem Krankheitskeim zu widersetzen scheint. Absolut zu empfehlende Rosenschönheit!

 

 

Die zweite in diesem Jahr gekaufte Strauchrose ist die Sorte Astrid Gräfin von Hardenberg. Ihre Blütenfarbe originalgetreu zu fotografieren ist eine Kunst für sich. Selbst die Spiegelreflexkamera von Freunden hat es nicht geschafft, das dunkle Rot, das schon fast schwarz erscheint, realitätsnah einzufangen.

Diese Rose litt 2010 am meisten unter der Hitze. Eventuell werden wir sie irgendwann an einen leicht halbschattigen Standort verpflanzen.

P.S.: Die kühleren Temperaturen ab Anfang August haben für eine Erholung dieser Rose gesorgt. Sie hatte zahlreiche Knospen für eine reichhaltige Nachblüte angesetzt, die aber leider nicht erblühten. Warum nur?

 

 

Die dritte 2010 gekaufte Sorte ist eine Delbard-Rose aus Frankreich - Paul Cezanne. Auch sie soll einmal eine 1,5 m hohe Strauchrose werden.

Umwerfend ist übrigens ihr Duft, der sehr stark ist und an einen Obstsalat erinnert.

P.S.: Nicht mehr so reichhaltige Nachblüte im September. Außerdem versteckten sich die Blüten nun im Laub, das über den Sommer beständig zugenommen hatte. Immerhin sah sie kerngesund aus.

 

 

Die vierte 2010 gekaufte Rose ist die Sorte White Gold, die tatsächlich cremeweiß blüht. Sie wächst in Nachbarschaft zur Astrid Gräfin von Hardenberg und soll zu ihr später einmal einen schönen Kontrast bilden. Leider litt auch sie unter der Hitze. Die weißen Blütenblätter wurden schon kurz nach dem Aufblühen braun.

P.S.: Diese Rose ist ebenfalls sehr gut angewachsen und brachte eine reichhaltige Nachblüte im Herbst. Sehr zu empfehlende Sorte.

 

zurück zu Impressionen 2008

zurück zu Impressionen 2009

zurück zu Impressionen 2010

weiter zu Impressionen 2011

weiter zu Impressionen 2012

 

nach oben