|
|
|


|
Die Vergänglichkeit des Seins
symbolisiert eine Mohnpflanze am besten, blühen doch die einzelnen
Knospen nur wenige Tage - so wie hier der Türkische Stauden-Mohn.
Anmerkung: Der einheimische
Klatschmohn blüht sogar nur wenige Stunden am Tag! |
|

|
Unser Rittersporn (Delphinium
elatum) hatte es schwer in diesem Jahr. Die Eselsdistel verdeckte ihn
mit ihren riesigen Blättern immer wieder. Und da unsere
Rittersporn-Staude noch jung war, wurde sie nicht so hoch. Ihre
Blütenrispen waren entsprechend nicht gerade, sondern leicht gebogen.
|
|

|
Margeriten gibt es viele, hohe und
niedrige, mehrjährige und einjährige, weiße und bunte. Neben der
einfachen und sich wie wild versamenden Wiesenmargerite (Leucanthemum
vulgare) und der pinkfarbenen Strauchmargerite wächst in unserem
Garten seit diesem Jahr auch noch diese dicht gefüllte Schönheit - eine
Edelmargerite (Leucanthemum Maximum - Hybride ' Stina'). |
|

|
Da die echten Lilien
Zwiebelgewächse sind, gehören sie genau genommen nicht zu den Stauden.
Da wir aber nur wenige Sorten haben und sie durchaus sehr prachtvoll
sind, reihen wir sie unter dieser Kategorie ein. Verwendet werden sie
genauso. Das Foto zeigt eine orangerote asiatische Hybride.
Wer Lilien übrigens vermehren will,
braucht nur die Zwiebeln auszugraben. An ihnen sitzen in der Regel jede
Menge winziger Tochterzwiebeln, die man vereinzeln kann. Allerdings
dauert es bis zur Blüte dieser Tochterzwiebeln mindestens 2 Jahre. Doch
das ist für einen Gärtner ja praktisch nur ein Wimpernschlag ;-) |
|

|
Eigentlich hatten wir die gelben
asiatischen Lilien ja verschenkt. Doch beim Ausgraben blieben ein paar
kleine Tochterzwiebeln in der Erde und trieben wieder kräftig aus.
Ausnahmsweise blühten sie sogar schon im ersten Jahr! |
|

|
Hier die einheimische Feuerlilie,
die in diesem Jahr fast 1,5 m hoch war und zahlreiche Blüten hatte. Und
wenn diese doofe Lilienmotte nicht in viele Knospen ihre Eier abgelegt
hätte, dann wären es noch viele Blüten mehr gewesen. Doch auch so war es
ein wahres Spektakel. |
|

|
Wie schon mehrfach erwähnt, sind
gelb blühende Stauden der Steffi ihre Sache nicht. Deshalb ist diese
Fallschirm-Rudbeckie (Rudbeckia laciniata) der Vorbesitzer
inzwischen im Nutzgarten gelandet an einer eigentlich eher undankbaren
Stelle.
Doch wider Erwarten gefällt es
der Staude dort sehr gut. Die Zweige der Johannisbeersträucher bedecken
ihren Fuß und lassen die Erde so nie austrocknen. Prompt ist die Pflanze
in den vergangenen zwei Jahren mal eben um 2/3 in die Höhe geschnellt
und überragt uns inzwischen beide.
Eine Blüte hat übrigens einen
Durchmesser von fast 10 cm! Auch die überaus lange Blühdauer von in
diesem Jahr fast 8 Wochen (dank des kühlen Wetters) und die lange
Haltbarkeit in der Vase beeindruckten uns. Außerdem sehen auch die
abgeblühten Samenstände ohne die gelben Blütenblätter noch sehr
dekorativ aus. Darüber hinaus wuchert sie nicht und samt sich auch nicht
unkontrolliert aus wie die neben ihr stehende Staudensonnenblume. |
|


|
Und hier ist sie auch schon - die
Stauden-Sonnenblume (Helianthus atrorubens). Jedes Jahr
garantiert ein Blütenmeer, sofern man auf Gelb steht.
Aber das eigentliche Problem mit
dieser Pflanze ist ihr Wille, sich überall auszubreiten. Die winzigen
Sonnenblumenkerne sind schon reif und keimfähig, wenn die Pflanze noch
gar nicht richtig abgeblüht hat. Und die fliegen überall hin.
Gleichzeitig hat ein Horst so viele Blütenstiele, dass man richtig zu
tun hat, wenn man sie abschneiden will.
Und die doch immer
wieder sprießenden Sämlinge zu Jahresbeginn rauszureißen, ist auch nicht
so einfach, da sie sich regelrecht in den Boden krallen. Also warum
lassen wir diese Pflanzen trotzdem weiterhin im Garten? Vielleicht weil
sie mit ihrem breiten Wuchs, ihrer Anspruchslosigkeit und der Höhe von
über 1 m auch noch die hässlichsten Ecken im Garten aufwerten.
Als wir das Grundstück
übernommen haben, gab es eine Fläche von gut 20 m2 neben dem
Haus, die bereits vollständig von diesen Pflanzen bedeckt war. Eine gute
Freundin hat Steffi damals dabei geholfen, die Pflanzen zu beseitigen,
damit man überhaupt den Nutzgarten betreten konnte. |
|

|
An den Blättern ist die
Verwandtschaft zwar nicht zu erkennen, wohl aber an den Blüten, die erst
recht spät im Herbst erscheinen - die Weidenblättrige Sonnenblume
(Helianthus salicifolius). Ebenfalls eine mehrjährige, frostharte
Staude, die aber nicht wegen ihrer Blüten, sondern aufgrund der riesigen
Wedel von bis zu 3 m Höhe gepflanzt wird.
Wir haben die Pflanze
von Steffis Onkel geschenkt bekommen und an den Teich gepflanzt, wo sie
wirkt wie ein Relikt aus der Urzeit. Auch wenn die Pflanze erst im
Spätsommer und Herbst ihre endgültige Höhe erreicht, ist bisher noch
jeder von ihr beeindruckt gewesen - sogar Steffis Onkel, der 2010 meinte, unser
Exemplar sei sogar noch größer als sein eigenes geworden. |
|
zurück zu
Impressionen 2008
zurück zu
Impressionen 2009
zurück zu
Impressionen 2010 |
weiter zu
Impressionen 2011
weiter zu
Impressionen 2012
nach oben |