Park Sanssouci

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


    
    

 

Das weltberühmte chinesische Teehäuschen.

 

 

 

Es ist natürlich nur insoweit chinesisch, wie man es sich anno dazumal vorgestellt hat. Und obwohl es winzig ist, wird es von den Touristen belagert, als sei es das achte Weltwunder.

 

Läuft man vom Chinesischen Teehaus in Richtung der Römischen Bäder, kommt man zwangsläufig an diesem bunten Farbspektakel vorbei. Es ist die parkeigene Gärtnerei, die leider nicht besichtigt werden kann. Insofern haben wir den Fotoapparat einfach mal über den Zaun gehalten.

Und was sollen wir sagen: Wir waren NICHT die Einzigen! Offensichtlich gibt es eine Menge Parkliebhaber, die gerne noch mehr farbenfrohe Rabatten sehen möchten.

 

Auch das ist immer noch die Gärtnerei - nur vom anderen Zaun aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick zu den römischen Bädern.

 

 

 

 

 

 

Der Bereich vor den Römischen Bädern war dann wieder liebevoll bepflanzt. An dieser Stelle vor allem mit Buchsbaum, der die Einfassung bildete und die Kugeln, die über dem Beet zu schweben scheinen.

Als Farbklecks wirkten rote Salvien, deren Farbwirkung durch den silberlaubigen Begleiter (vermutlich irgendeine Art von Garten-Wermut) noch verstärkt wurde. Und um dem Rot etwas Kontrastreiches gegenüber zu stellen, wurde dazwischen noch Leberbalsam gesetzt.

Sieht man sich die Randbepflanzung des Hauptweges näher an, erkennt man, wie hier mit unterschiedlichen Grüntönen gearbeitet wurde. Sehr schön!

 

 

Überhaupt haben sich die Gärtner mit der Bepflanzung der Römischen Bäder sehr viel Mühe gegeben, wie man an diesem Mäander aus drei verschiedenen Sedum-Arten prima erkennen kann. Passt natürlich herrlich zum mediterranen Charme der "Laube", die ansonsten mit Weinranken überwuchert ist.

 

Die Römischen Bäder strahlen einen leicht verfallenen Charme aus. Wir sind uns nicht sicher, ob das Absicht ist. Jedenfalls wollen wir es auf gar keinen Fall pikobello saniert sehen.

Diese bunten, streng formal angelegten Blumenrabatten bestanden aus:

Vorder- u. Hintergrundbeet:

verschiedene Buntnesseln, Rote Gartenmelde, rote Salvien (Salvia splendens), Vanilleblumen, rote u. weiße u. rosa Eisbegonien, silberner Garten-Wermut, verschiedene Fuchsien, gelbe Löwenmäulchen, bunte einfache Zinnien, bunter einjähriger Phlox, rotes Fleißiges Lieschen, gelbes Wandelröschen.

Beet in der Mitte:

Buchsbaumeinfassungen, lila Salvien (Salvia splendens), blau-weiße Nigella, rosa Eisbegonien, blauer einjähriger Ärensalbei (Salvia farinacea).

Blick zum Schloss Charlottenhof.

 

Schloss Charlottenhof von der Seite.

 

Die Blumenrabatte an der Schlossseite bestand aus: Sonnenblumen, rosa Spinnenblumen, rosa u. pinken Cosmeen, orangen Fackelblumen (Tithonia), bunten Zwergdahlien als Randbepflanzung, Mutterkraut, dunkellaubige Buntnessel.

 

Auch auf der anderen Seite des Gebäudes gibt es Blumenrabatten. Diesmal Ton in Ton Blau-Weiß (Vordergrund) aus Ährensalbei, Cosmeen und dunkellila Salvien (Salvia splendens) bzw. in verschiedenen Blattfarben mit Buntnesseln (Hintergrund) und mit strukturbildenden weißen Spinnenblumen.

 

Neben dem Schloss gibt es diese weinberankte Laube, die einen wunderbaren Ausblick auf den daneben liegenden, kleinen Rosengarten gewährt.

Leider blühten Anfang August die Rosen nur spärlich. Auch die Lavendelhecke im Vordergrund des Bildes hatte den letzten Rückschnitt wohl nicht unbeschadet überstanden.

Dafür bot das kreisrunde Blumenbeet um die Laube herum einen atemberaubenden Anblick. Eingefasst war es mit silberlaubigem Garten-Wermut, gefolgt von Vanilleblumen und dem schon bekannten blauen Ährensalbei.

 

Der Park ist so weitläufig, dass sich eigentlich überall ein lauschiges Plätzchen findet. Hier mal eine gusseiserne Laube mit kreisrunder Pergola in unmittelbarer Nähe zum Neuen Palais

 

 

Das Neue Palais, das - wie alle anderen Schlösser auch - besichtigt werden kann

 

Und noch mal aus der Ferne mit dem Springbrunnen davor. Das Gerüst ganz links wurde an unserem Besuchstag übrigens gerade abgebaut. Das Schloss erstrahlt also seit August 2010 wieder in frischem Glanz!

 

Also wer jetzt nicht Lust hat, einmal selbst nach Potsdam zu fahren...!

 

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