Unser Obst- und Gemüsegarten 2010

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


    
    

 

 

Für 2010 planten wir im Nutzgartenbereich einen Ausbau unseres Gemüsegartens. Das hat super geklappt, war aber auch ein hartes Stück Arbeit.

Da die Goldfische in diesem Winter eingegangen waren, hatten wir außerdem vor, den Teich nicht einfach nur zu reinigen, sondern gleich in den Ziergarten zu versetzen. Auch das haben wir geschafft. Der Teich ist im Ziergarten ein richtiges Schmuckstück geworden!

Und weil uns die ewigen Reh-Fraßattacken an unseren Rosen, unseren Obstbäumen und unseren Gemüsepflanzen gehörig auf die Nerven gingen - an dieser Stelle sei auch auf die erhebliche Zeckenbelastung, die diese Besucher mit sich bringen, sowie die damit verbundene Gefahr der Übertragung lebensbedrohlicher Krankheiten hingewiesen - haben wir in diesem Jahr endlich einen Wildzaun aufgestellt. Seit dem haben wir Ruhe. Zumindest so lange, wie unsere Nachbarn mitmachen und ihre Gärten verschlossen halten.

 

Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
 

Januar 2010

 

 

 

Seit dem 2. Weihnachtsfeiertag 2009 liegt Schnee. Man kann sich nur fragen: wie lange noch? Wann kann die Gärtnerei endlich wieder losgehen?

Das Weiße an den Bäumen ist übrigens der Baumanstrich, den Steffi den Obstbäumen im November des letzten Jahres verpasst hat. Das hat sie schon das Jahr zuvor mit gutem Erfolg getan. Die Bäume sind so vor Frost und unter der Rinde wohnenden Schädlingen, vor allem aber vor Rehfraß geschützt!

Die Spuren im Schnee stammen von drei Rehen, die rund ums Jahr gern unseren Garten besuchen auf der Suche nach etwas Fressbarem. So sind ihnen im Herbst erst unsere Rosen im Ziergarten zum Opfer gefallen. Für dieses Jahr ist deshalb geplant, einen rehsicheren Zaun zu setzen.

 

 

 

 

Da die Gartenarbeit aufgrund der ungünstigen Wetterverhältnisse vollständig ruhen muss, bleibt Zeit, ausgiebig über neue Gartenideen nachzudenken. In diesem Jahr planen wir ja einen weiteren Ausbau/Anbau des Gemüsegartens.

Hier erstmal der Plan für den bereits bestehenden Gemüsegarten. Links daneben wird "angebaut".

Zugunsten der Lesbarkeit mussten wir diesen Plan stark vereinfachen, so dass die Größen- und Mengenverhältnisse nun nicht mehr mit der Realität übereinstimmen. In Natura werden es wesentlich mehr Reihen einer Sorte sein. Der Plan dient nur dazu, Euch einen Eindruck über unser Anbaukonzept zu vermitteln.

Das Himbeer-Beet (oben rechts, pink) und das zweite Erdbeer-Beet (unten links) wurden bereits im Herbst 2009 angelegt.

 

 

 

 

Und hier der Plan für den "Gartenausbau". Insgesamt wird der Gemüsegarten damit eine Fläche von 146 qm haben. Das sind fast 2/3 mehr als bisher! Das heißt aber auch: Wir müssen mal wieder buddeln, buddeln, buddeln...

Für Melonen und Paprika werden außerdem zwei Hügelbeete angelegt, da wir (leider) nicht über ein Gewächshaus verfügen und uns somit für den Freilandanbau etwas einfallen lassen müssen. Wir werden berichten, wie es funktioniert hat.

Das Anbaukonzept in diesem Jahr sieht vor, neben der Mischkultur verschiedener Gemüse auch Mischkulturen mit diversen Kräutern zu pflanzen. Grund: Die Kräuterspirale vor dem Haus muss weichen, da wir den Platz für Sanierungsarbeiten am Haus benötigen.

 

   

Februar 2010

 

 

Mitte Februar hat Steffi mit der Vorkultur von Tomaten, Paprika und zahlreichen Sommerblumen in unserer Küche angefangen. Wir sind sehr gespannt, was daraus wird. Erst recht, weil wir unseren Küchenesstisch - wie schon im letzten Jahr - bis Mai nicht mehr benutzen können.

Bei den Kernen im Vordergrund handelt es sich übrigens um Kerne eines Crown-Prince-Kürbis. Wir sind immer noch dabei, die Kürbisse aus dem Vorjahr zu verwerten. Es ist schon erstaunlich, wie lange die sich ohne Qualitätsverlust lagern lassen.

 

 

Die ersten Blumen keimen bereits nach nur 3 Tagen. Es handelt sich um Agastachen. Da draußen immer noch Schnee liegt, freuen wir uns jetzt über jedes keimende Saatkorn.

 

März 2010

 

Um zu lange Ladezeiten für diesen Teil unserer Website zu verhindern, haben wir die ereignisreichen Monate separat hinterlegt.

Wer also gerne wissen möchte, was in unserem Obst & Gemüsegarten im März 2010 geschehen ist, klickt bitte

 hier.

 

 

April 2010

 

Um zu lange Ladezeiten für diesen Teil unserer Website zu verhindern, haben wir die ereignisreichen Monate separat hinterlegt.

Wer also gerne wissen möchte, was in unserem Obst & Gemüsegarten im April 2010 geschehen ist, klickt bitte

 hier.

 

 

Mai 2010

 

Um zu lange Ladezeiten für diesen Teil unserer Website zu verhindern, haben wir die ereignisreichen Monate separat hinterlegt.

Wer also gerne wissen möchte, was in unserem Obst & Gemüsegarten im Mai 2010 geschehen ist, klickt bitte

hier.

 

 

Juni 2010

 

Um zu lange Ladezeiten für diesen Teil unserer Website zu verhindern, haben wir die ereignisreichen Monate separat hinterlegt.

Wer also gerne wissen möchte, was in unserem Obst & Gemüsegarten im Juni 2010 geschehen ist, klickt bitte

hier.

 

 

Juli 2010

 

Um zu lange Ladezeiten für diesen Teil unserer Website zu verhindern, haben wir die ereignisreichen Monate separat hinterlegt.

Wer also gerne wissen möchte, was in unserem Obst & Gemüsegarten im Juli 2010 geschehen ist, klickt bitte

hier.

 

 

August 2010

 

Um zu lange Ladezeiten für diesen Teil unserer Website zu verhindern, haben wir die ereignisreichen Monate separat hinterlegt.

Wer also gerne wissen möchte, was in unserem Obst & Gemüsegarten im August 2010 geschehen ist, klickt bitte

hier.

 

 

September 2010

 

Um zu lange Ladezeiten für diesen Teil unserer Website zu verhindern, haben wir die ereignisreichen Monate separat hinterlegt.

Wer also gerne wissen möchte, was in unserem Obst & Gemüsegarten im September 2010 geschehen ist, klickt bitte

hier.

 

 

Oktober 2010

 

Um zu lange Ladezeiten für diesen Teil unserer Website zu verhindern, haben wir die ereignisreichen Monate separat hinterlegt.

Wer also gerne wissen möchte, was in unserem Obst & Gemüsegarten im Oktober 2010 geschehen ist, klickt bitte

hier.

 

 

November 2010

 

 

Ende November sind endgültig die Blätter von den Bäumen gefallen. Das Wetter zeigt sich grau und nieselig bis regnerisch bei 4 °C. Das ist nicht gerade einladend.

 

 

Doch immerhin war es bisher noch nicht so kalt, dass nicht noch etwas wachsen würde auf den Gemüsebeeten. Der Mangold ist noch super. Und auch Kohlrüben und eine Handvoll Möhren macht das Wetter nichts aus.

 

 

Die neuen Hügelbeete sind dank der Gartenabfälle von Steffis Mutter und ihrem Onkel ebenfalls kräftig gewachsen. Unser eigenes Kompostiergut liegt dort natürlich auch. Das kann sich jetzt erstmal bis zum Frühjahr setzen. Dann kommt obendrauf gut verrottete Komposterde.

 

Dezember 2010

 

 

Viel zu sehen gibt`s dieser Tage am Ende des Jahres 2010 nichts außer Schnee, Schnee, Schnee...

 

 

Man achte auf die Johannisbeersträucher unter unserem Pflaumenbaum. Die gucken nur noch zur Hälfte aus dem Schnee, der gute 40 Zentimeter hoch liegt!

 

Angepflanzte Gemüsesorten

 

Auberginen:

unbekannte Sorte; schon im Vorfeld nichts geworden, sind nach und nach verkümmert bis auf eine Pflanze, die aber erst Mitte August angefangen hat zu blühen. Dann war es zu kalt, um noch Früchte anzusetzen. Aber immerhin eine sehr dekorative, mediterrane Pflanze!

Gurken:

Konsa; sprießt sogar noch kräftig bei Aussaat im Freiland Mitte Mai! Versuchsanbau: Moneta; beide Sorten gedeihen prima; Moneta schmeckt etwas süßer, besitzt aber eine pickligere Schale als Konsa, Geschmackssache; beide Salatgurkensorten sind fürs Freiland zu empfehlen; Ernte insgesamt: 25,7 kg
Herbstrüben: Blanc dur d´hiver - aufgrund akuter Erschöpfung verzichten wir in diesem Jahr auf diese Rüben
Kohlrabi: Blauer Speck, Superschmelz; Letzterer wird riesig, sofern man die Pflänzchen in puren Kompost pflanzt und ausreichend wässert, ansonsten tut man den Erdflöhen und den Wühlmäusen einen großen Gefallen! Geerntet haben wir nur 2 Stück der Sorte "Superschmelz", die insgesamt ein Gewicht von 1,98 kg auf die Waage brachten.
Kohlrüben: Wilhelmsburger - unproblematisch, gedeiht bei ausreichend Kompost sehr gut; wir ernteten 7,4 kg
Kürbis: Blauer Ungarischer - das war nix, Big Max - wie immer perfekt (Ernte: 27,9 kg), Crown Prince - viel Wuchs, wenig Früchte in diesem Jahr (Ernte: 6,7 kg)
Lauchzwiebeln: Freddy - wegen Platzmangel nicht vereinzelt, daher eher schnittlauchartiger Wuchs
Mairüben: Navet - geliebt von den Erdflöhen; braucht wahrscheinlich gehaltvolleren feuchteren Standort; wir haben nur Kleinstmengen geerntet.
Mangold: Bright Lights - wie schon im Vorjahr: sehr gut und wunderschön! Das finden leider auch die Rehe. Auch unsere Bekannten und Verwandten waren vom tollen Geschmack angenehm überrascht. Geerntet haben wir ca. 500 g. Die Blätter wiegen ja nicht viel.
Möhren: Duwicker, Nantaise 2, Rote Riesen - alle drei Sorten sehr schön, aber nicht als Snackmöhre, eher zum Lagern und Kochen geeignet (Ernte insgesamt: 18,5 kg)
Paprika: Sortenmix, Naschzipfel, Spitzpaprika, California Wonder - sie fruchten auf jeden Fall auch im Freiland; Naschzipfel reift sehr früh, ist aber dünnwandig und trocken im Geschmack; uns gefallen nur die großen rotfrüchtigen Sorten mit süßem, dickwandigem Fruchtfleisch; da muss man dann aber auf kurze Anbauzeiten achten beim Saatgutkauf. (Ernte insgesamt: 9,57 kg)
Peperoni: kleine rote Sorte - wie immer unproblematisch, prima für Einsteiger ins "Gartengeschäft"; geerntet haben wir 230 g, dabei hing locker das doppelte an den zwei Büschen, aber das kann ja keiner essen.
Kartoffeln: Augusta, Desireé, Rosa Tannenzäpfle (je 2 Reihen mit exakt der gleichen Anzahl an Pflanzkartoffeln nämlich 10 Stück pro Reihe); die mehlig kochenden Augusta und Desireé leiden leider recht stark am Kartoffelschorf; die sehr festkochende Rosa Tannenzäpfle schält sich nicht. Also werden wir im kommenden Jahr erneut andere Sorten ausprobieren. (Ertrag Augusta: 19,1 kg, Desireé: 18,5 kg, Rosa Tannenzäpfle: 9,1 kg). Außerdem haben wir noch eine vorwiegend festkochende, uns aber unbekannte Sorte auf den Hügelbeeten angebaut (Ernte: 7,8 kg). Insgesamt haben wir demnach 54,5 kg Kartoffeln geerntet.
Knoblauch: Flavor - prima Sorte
Porree: Carentan - zwar ausgesät, aber nicht eingepflanzt aufgrund zu hoher Temperaturen im Juni, also wieder nix
Radies: Flamboyant, Sortenmix, Riesenbutter - alle Sorten litten unter Trockenheit und Erdflöhen; Ernte: 1,5 kg
Pflücksalat: Amerikanischer Brauner, Lollo Rossa, Lollo Bionda - Saatgut vom Amerik. Braunen keimt schon nach einem Jahr nicht mehr ausreichend; ansonsten alle sehr gut geworden. Durch die Hitze aber bereits Ende Juni hochgeschossen und ungenießbar; Ernte nur von Kleinmengen für den sofortigen Verbrauch
Stangenbohnen: Stockbohne Margret - braucht unbedingt Sonne zum Gedeihen, daher auf Zwischenpflanzung von Sonnenblumen im Milpa-Beet unbedingt verzichten, ansonsten sehr wohlschmeckende, fadenlose grüne Bohne; Ernte: 3,0 kg
Steckzwiebeln: Centurion, Carmen, Sturon, Stuttgarter Riesen - durch Zwiebelfäule sehr hohe Ernteausfälle, lediglich Centurion hat überzeugt (ist eine F1-Sorte); Ernte insgesamt: 2,84 kg, davon allein 1,78 kg Stuttgarter Riesen;  in 2011 werden wir mal Sä-Zwiebeln versuchen
Tomaten: Ildi, Tamina, Corinne, Weiße Schöne, Marmande, Zebrino, Black Zebra, Flavancé (von jeder Sorte drei Pflanzen) - 2010 scheint ein ausgesprochenes Tomatenjahr gewesen zu sein; leider zuviel Regen im August, so dass viele Früchte aufgeplatzt sind. Geschmacklich gefällt uns Zebrino mal wieder am besten (leider sehr platzanfällig; Ertrag: 1,55 kg), gefolgt von Ildi (Ertrag: 4,69 kg) und Corinne. Letztere ist leider anfällig für alles mögliche (Ertrag: 2,1 kg). Auch sehr schön geworden - Black Zebra (Ertrag: 3,15 kg)! Nicht gefallen hat uns die Weiße Schöne - deren Geschmack ist uns zu wässrig (Ertrag: 6,25 kg). Marmande ist zu stark aufgeplatzt (Ertrag: 6,0 kg). Flavance hat einfach zu wenig Fruchtansatz (Ertrag: 2,07 kg). Tamina war zwar recht klein und sehr anfällig für Braunfäule, brachte aber jede Menge geschmackvoller, platzfester Früchte. Ideal für die Tomatenstulle (Ertrag 4,04 kg)!
Zucchini: Gold Rush, zwei unbekannte grüne Sorten - die grünen Sorten litten unter Mehltau, auch sonst immer wieder Fäulnis bei den noch winzigen Zucchinis, letztlich aber doch ausreichende Ernte, ohne gleich erschlagen zu sein (Ernte Gold Rush: 5,25 kg, Ernte grüne Zucchinis: 5,03 kg)
Zuckererbsen: Sugar Bon - tolle Sache diese Schoten, absolut zu empfehlen, auch für Anfänger; geerntet haben wir 1,5 kg.
Zuckermais: Tasty Sweet - Saatgut nach einem Jahr unbrauchbar, daher nix; Rainbow Inka - leider wenig weibliche Blüten und daher nur sehr geringe Ernte, möglicherweise aber aufgrund der Mischkultur mit Sonnenblumen, erneuter Versuch im kommenden Jahr; Erdbeermais - endlich mal ein unproblematischer Mais, pro Pflanze gleich mehrere Kolben, aber wie löst man jetzt die Körner, um rosa Popcorn draus zu machen? Ganz einfach trocknen lassen. Wenn der innere Kolben ausgetrocknet ist, lassen sich die Körner einfach abstreifen.
 

Unsere Obsternte 2010

 

Äpfel: Leider ist der Baum der Vorbesitzer (wahrscheinlich eine Goldparmäne) sehr krank, so dass wir ihn eigentlich fällen müssen. Er hat trotzdem ein paar Äpfel dran gehabt, die in diesem Jahr sogar sehr gut geschmeckt haben. Insofern hat der radikale Rückschnitt im Vorjahr tatsächlich etwas geholfen. Leider war nicht ein einziger Apfel ohne Stellen, die herausgeschnitten werden mussten. Der James Grieve-Apfel hingegen hat toll getragen. Nur die etwas mürben, säuerlichen Äpfel schmecken uns leider nicht besonders. Aber wir haben in diesem Jahr auch einen Gloster-Apfel gepflanzt. Die Sorte soll ja sehr heikel sein. Mal sehen. Jedenfalls hat der Strohhut den Baum sensationell günstig und halb eingegangen im Baumarkt erstanden und ihn mittlerweile schon prima aufgepäppelt. Er sprießt und gedeiht prächtig! Insgesamt haben 4,65 kg Äpfel geerntet.
Apfelbeeren: Der Strauch ist nach dem Umpflanzen wegen der großen Hitze und Trockenheit abgenippelt!
Erdbeeren: Hummi Gento war sehr schlecht in diesem Jahr. Unglaublich viel Fäulnis. Von der Sorte werden wir uns also trennen. Die alte Sorte der Vorbesitzer hingegen hat es wieder rausgerissen und uns so manche Schüssel Erdbeeren geschenkt. Ernte insgesamt: 4,9 kg
Haselnüsse: Dieser Strauch wird zunehmend zu einem Ärgernis! Alle Nüsse sind vom Haselnussbohrer befallen.
Johannisbeeren: Weiße und rote Johannisbeeren haben wir Unmengen geerntet und irgendwann einfach hängen lassen, weil wir die Mengen nicht bewältigen konnten! Die schwarzen Johannisbeeren waren aufgrund der starken Hitze notreif und somit recht sauer. Steffi hat aus allen drei Sorten Gelees gekocht. Lecker! Ernte Schwarze Johannisbeeren: 1,5 kg; Ernte Rote Johannisbeeren: 6,75 kg; Ernte Weiße Johannisbeeren: 3,6 kg
Pflaumen: 2010 war alles andere als ein Pflaumen-Jahr. Der Leimringe zum Trotz haben es diese kleinen Biester von Pflaumenwicklern doch wieder auf den Baum geschafft und die eh schon spärliche Ernte hinweg gerafft!
Sauerkirschen: Wir haben beschlossen, im Herbst den alten Baum durch einen neuen zu ersetzen. Der alte hat die "Ich-schmeiß-dann-mal-die Früchte-ab-Krankheit"!
Stachelbeeren: Endlich eigene Stachelbeeren. Wir haben 1,2 kg geerntet. Steffi konnte von dem kleinen Strauch immerhin drei Gläser mit Kompott einkochen!
Süßkirschen: Nichts wünschen wir uns sehnlicher als endlich mal eine anständige Ernte bei den Süßkirschen, doch auch 2010 war mal wieder enttäuschend. Die zwei Bäume von Steffis Mutter hatten einen sehr guten Fruchtansatz. Leider hat der eine dann die Schrotschusskrankheit bekommen und musste gefällt werden. Die Kirschen von dem anderen Baum blieben klein und geschmacklos. Inzwischen scheint auch er krank zu sein. Mal sehen, wie es da im nächsten Jahr aussieht. Unsere zwei kleinen Bäume im Nutzgarten hatten jeder nur eine Handvoll Kirschen dran. Aber immerhin - die waren äußerst lecker! Besonders die Sunburst-Kirsche können wir empfehlen. Die Früchte werden riesig und schmecken super! Entsprechend mussten wir sie mit den Pirolen teilen! (Ernte insgesamt: 0,6 kg)
Walnüsse: Immer noch keine Blüte an unserem Walnussbaum, der in diesem Jahr mächtig unter der unerträglichen Sommerhitze gelitten hat. Noch dazu hat er die Rotpustelkrankheit. Gewachsen ist er auch nicht. Er hat lediglich eine Handvoll mehr Blätter als im letzten Jahr. Fazit: Umpflanzen von größeren Walnussbäumen lohnt nicht.

 

Weiter mit Ziergarten 2010