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Im März 2009...
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Ans Fotografieren haben wir blöderweise
wieder nicht gedacht. |
... haben wir endlich angefangen, den Boden für unseren
künftigen Gemüsegarten urbar zu machen. Eigentlich hätte das bereits im
Herbst 2008 geschehen sollen, aber Zeit ist ein kostbares Gut. Auch zu diesem
Zeitpunkt hätten wir noch tausend andere Dinge zu erledigen gehabt, doch wir
konnten einfach nicht noch länger auf die so lange ersehnten Genüsse warten.
Hier könnt Ihr Euch den Pflanzplan des Gemüsegartens ansehen:

Die Fläche beträgt übrigens 53,6 qm.
Schnell mussten wir jedoch feststellen, dass der
Boden praktisch nur aus spatentief vergrabenem Bauschutt bestand. Außerdem
war der Boden so sandig, dass außer Kiefern und Blauschwingelgras praktisch
nichts drauf gedeihen konnte.
Also hieß es ranklotzen, Erde austauschen und
Kompost aus dem Erdenwerk besorgen, denn auf dem Grundstück gab es zu diesem
Zeitpunkt keinen. Das bisschen Kompost aus 2008 war bereits an anderen
Stellen z.B. bei den Rosen und Johannisbeeren verteilt. Und eigenen Kompost
hatten wir nicht ansetzen können, da alles Verwertbare mit Unmengen an
Kiefernnadeln oder garstigem Unkraut durchsetzt war.
Nach zwei Wochen Buddelei war es schließlich geschafft. Die
ersten Saaten im Freiland (Möhren, Radieschen) konnten vorgenommen werden.
Parallel dazu hat Steffi in der Küche Tomaten,
Zuckermais, Kürbisse und Gurken
vorgezogen. |
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Im Juni 2009 ...
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... bot sich dann dieser Anblick. Wir haben die alte
Wiese vertikutiert, mit Kompost aus dem Erdenwerk gedüngt und Rasen
ausgesät. Im Hintergrund liegen die Gemüsebeete. |
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Hier kann man vor allem die blühenden Kartoffelbeete
erkennen. |
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Hier eines der Kartoffelbeete aus der Nähe. Links
daneben das Möhrenbeet, auf dem die Möhren noch nicht zu sehen sind, wohl
aber die noch kleinen Radieschenpflanzen. auch die Kürbispflanzen im
Hintergrund sind noch recht klein. |
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Mischkultur auf dem Erdbeerbeet: Zwiebeln sollten die
Erdbeeren vor den Schnecken schützen. Haben sie auch, aber nicht vor den
Ameisen und den frechen Eichhörnchen. Letztere beißen liebend gern die Erdbeeren
an, lassen sie dann aber liegen, was es den Ameisen einfach macht.
Außerdem standen die Erdbeeren der Sorte "Hummi Gento" das erste Jahr und
trugen nicht wirklich viel, dafür aber bis zum ersten Frost immer mal
wieder.
Der Dill in der Mitte des Beetes ist
zu diesem Zeitpunkt noch klein. Steffis Mutter hatte uns geraten, das
bisschen abzuschneiden und einzufrieren. Bloß gut, dass wir das nicht
gemacht haben! Weiter unten könnt ihr sehen, warum. |
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Das Bäumchen ist ein kleiner Kirschbaum (Süßkirsche
Sunburst), der in der Mitte des Gemüsegartens wächst. Auf diesem Bild kann
man gut sehen, dass die Gemüsebeete mit dunklem Kompost aufgefüllt
wurden, wogegen die Wege nach wie vor hell und sandig sind.
Im Hintergrund sieht man die (noch) kleinen Pflanzen des Crown Prince Kürbis. Und noch weiter hinten erkennt man auf der linken
Bildseite sogar die kleinen und unscheinbaren Mangoldpflänzchen vor einer
Reihe Kartoffeln. |
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Hier mal eine andere Ansicht unseres "Gipfels". Man
sieht die Johannisbeersträucher mit gerade reifenden Beeren und den frisch
gekeimten Rasen.
Ansonsten sieht man aber auch, dass noch kräftig
gebaut wird. Zurückgebaut, um genau zu sein. Die Vorbesitzer hatten an
dieser Stelle einen Wohnwagen mit Terrasse zu stehen. Wir möchten hier
lieber unseren Obstgarten realisieren, also musste die kleine
Terrassenfläche weg.
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Juli 2009
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Hier ein Foto vom Möhrenbeet, das eigentlich nur ein
Versuchsanbau war. Ursprünglich waren zwischen den Reihen Radieschen
gepflanzt. Diese sind zu diesem Zeitpunkt aber bereits abgeerntet. Wahnsinn
wie schnell die Pflanzen in etwas über einem Monat wachsen! Weiter
unten könnt Ihr nachlesen, welche Möhrensorten wir ausprobiert haben. |
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Hier noch mal das Möhrenbeet mit den dahinter wachsenden
und inzwischen großen Kürbispflanzen, die alles zuranken und kräftig blühen.
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Hinter dem Kürbisbeet hatten wir
Gurken, Mangold, Pflücksalat, Kartoffeln und Stangenbohnen gepflanzt.
Typischer Anfängerfehler: viel zu dicht
gesetzt! Die anfangs eher mickerigen Mangold-Pflänzchen wurden riesengroß
und beschatteten (fast) alles, so dass die anderen Pflanzen nicht richtig
gut wuchsen. Zu allem Überfluss wurden die Stangenbohnen auch noch von den
Rehen abgefressen. Trotzdem konnten wir das ein oder andere Mal Salat und
Gurken ernten. Und die Kartoffeln dieses Beetes waren größer und schöner als
die der anderen Beete.
Außerdem sieht man auf diesem Foto, dass das
Kartoffelkraut so langsam eintrocknet. Anfang August konnten wir ernten. |
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In der Mitte des Erdbeer-Beetes ragte jetzt der
Dill empor. Ehrlich gesagt, wir können uns nicht erinnern, jemals so
prächtigen Dill irgendwo gesehen zu haben. Man kann es auf dem Bild nicht so
gut sehen, aber der war so groß wie wir! Gigantisch! Geschmeckt hat er uns
natürlich auch sehr gut. Es handelt sich
übrigens um schlichten Gurken-Dill. |
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Angepflanzte
Gemüsesorten
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Buschbohnen:
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- Minidor - Wachsbohne,
gut zur Unterpflanzung von Tomaten geeignet, da nicht höher als 30 cm,
guter Ertrag
- Purple Teepee - sehr
guter Ertrag, aber für die Unterpflanzung mit Tomaten zu hoch, neigt
leicht zum Ranken
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Gurken: |
- Konsa -
Freilandsalatgurke, dicke Schale, aber noch essbar; sehr lecker, guter
Ertrag bei regelmäßigem Pflücken; von 8 Pflanzen haben wir 24 Gurken á 30
cm Länge geerntet
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Kürbis: |
- Crown Prince - graugrüner Kürbis mit
orangenem süßen Fleisch; handliche Größe; sehr guter Ertrag; von drei
Pflanzen haben wir 5 Kürbisse mit 1,8 bis 4,4 kg das Stück geerntet
- Big Max - großer orangener Kürbis, zum
Einkochen oder Schnitzen

Kürbis Big Max - wir haben zwei solche stattlichen
Exemplare geerntet mit über 5 kg pro Exemplar. Man kann sagen, dass jede
Pflanze so einen Kürbis hervorbringt, bei ausreichender Nährstoffversorgung
versteht sich. |
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Lauchzwiebeln: |
- Freddy - da waren die Schnecken
schneller
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Mairüben: |
- Navet - hier waren die Erdflöhe
schneller
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Mangold: |
- Bright Lights-Mischung - sieht toll aus,
wenn er das empfindliche Jugendstadium überstanden hat; auch sind wir auf
den Geschmack gekommen, was Spaghetti in Mangold-Knoblauch-Sahnesoße
angeht; aber die Stiele schmecken uns nicht; die Schälerei dieser ist auch
zu aufwendig; die Rehe haben das im Herbst auch so gesehen und alle
Blätter fein säuberlich abgefressen (die Stiele haben sie stehen lassen!)
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Möhren: |
- Anthonina - lila Möhre, herber
Geschmack, stark färbend; nicht unser Geschmack, aber den
Schwalbenschwanzraupen hat es gefallen (Leider haben wir das mit dem Foto
wieder verpennt!)
- Purple Dragon - rot-orange Möhre, herber
Geschmack, auch nicht unseres
- Tender Snax - süße Snack-Möhre, nicht
sehr groß, aber den kleinen Kobolden (= die Kinder unserer Freunde) haben sie sehr lecker
geschmeckt
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Peperoni: |
- kleine rote Sorte - wie immer im
Blumenkasten gezogen in Mischkultur mit rotem Basilikum; wie immer super
geworden, nur dass wir mit soviel Chili echt nichts anzufangen wissen
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Kartoffeln: |
- Atica - vorw. festkochend; leider sind
sie vom Kartoffelschorf und vom Mosaikvirus befallen worden; wir haben
Unmengen geerntet, und später gut die Hälfte weggeschmissen, weil sie
schon 4 Wochen nach der Ernte zu faulen anfingen; trotzdem haben sie bis
Ende Januar gereicht und deutlich besser geschmeckt als gekaufte
Kartoffeln!
- Secura - vorw. festkochend (wie Atica)
- Rosa Tannenzäpfle - festkochend,
Salatkartoffel; der Strohhut hat mal eine Pflanze erstanden und nun schon
im 2. Jahr vermehrt; für 2010 werden wir erstmals genügend Pflanzkartoffeln
der Sorte haben, um sie auch zu probieren!
Insgesamt haben wir in 2009 51,5 kg Kartoffeln
geerntet!
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Porree: |
- Carentan - fiel der Lauchmotte zum Opfer
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Radies: |
- Ostereier Mix
- Flamboyant 2
- Riesenbutter - ehrlich gesagt, hat uns
nur diese Sorte überzeugt; die anderen beiden Sorten werden sehr schnell
sehr scharf oder hohl und verholzen sehr früh; Riesenbutter hingegen ist
ein Genuss! Und bis auf die Schärfe schmecken alle Sorten gleich.
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Pflücksalat: |
- Amerikanischer Brauner - überzeugendste
Sorte, man kann ewig pflücken, und er wächst einfach weiter und weiter und
weiter ...
- Lollo Rossa - erst sehr
schön und irgendwann einfach weg; Eichhörnchen? Rehe? Schnecken? Es ist
ein Mysterium.
- Lollo Bionda Onyx
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Stangenbohnen: |
- Blauhilde - die Nacktschnecken haben die
Keimlinge einfach ausgegraben und vernascht
- Berner Landfrauen - nachdem uns die
Blauhilde-Bohnen ausgegangen waren, hat Steffi diese Sorte
nachgelegt; obwohl schon Juni kam sie wunderbar; das fanden die Rehe auch
und haben sie abgefressen samt klitzekleinen Bohnen
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Steckzwiebeln: |
- Stuttgarter Riesen - riesig waren sie
nicht, aber es war eine gute Ernte; geschmeckt haben sie auch, nicht zu
scharf; und obwohl Steffi empfindlich auf Zwiebeln reagiert, hat
sie diese wunderbar vertragen
Insgesamt haben wir in 2009 aus 250 g Steckzwiebeln
1,9 kg Zwiebeln geerntet!
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Tomaten: |
- Flaschen Tomate San Marzano -
Die Tomaten hingen anfangs so voll, dass wir schon Angst vor der Menge
hatten! Leider waren Juni und Juli schwül, warm und feucht; die Braunfäule
frohlockte und hat (fast) alles zunichte gemacht. Von 5 Pflanzen haben wir
genauso viele Tomaten ernten dürfen.
- Marmande - Fleischtomate und
entsprechend empfindlich gegen Braunfäule; man könnte weinen, wenn man an
die schönen großen aber leider fauligen Tomaten zurückdenkt
- Ildi - gelbe Cocktailtomate; ähnlich
Yellow Pear; auch die Braunfäule machte ihr nichts aus - sie erholte sich
im trockenen August sehr schnell wieder; die Pflanzen trugen riesige
Dolden mit kleinen gelben und zuckersüßen Tomaten; mit dieser Sorte haben
wir schon sämtliche Bekannte "angesteckt"; alle sind im "Ildi-Fieber"; zumal
die Sorte auch noch im Balkonkasten gedeiht, dann aber natürlich nicht
soviel trägt
- Zebrino - wenig Ertrag dank der
Braunfäule, aber die paar kleinen bräunlich-roten Kugeln schmeckten
zuckersüß; außerdem ist das Fruchtfleisch sehr fest, fast schon knorpelig,
was sie von anderen Sorten deutlich unterscheidet; hat uns sehr gut
gefallen
- Flavance - eine F1-Sorte, die auf
Resistenz gegenüber Braunfäule gezüchtet ist; und resistent war sie; sie
blieb als einzige Sorte völlig verschont; allerdings hatte sie keinen
guten Standplatz, so dass wir nur eine Handvoll Früchte geerntet haben;
sehr guter Tomaten-Geschmack; mittelgroße Früchte
Wir haben in 2009 von 5 Pflanzen der Tomatensorte
ILDI 5,7 kg Früchte geerntet! Und wäre es in Juni und Juli nicht so
feuchtwarm und alles voller Braunfäule gewesen, so hätten wir darin baden
können ;-).
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Zucchini: |
- Gold Rush - F1-Hybrid mit gelben
Früchten; rankt nicht; leider sehr viele männliche und wenig weibliche
Knospen, so dass es Befruchtungsprobleme gab und viele Früchte einfach am
Busch vergammelt sind, die übrigen paar waren sehr lecker auf dem Grill;
ob es mit einer rankenden Sorte besser klappt?
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Zuckermais: |
- Tasty Gold - aus unerfindlichen Gründen
wurden die Pflanzen einfach nicht höher als 30 cm; möglicherweise lag`s am
Wetter? in anderen Gärten sah es jedenfalls auch nicht besser aus
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Unsere Obsternte 2009 |
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Äpfel: |
Wir konnten in diesem Jahr
keine Äpfel von unserem relativ großen Baum ernten (wahrscheinlich eine
Goldparmäne), weil wir ihn stark zurückschneiden mussten, um ihn zu retten.
Vielleicht im nächsten Jahr.
Dafür haben wir
herausgefunden, dass der junge Apfelbaum auf unserem Grundstück ein "James
Grieve" ist. Er ist aber noch zu jung zum Tragen. Außerdem haben wir ihn an
einen günstigeren Standort umgepflanzt.
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Apfelbeeren: |
Der Apfelbeeren-Strauch ist
ein weiteres Überbleibsel der Bepflanzung der Vorbesitzer. Nachdem er bei
Kauf des Grundstückes fast eingegangen war, hat Steffi ihn gerettet.
In diesem Jahr trug er erstmals richtig gut.
Leider mussten wir dann
feststellen, dass uns Apfelbeeren pur nicht schmecken. Und da die Hausherrin
außerdem noch völlig fertig war wegen der Johannisbeeren, haben wir die
Beeren den Vögeln überlassen. Vielleicht tun wir sie ja im kommenden Jahr
mit in eine rote Grütze.
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Erdbeeren: |
Wir haben insgesamt ca. 5 kg
Erdbeeren geerntet. Der größte Teil bestand aus der Sorte, die noch von den
Vorbesitzern da war. Wir haben zwar auch von der von uns gepflanzten Sorte "Hummi
Gento" geerntet, aber nur Kleinigkeiten. "Hummi Gento" ist eine ständig
blühende und ständig tragende Sorte. Höchsterträge darf man von ihr nicht
erwarten. Dafür hat man bis zum ersten Frost ein paar süße Naschereien. Zwei
kleine Kobolde haben sie uns aber meistens weggenascht!
Wir sind gespannt, wie es im
nächsten Jahr wird, wenn die "Hummi Gento" im 2. Jahr stehen. Wir hoffen auf
etwas mehr Ertrag, zumal wir die alten Erdbeeren vom Vorbesitzer entfernt
haben.
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Haselnüsse: |
Auf unserem Grundstück steht
ein riesiger Haselnussstrauch. Haselnüsse waren in diesem Jahr auch dran -
anders als im Vorjahr. Gar nicht mal so wenige, nur leider alle
durchlöchert. Habt ihr schon mal ein enttäuschtes Eichhörnchen gesehen? Wir
schon!
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Johannisbeeren: |
Wir durften in 2009 11 kg
rote, 2,5 kg weiße und 2,5 kg schwarze Johannisbeeren ernten. Dabei haben
wir zum Schluss eine reichliche Menge zum Frischverzehr hängen lassen. Zum
einen, weil sonst die kleinen Kobolde traurig gewesen wären, zum anderen
weil Steffi einfach keine Johannisbeeren mehr sehen konnte. Allein
das Verputzen der roten Johannisbeeren hat sie nämlich zwei Tage Zeit sowie
jede Menge Rückenschmerzen gekostet. Wenigstens hat der Strohhut beim
Pflücken geholfen! Na und beim Essen sowieso.
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Pflaumen: |
Leider war uns auch diesem
Jahr keine tolle Pflaumenernte beschieden. Und das, obwohl der Baum super
geblüht hat. Es ist jedes Jahr trotz Wässerns und Kompostgabe so, dass er
die noch unreifen Pflaumen abwirft. Und was man dann erntet, ist fast nur
madig. Dabei werden die runter gefallenen Pflaumen jeden Tag in den Hausmüll
entsorgt!
Wir haben daher beschlossen, es ab sofort mit Leimringen und einem
dickeren Baumanstrich im Winter zu probieren, da wir vermuten, dass es sich
um ein Problem mit dem Pflaumenwickler handelt. Falls noch jemand einen
guten - aber bitte umweltverträglichen - Rat hat, so lasse er es uns bitte
wissen: kontakt@der-strohhut.de
Wir sollten vielleicht noch
sagen, dass der Baum später im Jahr auch fast nur noch durchlöcherte Blätter
hatte. Wir hoffen mal nicht, dass es die Schrotschusskrankheit ist und wir
den Baum fällen müssen, sondern vermuten irgendeinen Schädling dahinter. Um
Aufklärung wird gebeten! Ach, hätten wir doch Fotos gemacht.
Wir hatten im Herbst 2008
übrigens auch noch einen Mirabellen-Zwetschgen-Baum gepflanzt. Der hat zwar
geblüht, aber leider nichts angesetzt. Ansonsten sieht er jedoch sehr gesund
aus und entwickelt sich prächtig - auch wenn die Rehe gern die unteren
Blätter abzupfen.
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Sauerkirschen: |
Unser Sauerkirschbaum hatte
traumhaft geblüht. Er hatte traumhaft angesetzt. Und dann? Dann warf er fast
alles ab (trotz reichlich Kompostgaben und regelmäßigem Gießen). Die übrig
gebliebenen Kirschen waren alle madig.
Sauerkirschen! Madig! Was soll
das denn? Was stimmt mit dem kleinen Bäumchen nicht? Interessant: Die
Süßkirschen ein paar Meter weiter waren nicht befallen.
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Stachelbeeren: |
Der Strohhut ist ein absoluter
Stachelbeer-Fan. Das muss man wissen, um zu verstehen, wie schrecklich es
für ihn ist, dass die zwei Stachelbeer-Büsche im Garten bisher nichts außer
einer Handvoll Ertrag gebracht haben. Und das trotz jeder Menge guter
Pflege.
Hauptursache ist der
alljährliche Befall mit hunderten Raupen der Stachelbeerblattwespe. Diese
Teile sind so gut getarnt, dass man sie nur bei genauerem Hinsehen entdeckt.
Man bemerkt sie meist erst, wenn sie über Nacht - wie in 2008 - den Busch
kahl gefressen haben. In diesem Jahr hatten wir etwas mehr Glück. Steffi hat
die Raupen bemerkt, wie sie wohl gerade erst geschlüpft waren. Also haben
wir sie in mühevoller Kleinarbeit abgesammelt und mit kochendem Wasser
überbrüht. Eine Handvoll Stachelbeeren trug der Strauch da noch. Und diese
sind auch reif geworden.
Die kleinen Kobolde haben
sich dann aber am Verzehr beteiligt. Obwohl... - der Strohhut hat gerne mit
ihnen geteilt.
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Süßkirschen: |
Als wir das Grundstück gekauft
haben, stand bereits eine junge "Hedelfinger Riesenkirsche". Diese hat uns
in diesem Jahr endlich eine gute Handvoll Ertrag gebracht. Im letzten Jahr
trug sie etwa genauso viel. Die Kirschen waren dann aber den Pirolen zum
Opfer gefallen.
Unsere im Herbst 2008 gepflanzte "Sunburst" entwickelte sich prächtig. Sie
hat auch etwas geblüht. Die Blüten scheinen bei Rehen aber der letzte Schrei
zu sein, jedenfalls haben sie sie runtergeknabbert - ganz gezielt.
Im Herbst haben wir dann
noch zwei kleine Bäumchen von Steffis Mutter bekommen. Leider wissen wir die
Sorten nicht mehr. Vielleicht sind wir im nächsten Jahr etwas schlauer, wenn
es Kirschen gibt.
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Walnüsse: |
Also unser Walnuss-Baum hat
eine Vorgeschichte. 2008 stand er noch bei Steffis Mutter im Garten und
wuchs da wunderbar vor sich hin. Er hatte sogar die ersten kleinen Walnüsse
dran. Wir wissen also, dass er eigentlich ein guter Kerl ist. Aber Steffis
Mutter hatte keinen Platz für einen Baum, der anfing, zu einem großen Kerl
zu werden und wollte ihn los werden. Und wir hatten keinen ... Naja, lange
Rede, kurzer Sinn: Der Strohhut hat ihn ausgegraben und bei uns wieder
eingepflanzt.
Dazu war es aber leider
nötig, sowohl Wurzeln wie auch Krone zu stutzen. Sonst hätte er schlicht
nicht befördert werden können. Und das hat er uns übel genommen.
Er steht und hatte in
diesem Jahr auch ein paar einzelne Blätter, aber von der alten Schönheit
konnten wir nur träumen. Da er aber nicht eingegangen ist und wir immer
zärtlich mit ihm umgegangen sind - inklusive extra Wasserreservoir und jeder
Menge gutem Kompost - wird er uns in 2010 hoffentlich verzeihen und den
Strohhut endlich mit seinen Köstlichkeiten verwöhnen. Das heißt: Wenn dann
die Eichhörnchen nicht schneller sind :-)
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