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Endlich ist er da - der
Wonnemonat! Bisher hat er aber außer trübem Wetter und kühlen 10 bis 14
°C nicht sehr viel zu bieten. Zumindest hat es endlich mal ausdauernd
geregnet. Besonders für den Obst- und Gemüsegarten war das nach dem
trockenen und windigen April eine Wohltat.
Die Kirschbäume sind inzwischen
verblüht. Pfirsich und Pflaume ebenso. Dafür haben die Apfelbäume das
Zepter in die Hand genommen, wie das Foto beweist.
Das Bäumchen auf dem Bild ist
übrigens noch ein Überbleibsel der Vorbesitzer. Bei denen war er aber
schon fast tot und bestand eigentlich nur noch aus einem dünnen Stamm.
Wir haben ihn dann an einen geeigneteren Standort umgepflanzt mit
ordentlich Kompost. Er dankt es uns in diesem Jahr erstmals mit einer
reichhaltigen Blüte. Ach ja, es handelt sich um einen James Grieve
Apfel.
Hinter dem Bäumchen könnt Ihr
die immer noch reichlich blühenden Johannisbeersträucher erkennen.
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Auch die schwarzen Johannisbeeren
blühen jetzt. |
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Der alte Apfelbaum daneben leidet
jedoch immer noch. Auch ein drastischer Rückschnitt im letzten Jahr hat
daran nichts geändert. Grund für das Elend sind zahlreiche
Holzschädlinge, die den Stamm angebohrt haben. Der Befall ist zwar weg,
er hat jedoch zu Fäulnis im Stamminneren geführt. Einige wenige Blüten
schiebt der Baum aber dennoch. Der Sommer wird zeigen, ob er endgültig
die Kurve kriegt, oder aber gefällt werden muss. |
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Der Rhabarber wächst prächtig und
üppig in diesem Jahr. Auch diese Pflanze haben wir gerettet. Wir stießen
beim Graben zufällig auf ihr Rhizom. Blätter hatte die Pflanze gar keine
mehr! 2,5 Jahre nach dem Umpflanzen und liebevoller Pflege durch Steffi,
wollte sie nun sogar blühen. Die Blüten haben wir aber ausgebrochen, da
die Pflanze ihre gesamte Kraft sonst in die Blüte stecken und nach der
Samenbildung eingehen würde.
Ach ja, einmal Rhabarberkuchen gab
es schon. Mmmh... |
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So sieht`s momentan im
Gemüsegarten aus. Es sprießt kräftig. Wir haben sogar schon die ersten
Radieschen geerntet.
Probleme gibt`s in diesem Jahr
mit der frühen Möhre "Duwicker", deren bereits gekeimte Pflänzchen eines
Tages einfach verschwunden waren (die mittelfrühen und späten Möhren
standen aber noch), sowie mit dem Salat "Amerikanischer Brauner". Dessen
Saatgut wollte in diesem Jahr so gar nicht keimen. Beides hat Steffi die
Tage noch einmal nachgesät.
Auf dem Bild mit den dunklen
Kreisen hat Steffi übrigens Kohlrüben und Erbsen ausgesät, die auch
bereits aufgehen. Besonders hoffnungsvoll, dass das was wird, sind wir
dank unserer Rehe und anderer Tierchen aber nicht.
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Die Erdbeeren haben sich von der
Fressattacke der Rehe inzwischen etwas erholt und neue Blüten gebildet.
Hoffentlich wird es jetzt was. Die Hoffnung ist berechtigt, da der
Strohhut einen Teil des Gartens neu eingezäunt hat. Noch scheinen die
Rehe keinen neuen Zugang gefunden zu haben. |
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Die Kartoffeln stecken nun auch
endlich ihre Köpfe aus der Erde. Zum Anhäufeln sind sie derzeit aber
noch zu lütt. |
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Auf dem zukünftigen Porree- und
Tomatenbeet haben wir zur Gründüngung Senf ausgesät, der recht
wuchsfreudig ist und nach nur 2 Tagen gekeimt hat! Einen Teil der Erde
werden wir aber dennoch austauschen müssen, wenn die Tomaten was werden
sollen. Na, wir sind`s ja schon gewöhnt. |
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Unter diesem Vliestunnel befinden
sich seit dem Wochenende die von Steffi vorgezogenen Gemüsepflanzen und
Blumen. So können sie prima abhärten und sind gleichzeitig vor zuviel
Sonne oder Frost geschützt. In diesem Jahr haben die Pflanzen gerade so
Platz gefunden. |
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Das Wetter in den letzten zwei
Wochen war einfach be... Wann immer es ging, haben wir aber wenigstens
Brennholz geschnitten. Es ist schon wieder ein riesiger Stapel zusammen
gekommen, wie man auf dem Foto erkennen kann. Alle vier hintereinander
gestapelten Blöcke sind frisch. Und es hat sich schon wieder allerhand
angesammelt. |
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Jetzt kann man auch an den
Johannisbeeren sehen, dass wir es wohl mit einer wahren
Johannisbeer-Schwemme zu tun bekommen in diesem Jahr. Steffi fürchtet
sich schon vor der Verarbeitung!
An den einzelnen Beerenrispen kann
man aber auch sehen, dass nur die oberen Blüten befruchtet worden sind.
Der Grund ist, dass Johannisbeeren von oben nach unten blühen. Die
unteren Blüten öffnen sich später. Die Bienen und andere
Befruchter-Insekten mögen die Johannisbeerblüten aber offenbar nur
anfliegen, solange es noch nicht genügend andere "Ausweichmöglichkeiten"
gibt, also nur wenn die ersten Johannisbeerblüten sich öffnen. Sobald
Kirschen und Pflaumen etc. anfangen zu blühen, lassen sie die
Johannisbeeren links liegen. |
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Anders als erwartet blühen die
Erdbeeren nach der Rehfraßattacke doch noch wunderbar und reichlich. Da
es aber weiterhin zu kühl und regnerisch ist, bleibt abzuwarten, ob die
Ernte auch so reichlich und vor allem lecker ausfällt.
Auf den Fotos sind all unsere
Erdbeerbeete zu sehen. Das dritte Foto zeigt das zuletzt im Herbst 2009
angelegte Erdbeerbeet (im Vordergrund). Da sieht es entsprechend nicht
ganz zu üppig aus. |
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Hier ein Bild vom zukünftigen
Tomatenbeet mit der Gründüngung darauf. Man kann wunderbar sehen, wie
unterschiedlich diese gewachsen ist. Obwohl es eigentlich ständig
geregnet hat, wächst der Senf da am besten, wo die Regenrinne von
unserem kleinen Gartenhäuschen auf dem Beet mündet (rechts unten).
So langsam wird es Zeit, das Beet
für die Tomaten und den Porree vorzubereiten. Beides hat Steffi bereits
vorgetrieben. |
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Wirkliche Wachstumsprobleme haben
wir auf dem Mairüben-Radieschen-Kohlrabi-Beet. Bereits die zuletzt
geernteten Radieschen waren fast durchgängig madig. Und auch Kohlrabi
und Mairüben zeigen ein seltsames Wuchsverhalten. Einige wenige Pflanzen
sind groß und kräftig. Andere hingegen mickern so vor sich hin und
gedeihen einfach nicht.
Da es momentan recht feucht ist,
hat Steffi ihren Verdacht von Erdflöhen nun auf Nematoden verschoben und
Tagetes dazwischen ausgesät. Mal sehen, ob das hilft. Ach ja, sie gießt
jetzt auch noch mit Löwenzahn-Brühe. Na, hoffentlich sprießen im
kommenden Jahr dann nicht überall die Butterblumen! |
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Keine so argen Probleme gibt es
hingegen auf dem Möhren-Zwiebel-Salat-Beet. Auch wenn ein paar Schnecken
einige der jungen Salat-Sämlinge abgefressen haben. Die haben wir aber
inzwischen nachgesät und gleich noch etwas Schneckenkorn ausgestreut.
Das hellgrüne auf dem hinteren Teil
ist Koriander, der sich dort selbst ausgesamt hat. Man kann daran prima
die Umrisse des Beetes vom Vorjahr erkennen. |
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Auch Erbsen und Kohlrüben
entwickeln sich bisher prächtig. Wir haben als Rankhilfe für die Erbsen
Teile des alten Schutznetzes vom Teich aufgespannt. Da wir keine Fische
mehr haben, die der Reiher holen könnte und auch keine Laubbäume in
Teichnähe, benötigen wir es nicht mehr. |
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Die Paprikas haben inzwischen ihren
Platz auf den Hügelbeeten eingenommen und wachsen prima. Nur das mit den
Melonen scheint im Freiland nicht so gut zu funktionieren. Die
Zuckermelonen sind bisher alle eingegangen. Auf dem Bild sieht man noch
ein paar Wassermelonen-Pflänzchen. Denen geht es noch ganz gut. |
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Auch die Mais-Pflanzen sind
gesetzt, dazwischen verschiedene Kürbissorten. Am Mais sollen später
Stockbohnen empor ranken. Wir sind gespannt, ob das klappt. Auf jeden
Fall sieht es momentan noch recht kahl aus. |
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Hier noch mal eine Ansicht, als
sich gerade ein paar Sonnenstrahlen durch die Wolken zwängten. Sieht
doch gleich viel freundlicher aus, oder? |
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Wie bereits im Vorjahr haben wir
die alte gusseiserne Badewanne der Vorbesitzer mit Kompost gefüllt und
zwei Zucchini-Pflanzen hinein gesetzt. Wenn alles gut geht, wird die
Badewanne bald unter einer Flut aus Blätter verschwinden.
P.S.: Mittlerweile wurde eine
Pflanze von einem hundsgemeinen Tier rausgerissen und zerfleddert. Sieht
nach einem fehlgeleiteten Vogel aus. Wenn wir den erwischen! |
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Der Gemüsegarten im Überblick. |
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Die Kartoffeln sind jetzt auch
angehäufelt. |
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Juni 2010 in
unserem Obst- & Gemüsegarten
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Mai 2010 in unserem Ziergarten
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Juni 2010 in unserem Ziergarten
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