Juni 2010

in unserem Obst- und Gemüsegarten

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


    
    

 

 

 

 

Die Kartoffeln gedeihen prächtig. Die beiden vorderen Reihen "Rosa Tannenzäpfle" sind keine Frühkartoffeln und daher noch etwas kleiner.

 

 

Dank des vielen Regens in den vergangenen Wochen wachsen die Erbsen so schnell, dass man ihnen dabei zusehen könnte. Auch die Kohlrüben dazwischen machen einen guten Eindruck.

 

 

Rechts im Bild sind unsere Himbeerbüsche zu sehen, die wir im Herbst vergangenen Jahres von Steffis Mutter bekommen haben. Sie müssen sich in diesem Jahr erstmal einwachsen und nehmen noch nicht so viel Platz in Anspruch. Daher haben wir den Platz davor genutzt und 3 x Tomaten sowie 4 x Mangold gepflanzt.

 

 

Die Erdbeerblüte hat nun nachgelassen. Es hängen auch tatsächlich einige Früchte dran, die nun aber wirklich etwas Sonne brauchen.

Irgendwie kann man die Erdbeeren zwischen all dem Dill kaum erkennen.

 

 

Dies ist unser Milpa-Beet, d.h. dort wachsen Maispflanzen, an denen später  Stockbohnen hochranken sollen, und Kürbis bzw. Zucchini dazwischen. Außerdem hat Steffi noch einige Sonnenblumen dort ausgesät, um die Vögel vom Mais fernzuhalten. Mal sehen, ob das funktioniert.

Jedenfalls scheint der Mais in diesem Jahr besser zu gedeihen. Wir haben aber schon festgestellt, dass das Vorziehen nicht viel Sinn macht. Der direkt im Freiland (Mitte Mai) ausgesäte Mais wächst so schnell, dass er die größeren vorgezogenen Maispflanzen bald eingeholt haben wird.

Die beiden Kürbispflanzen im Vordergrund haben übrigens bereits geblüht, allerdings bisher nur männliche Blüten produziert.

 

 

Hier mal ein Blick auf unsere Hügelbeete. Obendrauf stehen die Paprikapflanzen, denen es dort bisher auch gut gefällt. Allerdings muss es langsam mal wärmer werden, damit sie auch blühen und Früchte ansetzen. ein Gewächshaus ist also doch von beträchtlichem Vorteil für sowas.

Die Melonen stehen jetzt nur noch an den "Innenseiten" der Hügelbeete. Die an den Außenseiten sind sofort eingegangen. Außen hat Steffi  Tomatenpflanzen gesetzt. Auf dem Tomatenbeet war mal wieder nicht genügend Platz.

 

 

Hier das zweite Milpa-Beet. Zwischen den Maispflanzen wachsen hier allerdings Gurken. Auch bei diesen haben wir durch Zufall festgestellt, dass die im Freiland ausgesäten schneller und besser gedeihen als die vorgezogenen. Möglicherweise liegt das aber auch an dem viel zu kalten Mai in diesem Jahr.

 

 

Endlich sind alle Tomaten gepflanzt. Hoffentlich wird es nicht wieder so ein feucht warmer Juni wie im letzten Jahr, damit sich die Fäulnis nicht wieder breit macht.

 

 

Neben den voller Früchte hängenden Johannisbeerbüschen entwickelt sich auch die Stachelbeere in diesem Jahr super. Sie hängt zum ersten Mal, seit wir das Grundstück übernommen haben voller Beeren.

Der Strohhut, der ein riesengroßer Stachelbeer-Fan ist, kann es kaum noch erwarten, dass sie reif werden. Steffi backt ihm dann nämlich einen Stachelbeer-Pudding-Kuchen. Dafür muss er den Busch aber auch höchstselbst gegen die gemeinen Stachelbeerblattwespen verteidigen, deren kleine grüne Räupchen in den vergangenen zwei Jahren immer die Nutznießer unserer Pflegebemühungen waren.

 

 

Die Brombeeren stehen nun auch im zweiten Jahr und müssen uns eigentlich mit einer leckeren Ernte belohnen. Entsprechend gespannt haben wir die ersten Blütenknospen erwartet. Endlich sind welche da!

 

 

So traurig sehen also die Mirabellen aus. Die Handvoll Früchte, die überhaupt dran hängen, sind allesamt angebohrt. Unsere Pflaumen sehen in diesem Jahr auch nicht viel besser aus. Es ist zum Heulen!

 

 

Während der alte Apfelbaum so vor sich hin kränkelt und im Herbst wahrscheinlich der Säge zum Opfer fallen wird, bietet der kleine James-Grieve-Apfelbaum einen herrlichen Anblick. Er hängt so voller Früchte, dass wir ihn bald abstützen müssen. Auch  mussten wir bereits eine Handvoll kleinerer Früchte entfernen, damit die größeren eine Chance haben heranzureifen.

 

 

Heute haben wir die ersten drei - noch recht kleinen - Erdbeeren geerntet. Trotz beständigen Regens und kalter Temperaturen im Mai schmecken sie köstlich. Es geht eben nichts über  Erdbeeren aus dem eigenen Garten.

 

 

Ein Wald aus Koriander. Höchste Zeit für die Ernte, damit Salat, Möhren und Zwiebeln auch noch Licht bekommen. Steffi hat eine ganze Schubkarre voller Koriander verarbeitet und eingefroren.

 

 

In diesem Jahr gedeiht der Mais prächtig. Die Stockbohnen haben ebenfalls bereits gekeimt. Und auch die Kürbisse, Zucchini und Sonnenblumen erfreuen unsere Gärtnerherzen!

Wer sich jetzt über die gelben Blätter der vorderen zwei Kürbissgewächse wundert: Dabei handelt es sich um zwei Zucchini "Gold Rush", die ja bekanntlich gelbe Früchte hervorbringt. Da sind gelbe und grüne Blätter völlig normal.

 

 

Der Strohhut war bereits als Kind ein kleines Kletteräffchen. Dank unserer Homepage trägt diese Leidenschaft nun endlich Früchte - wir können unseren Garten von oben betrachten!

 

 

Hier der andere Teil des Gemüsegartens.

 

 

Und hier die Grünfläche daneben. Man kann immer noch erkennen, wo einst der alte Teich war.

 

 

Die Kartoffeln blühen. Besonders die Sorte Desireé besticht durch ein wahres Blütenmeer.

 

 

Gurken und Erdbeermais gedeihen weiterhin prächtig. Am Rande stehen noch drei Kohlrabipflanzen, die nach dem Verziehen auf dem eigentlichen Kohlrabi-Beet übrig geblieben waren und mittlerweile besser wachsen als ihre ehemals größeren Kollegen.

Wichtig ist momentan die ständige Bewässerung der Beete. Es ist sonnig und recht windig, so dass der Boden ziemlich schnell wieder austrocknet. Wir haben uns daher vom Aldi vier Sprühschläuche besorgt, die das Wasser besonders gezielt und fein verteilen. Leider reichen die vier Schläuche nicht für den gesamten Gemüsegarten aus. Da muss dann wieder der herkömmliche Sprenger ran.

 

 

Auch die Tomaten wachsen derzeit, dass man ihnen direkt dabei zuschauen könnte. Dazwischen sprießen von der Gründüngung übrig gebliebene Pflanzen Weißer Senf, von denen Steffi Saatgut gewinnen will.

 

 

Hier wieder ein Foto vom Kürbis-Zucchini-Zuckermais-Stockbohnen-Sonnenblumen-Beet. Man kann uns wirklich nicht vorwerfen, den Platz nicht gut auszunutzen. Bisher klappt das übrigens prima.

 

 

Die Radieschen auf diesem Bild sind zur Blüte übergegangen, was ganz in Steffis Interesse ist. Denn auch davon möchte sie Samen nehmen.

Dazwischen sieht man noch die hellgrünen Reihen Mairüben. Diese haben wir am Tag darauf geerntet. Es waren gute 3 kg Mairüben, von denen aber nach dem Verputzen dank der Erdflohlarven nur ca. 900 g für unseren Topf übrig blieben. Immerhin: Die waren geschmort sehr lecker und haben uns ein wenig an Kohlrabi erinnert.

 

 

Erbsen und Kohlrüben sind nach wie vor mächtig am Sprießen. Auch wenn die Erflöhe mittlerweile auch die Kohlrüben entdeckt haben.

 

 

Die Salate machen sich nun so richtig gut, nachdem sie ja anfangs nur stellenweise gedeihen wollten. Steffi hat aber noch mal nachgesät, was man an den kleinen Mini-Salaten erkennen kann.

 

 

 

Die Erdbeeren reifen. Entgegen unserer anfänglichen Befürchtungen sind sie auch nicht zu sauer, sondern sehr lecker, wie auch in den Jahren zuvor.

Nur die Größe der Früchte bleibt um Längen hinter den Erwartungen. Kann es sein, dass die Erdbeeren, obwohl sie später als sonst geblüht haben, trotzdem zur gleichen Zeit reif sind wie immer und somit weniger Zeit war, um große Früchte zu bilden? An mangelnden Nährstoffen oder zu wenig Wasser liegt es jedenfalls nicht.

Außerdem haben wir auch in diesem Jahr festgestellt, dass die Sorte Hummi Gento keine gute Wahl war. Die Stiele, an denen die Früchte hängen, sind so dünn, dass sie nicht mal eine winzige Erdbeere tragen können. Das führt zu großen Ernteausfällen durch Fäulnis. Außerdem bleibt auch jetzt der Ertrag aus. Zum Vergleich: Das auf dem Foto sind Ableger der alten Sorte von den Vorbesitzern. Diese Pflanzen hängen voll!

Wir werden die Hummi-Gento-Pflanzen also im Herbst durch eine andere Sorte ersetzen. Dumm nur, dass wir im letzten Herbst noch Ableger der Sorte an anderer Stelle gesetzt haben. Wir sind uns noch nicht sicher, ob wir zumindest diese noch stehen lassen.

 

 

 

Die Erbsen haben endlich angefangen zu blühen.

 

 

Jetzt geht es auch endlich mit den grünen Zucchinis voran. Nachdem irgendein Tier eine der beiden Pflanzen zerstört hatte und wir Ersatz besorgen mussten...

 

 

Währenddessen blühen und fruchten die gelben, selbst gezogenen Zucchinis bereits prächtig. Im letzten Jahr mussten wir allerdings beträchtliche Ertragsausfälle durch Fäule hinnehmen. Hoffentlich wird das in diesem Jahr besser.

 

 

Das Beet, auf dem die gelben Zucchinis wachsen, ist derweil schon richtig zugewachsen. Bisher ist das allerdings kein Nachteil.

 

 

Hier noch mal die Übersicht über das Mittelteil des Gemüsegartens, wo es kräftig gewachsen ist.

 

 

Auf dem Kartoffelbeet blüht es immer noch kräftig. Da die Erde sehr sandig ist, kommen wir mit dem Gießen gar nicht hinterher. Auf die Ernte sind wir mehr als gespannt.

 

 

Die erste weibliche Kürbisblüte in diesem Jahr (Kürbis Big Max).

 

 

Die Johannisbeeren sehen jetzt zwar schon schön rot aus, schmecken aber noch brrrr... sauer! Lange wird es aber wohl nicht mehr dauern, bis wir wieder ernten dürfen.

 

 

Ende Juni sprießt und blüht es im Gemüsegarten kräftig dank sonnigem, sommerlichem Wetter. Ohne regelmäßiges Bewässern funktioniert aber nichts.

 

 

Die ersten Zuckerschoten hängen an den Erbsen und schmecken uns vorzüglich!

 

 

Obwohl Steffi eine ganze Schubkarre voller Koriander geerntet hat, prägen die zur Samengewinnung stehen gebliebenen Pflanzen das Bild. Derzeit blühen sie prächtig und vermitteln den Eindruck einer Blumenwiese. Salat, Möhren und Zwiebeln nimmt man kaum mehr wahr.

Bei den Zwiebeln sieht es übrigens nicht gut aus. Sie scheinen an der Zwiebelfäule zu leiden. Weiß der Geier warum bei dem trockenen und heißen Wetter.

 

 

Zumindest den Tomaten geht es in diesem Jahr offenbar besser als im letzten. Sie haben aber auch jetzt erst angefangen zu blühen. Und man soll den Tag ja nicht vor dem Abend loben!

 

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