Juli 2010

in unserem Obst- und Gemüsegarten

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


    
    

 

 

 

 

Kaum hat der Juli begonnen, und es ist Grillwetter, sind schon die ersten Zucchini pflückreif. Jetzt sind sie noch so richtig schön zart und müssen nicht geschält werden. Einfach in Streifen schneiden und auf den Grill legen. Vor dem Verzehr mit Kräuterbutter bestreichen und mmh... Lecker!

 

 

Erst Mitte Juli hängt auch eine grüne Zucchini am Busch.

 

 

Heiß ist der Juli mit bis zu 40 °C im Schatten! Wir wissen gar nicht, wann wir die Johannisbeeren ernten sollen. Immerhin: die paar schwarzen Johannisbeeren und die Stachelbeeren hat Steffi bereits runter geholt.

 

 

Die Bewässerung des Gemüsegartens wird bei diesen Temperaturen ebenfalls zum Problem.

Gießt man morgens, verdunstet das Wasser enorm schnell wieder. Außerdem riskiert man Brennflecken auf den Blättern wie bei unseren Gurken.

Gießt man abends, fangen die noch jungen Gurken und Zucchini an zu faulen.

 

 

An den Maispflanzen rankeln sich die Stockbohnen empor und blühen auch. Ob das was wird?

 

 

Irgendetwas (oder irgendjemand?) hat unser rotes Basilikum zum Fressen gern. Das grüne Basilikum wurde nicht angefressen, obwohl es keinen Meter weiter wächst. Komisch, letztes Jahr war es genau umgekehrt.

 

 

Die Kohlrüben sind schon mächtig gewachsen und scheinen insgesamt besser zu gedeihen als die Kohlrabi, denen Erdflöhe und unerträgliche Hitze den Rest gegeben haben. Leider mussten wir aber auch an den Kohlrüben Erdflöhe feststellen, weshalb wir erstmal abwarten müssen, wie viel letztlich in unserem Topf landet.

 

 

Endlich bequemen sich nun auch die Melonen zu blühen. Das Foto zeigt Blüten der Zuckermelone Masada. Aber auch die Wassermelone Sugar Baby blüht.

 

 

Hier der Beweis für die Wüchsigkeit vom Mangold. Bereits zweimal wurde er von den Rehen bis auf den Strunk nieder gefressen, und er treibt trotzdem wieder kräftig aus. Zum Essen reicht es derzeit aber noch nicht. Wir lassen ihn noch ein wenig wachsen.

 

 

Der erste Big Max Kürbis hängt nun auch an den Riesenranken. Sein Durchmesser beträgt jetzt (Mitte Juli) um die 20 cm.

 

 

Zwei Wochen nach den ersten Blüten hängen die ersten Tomaten dran, die jetzt nur noch reifen müssen. Bei dem perfekten Sommerwetter dieser Tage eigentlich kein Problem. Aber auch im letzten Jahr hingen sie ja bekanntlich voll und mussten dann doch unter der Braunfäule leiden. Wir sind also weiterhin gespannt wie zwei Flitzebögen!

Übrigens handelt es sich bei den Tomaten auf dem Foto um die Sorte Zebrino. Eine Cocktailtomate mit festem, süßem Fruchtfleisch.

 

 

Tomaten Weiße Schöne. Eine Fleischtomate, deren Frucht bis zu 500 g schwer werden kann. Diese hier sind zwar kleiner, dafür aber zahlreich.

 

 

Die Tamina-Tomaten leuchten heller als die anderen Tomatensorten in unserem Garten.

 

 

Flaschentomaten Corinne.

 

 

Die gelbe Cocktailtomate ILDI blüht wieder wie irre. Allerdings hängen noch nicht viele Früchte dran. Doch wir sind zuversichtlich, dass sich das noch ändert.

 

 

Bis auf zwei Kohlrabipflanzen, die wir nach dem Vereinzeln übrig hatten und an den Rand des Gurken-Beetes gepflanzt haben, sind die Kohlrabi nichts geworden. Zuviel Hitze, zuviel Trockenheit und vor allem: zu viele Erdflöhe!

 

 

An den Stockbohnen hängen nun endlich auch ein par Mini-Böhnchen. Also wir finden: Da geht noch was!

 

 

Der Big Max Kürbis rankt derart, dass man die Wege im Gemüsegarten kaum noch wiederfindet. Mittlerweile rankt er sogar am Sichtschutzzaun empor, was zwar (noch) schön aussieht, sich aber spätestens als ungünstig erweisen dürfte, wenn dort ein riesiger Kürbis hängt. Mal sehen, wie das weiter geht.

 

 

Der mittlere Teil des Gemüsegartens scheint die Hitze mittlerweile ganz gut zu finden. Auf jeden Fall ist es ein richtiger Dschungel geworden. Vor allem die Melonen wachsen jetzt, was das Zeug hält und blühen wie doll. Es hängen sogar schon ein paar Mini-Melönchen dran.

 

 

Aus dieser Perspektive fallen einem zuallererst die Maispflanzen ins Auge. Sowohl Erdbeermais als auch Zuckermais stehen wie `ne Eins! Der Zuckermais hat sogar schon mit der Blüte begonnen.

 

 

Hier ein Foto der blühenden Zuckermais-Sorte Rainbow Inka vom 20.07.2010.

 

 

In diesem Kübel wachsen und gedeihen in seliger Zweisamkeit drei Peperonis und zwei Pflanzen grünes Basilikum. Beides blüht in diesen Tagen wie doll.

 

 

Wenn man sich das Kraut von den Kartoffeln so ansieht, kann es nicht mehr lange dauern bis zur Ernte. Im letzten Jahr konnten wir Anfang August ernten. Bis dahin sind es noch zwei Wochen. Doch schon jetzt kann es der Strohhut kaum noch erwarten.

 

 

Die Sonnenblumen und der einjährige Rittersporn blühen im Gemüsegarten um die Wette und bringen etwas Bauerngarten-Flair ins Gemüsebeet.

 

 

Die Kapuzinerkresse hat es deutlich schwerer bei all den Gurkenranken noch gesehen zu werden.

Apropos Gurken: Wir gießen sie jetzt nur noch morgens. Dann gibt es deutlich weniger Fäulnis.

Mitte Juli hat nun auch endlich die Ernte begonnen. Fünf Gurken in einer Woche!

 

 

Die Ildi-Tomaten blühen in gigantisch großen Blütenrispen. Das allein ist schon ein toller Anblick!

 

 

Das sind die ersten Möhren, die wir in diesem Jahr (am 19.07.2010) geerntet haben. Immerhin 2 kg ohne Fehl und Tadel. Doch das Beet ist noch voll.

Links im Bild die Sorte Duwicker, rechts liegen Nantaise 2 und Rote Riesen gemischt. Aus unserer Sicht gibt es zwischen den angeblich früh und spät reifenden Möhren keinen Unterschied.

Wahrscheinlich spielt das Wetter aber ja auch eine Rolle, denn die zuerst ausgesäten Duwicker-Möhren sind fast alle eingegangen und mussten nachgesät werden, so dass sie jetzt genauso weit wie die anderen beiden Sorten sind.

 

 

Hier ein Beweisfoto der ersten Melonen. Wir sind mal gespannt, ob das was wird.

 

 

Und Ende Juli gibt es endlich auch die erste Gurke zu ernten.

 

 

So richtig zugewachsen ist nun der mittlere Teil des Gemüsegartens. Wir mussten die Kürbisranken schon gewaltig kürzen, damit sie nicht alles überwuchern.

Hintergrund: Die Sonnenblumen blühen mit den riesigen Zuckermaispflanzen um die Wette.

 

 

Die Kartoffel reifen so langsam heran, und die Tomaten hängen voller Früchte. So muss das sein. Die ganze Quälerei mit dem Unkrautjäten und dem Düngen und dem Gießen erscheint einem da gar nicht mehr so furchtbar, obwohl 35 °C im Schatten die Sache nicht gerade zu einem Vergnügen machen..

 

 

Das unlukrative Erdbeerbeet haben wir jetzt Ende Juli bereits abgeräumt. Ebenso wie die verkümmerten Kohlrabi, die den Erdflöhen zum Opfer gefallen sind.

 

 

Auch das Möhrenbeet leert sich zunehmend. Die Möhren sind in diesem Jahr - unabhängig von der Sorte - besonders gut gelungen. Das Beet wird uns noch einige wochenlang Möhren schenken.

 

 

Die Zucchini verdecken die alte Badewanne jetzt fast vollständig. Im kommenden Jahr werden wir darin einen Big Max-Kürbis ziehen, der mit seiner Wuchskraft locker die ganze Wanne unter seinen Blättern verbergen wird.

 

 

So gut die Möhren gelungen sind, so schlecht war es um die Zwiebeln bestellt, die zwischen den Möhren standen.

Das Foto zeigt die geernteten Mengen der drei angebauten Sorten. Von der weißen Sorte in der Mitte haben wir sogar weniger geerntet, als wir gepflanzt haben. Ursache war Zwiebelfäule!

 

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