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Wir hätten jetzt
auch Schwertlilien schreiben können. Da Iris aber im Grunde gar keine
Lilien sind, ist der Name schon ein wenig irrreführend.
Die meisten
kennen die Staude aus den Gärten ihrer Eltern und/oder Großeltern. Und
ehrlich gesagt hatten wir lange Zeit gar nichts für sie übrig. Sie war
mit ihrer opulenten Blütenform und den immer gleichen Farben (blau,
gelb, braun) aus der Mode gekommen. Doch seit wir selber Gartenbesitzer sind,
haben es uns auch die Iris angetan.
Sie sind absolut
pflegeleicht. Der bei uns so nährstoffarme und trockene Sandboden macht
ihnen (fast) nichts aus. Aus einem Stückchen Rhizom werden in wenigen
Jahren große Horste mit unzähligen Blüten. Außerdem gibt es mittlerweile
viele verschiedene Zuchtformen. Sowohl was die Farbe, als auch die Höhe
angeht. Und auch die silbrigblauen Blätter bringen Farbe und Form ins
Beet, wenn sie nicht mehr blühen.
Wir haben
mittlerweile 6 verschiedene Sorten, wovon 3 schon da waren, als wir das
Grundstück übernommen haben. Und es werden ständig mehr. Folgende Sorten
hat Steffi im Herbst dazu gekauft:
Übrigens gibt es
jetzt sogar Züchtungen, die zweimal im Jahr blühen! Ach, wenn man
doch nur einen Dukatenesel hätte. Pardon, Euro-Esel...
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