Iris

- 2010 -

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


    
    

 

Wir hätten jetzt auch Schwertlilien schreiben können. Da Iris aber im Grunde gar keine Lilien sind, ist der Name schon ein wenig irrreführend.

Die meisten kennen die Staude aus den Gärten ihrer Eltern und/oder Großeltern. Und ehrlich gesagt hatten wir lange Zeit gar nichts für sie übrig. Sie war mit ihrer opulenten Blütenform und den immer gleichen Farben (blau, gelb, braun) aus der Mode gekommen. Doch seit wir selber Gartenbesitzer sind, haben es uns auch die Iris angetan.

Sie sind absolut pflegeleicht. Der bei uns so nährstoffarme und trockene Sandboden macht ihnen (fast) nichts aus. Aus einem Stückchen Rhizom werden in wenigen Jahren große Horste mit unzähligen Blüten. Außerdem gibt es mittlerweile viele verschiedene Zuchtformen. Sowohl was die Farbe, als auch die Höhe angeht. Und auch die silbrigblauen Blätter bringen Farbe und Form ins Beet, wenn sie nicht mehr blühen.

Wir haben mittlerweile 6 verschiedene Sorten, wovon 3 schon da waren, als wir das Grundstück übernommen haben. Und es werden ständig mehr. Folgende Sorten hat Steffi im Herbst dazu gekauft:

  • Vitafire

  • Night Shift

  • Open Sky

  • Showcase

  • April in Paris

  • unbekannte bordeaux-farbene Iris barbata

  • Going Home

  • Nora`s Thrill

  • Wintry Sky

  • Tennessee Gentleman

  • Emma Sophia.

Übrigens gibt es jetzt sogar Züchtungen, die zweimal im Jahr blühen! Ach, wenn man doch nur einen Dukatenesel hätte. Pardon, Euro-Esel...

 

 

 

Neben Rosen und Hortensien gehören auch Schwertlilien zu den Lieblingsblumen von Steffi. Hier eine Iris barbata nana `Cherry Garden`. Also eine Zwergiris, die höchstens 40 cm Höhe erreicht. Auch sie wurde erst im Herbst 2009 gepflanzt. Übrigens erscheint die Blütenfarbe in der Realität sehr viel dunkler als auf diesen Fotos.

Leider besitzt Lila keine sehr gute Fernwirkung (anders als Gelb oder Rot), so dass man schon etwas genauer unsere Hangbefestigung betrachten muss, um die tollen Blüten zu entdecken.

 

 

Die Blüte der Hohen Bartiris (Iris barbata/germanica) beginnt im Mai. Die blaue Sorte war ein wenig früher dran als die gelbe. Beide stammen noch von den Vorbesitzern. Auch wieder auferstanden.

Steffi hat noch ein paar andere Bartiris-Sorten gepflanzt in diesem Jahr, von denen einige auch bereits blühten. Leider war ein gutes Foto dieser Sorten bisher dank des Dauerregens nicht möglich.

 

 

Und noch etwas später blühte auch diese nur 40 cm hohe blaue Iris. Wahrscheinlich handelt es sich um Iris sibirica. Wie auch immer: Ihre Blätter erinnern, solange die Pflanze nicht blüht, an breite Grashalme und bilden ebensolche Horste, die allerdings, wenn sie älter werden, von innen heraus verkahlen.

Unsere haben wir deshalb geteilt und wieder verpflanzt. Sie dankten es uns in diesem Jahr mit einer reichhaltigen Blüte. Vor allem an unserem Teich in der prallen Sonne gefiel es ihnen bestens. Sie bildeten ein regelrechtes "Blaues Band".

 

 

Auch diese Zwergiris (Iris barbata nana) blühte erst Anfang Juni. Aber wir hatten sie auch erst in diesem Jahr im März gepflanzt! Leider kennen wir ihren Namen nicht.

Auch ihr Inneres ist einen Blick wert.

 

 

Obwohl unser Teich ja in diesem Jahr neu entstanden war, blühte die Gelbe Sumpfschwertlilie und erhellte mit ihrer Leuchtkraft die kaltnassen Maitage! Einige der wenigen gelb blühenden Stauden, die Steffi im Garten erlaubt. Vielleicht ist das das Geheimnis ihrer Wirkung.

Übrigens ist diese Iris eine Uferrandstaude, die gern direkt im sumpfigen Uferbereich Platz nimmt. Damit unterscheidet sie sich deutlich von den züchterisch weit entwickelten Iris barbata/germanica, die bei Dauerfeuchte zu faulen beginnen.

 

zurück zu Impressionen 2008

zurück zu Impressionen 2009

zurück zu Impressionen 2010

weiter zu Impressionen 2011

weiter zu Impressionen 2012

 

nach oben