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Ende März beginnt dieser hübsche
Bodendecker zu blühen. Die Blüten sind anfangs rosa und werden später
leuchtend blau. Doch vor allem die gefleckten Blätter sind sehr
dekorativ.
Das Gefleckte
Lungenkraut (Pulmonaria officinalis) benötigt einen humosen, halbschattigen Standort und liebt
eine dicke Mulchschicht aus Laub. |
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Eigentlich müsste man es unter den
Frühblühern auflisten - das Immergrün (Vinca minor), denn
es blüht ab Ende März. Dabei ist es gar keine Staude sondern ein
kriechender Halbstrauch.
Das gibt es in einer lila und einer weißen
Variante im Handel. Wem jetzt das fliederfarbene Blütchen zu langweilig
ist, dem sei gesagt, dass die Blütenfarbe vom Standort der Pflanze
abhängt. Je schattiger sie wächst, desto dunkler. Allerdings werden an
einem sonnigeren Standort deutlich mehr Blüten gebildet.
Immergrün ist eine der
anspruchslosesten Pflanzen überhaupt und wird gern als Bodendecker unter
Gehölzen eingesetzt, weil es dem Wurzeldruck gut standhält und auch
Trockenheit bestens verträgt. Allerdings bedeckt es den Boden dann sehr
viel lockerer als bei ausreichend feuchtem Standort. |
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Die Silberblättrige Goldnessel
(Lamium argentatum) mit ihren gefleckten Blättern mag es feucht
und schattig. Sofern man sie humos und mit einer ausreichend dicken
Mulchdecke aus Laub pflanzt, kann man sie gut als Bodendecker verwenden.
Doch bildet sie Ausläufer und kann so auch zum Problem werden. In
unseren Böschungssteinen allerdings sind wir vor solchen Spierenzien
gefeit. |
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Tränendes Herz (Dicentra
spectabilis) - hier mal in
Weiß.
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Und noch mal in Rosa. |
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Akeleien gibt es viele und in
vielen Farben. Doch manchmal ist das Einfachste auch das Schönste. Die
weiße Akelei (Aquilegia) haben wir von Steffis Mutter geschenkt bekommen und
mussten sie bereits gegen die Raupen irgendeiner Blattwespenart
verteidigen, die drohte, alle Akeleien in unserem Garten zu vertilgen.
Das mühsame Absammeln jeden Tag hat sich gelohnt, wie man an dieser
tollen Blüte sieht.
Akeleien lassen sich
übrigens ganz einfach aus Samen selbst vermehren. |
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Die Dreimasterblume (Tradescantia)
kann schnell zu einer Plage werden, wenn man nicht aufpasst. Zwar blüht
sie den gesamten Sommer über, samt sich aber auch entsprechend aus.
Außerdem sehen die Pflanzen nur
so richtig schön aus, solange die Stängel aufrecht stehen. An heißen
Sommertagen fallen die Horste auseinander, was liderlich aussieht.
Dafür vertragen Dreimasterblumen so gut wie jeden Standort. |
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Die Zieststaude (Stachys
grandiflorum?) haben wir
von Steffis Onkel geschenkt bekommen, der sie aus Dänemark mitgebracht
hat, allerdings ohne zu wissen, worum es sich handelt. Immerhin sind wir
uns sicher, dass es eine Ziest-Sorte ist, welche wissen wir leider
nicht.
Ziest bevorzugt einen humosen
Boden, ansonsten ist er sehr pflegelicht und blüht den ganzen Sommer
über. Auch prima als Rosenbegleitstaude. |
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Nein, dies ist keine Distelblüte.
Es handelt sich um die Große Sterndolde (Astrantia major),
deren filigrane Blüten den lichten Schatten unter Gehölzen wunderbar
aufhellen, indem sie wie Sterne über dem dunkelgrünen Laub stehen. |
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Die Ligularie (Ligularia
dentata) mit ihren runden
großen Blättern und den dunkelroten Stielen ist eigentlich eine
Blattschmuckpflanze, weshalb wir sie an den Teich gepflanzt haben. Das
Dottergelb ihrer Blüten passt dort auch hervorragend zu den violetten
Ähren des Blutweiderichs.
Dennoch handelt es sich nicht um
eine Uferstaude im herkömmlichen Sinn sondern um eine Gehölzrandstaude,
die es halbschattig liebt. Nichtsdestotrotz steht sie bei uns sonnig mit
dem Ergebnis einer reichhaltigen Blüte. Nur bei allzu großer
Mittagshitze lässt die Ligularie in der Sonne die Blätter hängen.
Während der kühleren Nachtstunden erholt sie sich jedoch wieder. |
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