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Im August 2010 waren wir
nach einigen Jahren endlich mal wieder in Potsdam, um den Park von
Sanssouci zu besuchen. Mitten im Park liegt der Botanische Garten von
Potsdam auf dem ehemaligen Gelände der alten Schlossgärtnerei. Für
diesen haben wir uns endlich einmal Zeit genommen und können den Besuch
wirklich nur jedem empfehlen. Der Garten ist klein, aber fein!
Wir zeigen hier natürlich
nur die Highlights aus unserer Sicht. Für manch einen mag der Besuch der
tropischen Gewächshäuser oder des Kübelgartens viel interessanter sein.
Aber uns hat gerade dieser einem Privatgarten ähnliche Bereich sehr
gefallen.
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Eingang zum ersten
Gewächshaus
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Neben den
Gewächshäusern befindet sich ein Bereich mit asiatischen Pflanzen.
Erstaunlich was auf kleiner Fläche möglich ist. |

Diese Lilien
standen ebenfalls in der "asiatischen Ecke". Sind sie nicht wunderschön?
Sind das Hakenlilien?
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Blick über den
Bereich des Nutzgartens mit allerlei Gewürzen und Kräutern darin.
Mediterrane Gewächse scheinen derzeit stark im Vordergrund zu stehen.
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Diese Karde hat
uns schwer beeindruckt. So schön haben wir uns diese Pflanze nicht
vorgestellt. |

Diese gigantische
Staude fanden wir ebenso unwirklich. Ihre Samenstände waren größer als
wir! Leider stand nicht dran, worum es sich gehandelt hat. Vielleicht
Sellerie? |
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Die
Küchenkräuter-Fraktion im Nutzgarten-Bereich.
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Dieser botanische
Garten ist immer gut für eine Inspiration. |

Damit man
nicht so auf die doch etwas hässlichen Rückseiten der Gewächshäuser
schaut, haben sie einfach alle möglichen Arten von Stangenbohnen in ca.
30 cm hohen Töpfen angebaut und so nebenbei gleich noch die Vielfalt der
Bohnenwelt präsentiert.
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Und noch so eine
Idee auch für den kleinen Garten: Aus Melonen, Kletterzucchini und
irgendwelchen Stachelgurken kann man prima ein Spalier beranken lassen
und unschöne Ecken verdecken.
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Natürlich
dürfen in einem Garten altbekannte Bauerngartenstauden nicht fehlen. |

Besonders
die Lilien waren eine Wucht.
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Eine Wucht
war auch diese offensichtlich ziemlich alte Korkenzieherweide. Wir haben
noch nirgendwo so ein riesiges Exemplar gesehen. |

Einen
Schattengarten gibt es im Botanischen Garten Potsdam auch. Er ist in den
Gehölzgarten integriert. Allerdings hätte dieser Gartenbereich mal eine
grundlegende Überarbeitung nötig. |

Schön
fanden wir diesen Weg aus Natursteinplatten und Fiederpolster.
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Auch dieser
Abschnitt aus Farnen und einem alten Baumstamm, welcher lediglich zur
Zierde dort hingelegt worden ist, hat uns sehr gefallen. |

Hier nochmal
derselbe Bereich in einer etwas anderen Ansicht. |

Auch hier
dient der Baumstamm nur der Zierde. Interessant ist, dass die
grasähnliche Pflanze um ihn herum ein Schachtelhalm ist. (Normalerweise
bekämpft man als Gärtner selbigen ja eher.) Es handelt sich aber nicht
um Ackerschachtelhalm, sondern um Binsenschachtelhalm. Der botanische
Name lautet Equisetum scirpoides.
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In der Mitte
des Gartens liegen drei größere Beete, auf denen Pflanzen vorgestellt
werden, die wir eigentlich alle als Balkon- oder Zimmerpflanzen kennen.
Hier sind sie jedoch nach ihren Herkunftsländern arrangiert worden. Auf
dem Foto sieht man Afrika...
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Kapland... |

Die Kanarischen
Inseln... |
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Mittel- und
Südamerika...
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Madagaskar... |

Mexiko... |
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Wo sonst
könnte man von Madagaskar bis nach Lateinamerika gucken?
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Überhaupt
haben uns die vorgestellten trockenheitsverträglichen Pflanzen sehr gut
gefallen. Bei unserer Privatwüste zuhause interessieren wir uns
natürlich besonders dafür. Auf dem Foto sieht man übrigens eine
Stranddistel (Eryngium maritimum).
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Hier eine
Meerkohl-Pflanze (Crambe maritima).
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Gelben
Mohn haben wir vorher auch noch nirgendwo gesehen. Es ist Gelber Hornmohn (Glaucium
flavum).
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Fazit
des Besuchs: Der Reiz dieses Botanischen Gartens ist eben genau der
begrenzte Platz.
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