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Viel blüht momentan nicht, aber
immerhin hat sich der frisch gepflanzte Stauden-Phlox ganz gut gemacht. Auch
die einjährigen Zwergmargeriten im Vordergrund haben die Hitze einigermaßen
überstanden und freuen sich über das kühlere und vor allem feuchtere Wetter
Anfang August. |
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Bei den angenehmeren Temperaturen geht
es nun auch endlich wieder mit der zweiten Hangbefestigung voran. Ein
weiteres großes Teilstück des Fundaments ist fertig geworden. Dafür war es
mal wieder nix mit des Strohhuts Urlaub. |
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Und noch ist über die Hälfte des
Fundaments nicht fertig. |
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Dafür türmen sich die Berge mit
Erdaushub, so dass man meinen könnte, wir wollten die Alpen nachbauen ;-) |
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Immerhin... Das letzte Teilstück der
ersten Hangstufe ist bis auf den noch fehlenden Rasen und ein paar andere
Bodenarbeiten fertig. Der Mandelbusch von der zweiten Hangstufe musste
hierhin umziehen. Hoffentlich wächst er wieder an. |
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Mitte August hat der Teich eine kleine
"Aussichtsplattform" bekommen. An die gepflasterte Fläche kommt noch ein
dicker Birkenstamm als Sitzgelegenheit. |
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Das Fundament für die zweite Hangstufe
ist bereits wieder gewachsen. Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein ganz
kurzes Stück. Zu blöd, dass des Strohhuts Urlaub nun vorüber ist! Zwei
Wochen gehen aber auch schnell vorbei, wenn man zu tun hat. |
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Die ersten Steine können jedenfalls
schon mal aufgestapelt werden. Auch das ist keine so leichte Sache, wie
mancher denkt. Ein Stein wiegt 45 kg!
Hinzu kommt, dass die Oberfläche
keinesfalls so eben ist, wie es auf den Fotos den Anschein hat. Jeder Stein
besitzt Unregelmäßigkeiten, die - sofern sie nicht aufwändig weg geschlagen
oder weg geflext werden - die ganze Sache später wackeln lassen und somit
die Stabilität der Mauer gefährden. |
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Hurra, die Schutthaufen sind endlich
mal kleiner statt größer geworden! |
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Die Stauden in der Rabatte am Zaun sind
ganz prima gewachsen und blühen kräftig. Wie es der Zufall will, überwiegt
gerade die Farbe Blau bzw. Lila (selbst gezogene Ysop u. Agastachen). Das
Foto lässt gut erkennen, wie schlecht die Fernwirkung dieser Blütenfarben
ist.
Lediglich vereinzelte
Margeriten-Blüten und eine Sonnenblume bemühen sich um Farbveränderung. Im
kommenden Jahr werden aber auch die selbst gezogenen Bartnelken Farbe ins
Beet bringen. Sie bilden momentan "nur" dichte, grüne Polster.
Ach ja, und die Hibisken haben mit
der Blüte begonnen. aus irgendeinem Grund gehen die Knospen aber nur eine
nach der anderen auf anstatt mehrere zugleich. Woran liegt das bloß? |
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Die Bepflanzung der ersten
Hangstufe musste erstmal die Hitze verkraften und sich wieder erholen. Den
munter blühenden Zitronenmonarden (lila Blüten auf dem Foto) hat das jedoch
gar nichts ausgemacht. Auch sie haben wir selber aus Samen gezogen.
Darüber hinaus haben wir Rindenmulch
verteilt. Nicht zuviel. Nur damit die Erde bei Sonnenschein nicht sofort
wieder austrocknet. Beim Vergleich "Mit" gegen "Ohne" Rindenmulch hat die
Variante "Mit" mehr als deutlich gesiegt, was die Überlebensraten der
entsprechenden Pflanzen betrifft.
Die Pflanztröge, wo der Rindenmulch
noch fehlt, dienen mittlerweile als Saatbeete für einige Stauden, die im
kommenden Jahr blühen sollen, die aber z.T. Kühl- bzw. Kaltkeimer sind. Hier
würde der Rindenmulch die jungen Sämlinge im Wachstum stören.
Übrigens: Wer mehrjährige Stauden
preiswert u. in höheren Stückzahlen benötigt, der sollte es einmal mit der
Aussaat probieren. In der Regel muss dies in August/September des Vorjahres
geschehen und zwar im Freiland. Keine Angst, wenn das Saatgut nicht sofort
keimt. Einige Stauden wie z.B. Sonnenhut (Echinacea) benötigen Fröste,
Schnee und Eis, um überhaupt keimen zu können. Sie sprießen erst, wenn die
frostfreie Zeit begonnen hat (März/April). Man kann natürlich auch in Töpfen
säen, die man dann einfach irgendwo in den Garten stellt. Auf jeden Fall
sollte man seine Saat gut kennzeichnen, damit man die Jungpflanzen später
nicht für Unkraut hält und rausreißt.
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So sieht der andere Teil der ersten
Hangstufe Mitte August aus. Einige Pflanzen haben die Hitze und Trockenheit
nicht gut vertragen und mussten entfernt werden, so z.B. zwei
Zwerg-Zuckerhutfichten, die einfach braun gebrannt worden sind.
Doch wenn die zweite Hangbefestigung
endlich fertig ist, muss ja auch diese bepflanzt werden. Dann können beide
Mauern überarbeitet und aufgehübscht werden. |
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So sieht die erste Hangstufe beim
Carport aus. Hier sprießen die Pflanzen sehr viel kräftiger, da das
Carportdach ihnen während der heißen Wochen im Juni/Juli die größte
Mittagshitze fern gehalten hat.
Man kann auch gut erkennen, dass es
Sinn macht, die Pflanzsteine statt mit Polster- oder Steingartenstauden
besser mit höheren Stauden (ab 40 cm Höhe) zu bepflanzen. Diese verdecken
die unschönen grauen Steine besser.
Was da übrigens wie zwei große
Kohlköpfe aussieht, sind Bergenien. Auch diese stehen hier im Schatten
saftiger. Aber ob sie auch besser blühen? Wir werden es im kommenden
Frühjahr wissen. |
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Und hier auch mal ein Blick in den
Gartenteil neben dem Haus, der später einmal unsere asiatische Gartenecke
werden soll. Von Asien ist bis auf den Ginko noch nicht viel zu sehen, aber
man kann ja schließlich auch nicht auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig
tanzen. Will heißen: Gemüsegarten und Hangbefestigung sind derzeit noch
wichtiger. Aber ein paar Gehölze können schon anwachsen, um später den
Rahmen zu bilden. |
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Neben dem Haus befindet sich auch
unsere Saattopfsammlung. Wir haben aktuell allerhand mehrjährige Stauden
ausgesät, die teils Kühl- und teils Kaltkeimer sind. Einige werden bereits
in den kommenden Tagen keimen, andere erst nachdem sie im Winter ordentlich
Frost bekommen haben.
Auf diese Art lässt sich prima Geld
sparen, da das Saatgut nicht nur preiswerter ist als bereits große Pflanzen,
man erhält auch gleich mehrere Setzlinge, so dass man bessere Effekte im
Garten erzielen kann als nur mit Einzelpflanzen. Aber selbstverständlich
benötigt diese Methode deutlich mehr Zeit!
Leider klappt das auch nicht mit
allen Stauden-Arten. Manche sind schrecklich heikel in der Aufzucht. Die
überlässt man besser dem Profi-Gärtner und gibt später lieber ein paar Euro
mehr aus. Dennoch waren wir selber überrascht, mit wie vielen Pflanzen das
bestens funktioniert!
Aktuell haben wir ausgesät:
-
Rosen-Waldmeister (Phuopsis
stylosa) KEIMT BEREITS!
-
Orientalischer Mohn (Papaver
orientale) "Pink Ruffles"
-
Orientalischer Mohn (Papaver
orientale) "Coral Reef" KEIMT BEREITS!
-
Eselsdistel (Onopordum
acanthium)
-
Blaue Kugeldistel (Echinops
ritro)
-
Riesenschuppenkopf (Cephalaria
gigantea)
-
Silberdistel (Carlina acaulis)
-
Wilde Karde (Dipsacus fulonum)
KEIMT BEREITS!
-
Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia
cyparissias) KEIMT BEREITS!
-
Mandelblättrige Wolfsmilch (Euphorbia
amygdaloides pupurea)
-
Schwarze Königskerze (Verbascum
nigrum)
-
Österr. Königskerze (Verbascum
chaixii)
-
September-Silberkerze (Cimicifuga
ramosa) KEIMT BEREITS!
-
Gemeines Leinkraut (Linaria
vulgaris) KEIMT BEREITS!
-
Glockenblume KEIMT BEREITS!
-
Riesenzierlauch
-
Sterndolde (Astrantia major)
-
Spornblume (Centranthus rubrum)
KEIMT BEREITS!
-
Stockrosen (Alcea rosea)
in verschd. Farben KEIMT BEREITS!
-
Felsennelke (Petrorhagia
saxifraga) KEIMT BEREITS!
-
Ästige Graslilie (Anthericum
ramosum)
-
Fingerhut in verschd. Farben (Digitalis
purpurea)
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Dies ist der Stand der zweiten
Hangbefestigung Ende August. Dank andauernder Regenfälle sind wir leider
nicht immer noch nicht fertig.
So langsam nervt das Wetter! Erst
ist es unerträglich heiß, dann regnet es und regnet und regnet und ... Das
Foto entstand, als sich die Sonne mal für eine halbe Stunde durch die Wolken
kämpfen konnte. |
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So sieht der andere Teil aus. Dort sind
aber endlich ein paar Pflanzen eingezogen - Taglilien und Gräser. |
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Da uns das Rumgestehe am Teich zu doof
und eine Bank zu einfallslos war, haben wir diesen prächtigen Birkenstamm
als Sitzgelegenheit an den Teich verfrachtet. Passt er nicht hervorragend an
unseren Naturteich? |
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September 2010 in
unserem Ziergarten
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