August 2010

in unserem Ziergarten

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


    
    

 

 

 

 

Viel blüht momentan nicht, aber immerhin hat sich der frisch gepflanzte Stauden-Phlox ganz gut gemacht. Auch die einjährigen Zwergmargeriten im Vordergrund haben die Hitze einigermaßen überstanden und freuen sich über das kühlere und vor allem feuchtere Wetter Anfang August.

 

 

Bei den angenehmeren Temperaturen geht es nun auch endlich wieder mit der zweiten Hangbefestigung voran. Ein weiteres großes Teilstück des Fundaments ist fertig geworden. Dafür war es mal wieder nix mit des Strohhuts Urlaub.

 

 

Und noch ist über die Hälfte des Fundaments nicht fertig.

 

 

Dafür türmen sich die Berge mit Erdaushub, so dass man meinen könnte, wir wollten die Alpen nachbauen ;-)

 

 

Immerhin... Das letzte Teilstück der ersten Hangstufe ist bis auf den noch fehlenden Rasen und ein paar andere Bodenarbeiten fertig. Der Mandelbusch von der zweiten Hangstufe musste hierhin umziehen. Hoffentlich wächst er wieder an.

 

 

Mitte August hat der Teich eine kleine "Aussichtsplattform" bekommen. An die gepflasterte Fläche kommt noch ein dicker Birkenstamm als Sitzgelegenheit.

 

 

Das Fundament für die zweite Hangstufe ist bereits wieder gewachsen. Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein ganz kurzes Stück. Zu blöd, dass des Strohhuts Urlaub nun vorüber ist! Zwei Wochen gehen aber auch schnell vorbei, wenn man zu tun hat.

 

 

Die ersten Steine können jedenfalls schon mal aufgestapelt werden. Auch das ist keine so leichte Sache, wie mancher denkt. Ein Stein wiegt 45 kg!

Hinzu kommt, dass die Oberfläche keinesfalls so eben ist, wie es auf den Fotos den Anschein hat. Jeder Stein besitzt Unregelmäßigkeiten, die - sofern sie nicht aufwändig weg geschlagen oder weg geflext werden - die ganze Sache später wackeln lassen und somit die Stabilität der Mauer gefährden.

 

 

Hurra, die Schutthaufen sind endlich mal kleiner statt größer geworden!

 

 

Die Stauden in der Rabatte am Zaun sind ganz prima gewachsen und blühen kräftig. Wie es der Zufall will, überwiegt gerade die Farbe Blau bzw. Lila (selbst gezogene Ysop u. Agastachen). Das Foto lässt gut erkennen, wie schlecht die Fernwirkung dieser Blütenfarben ist.

Lediglich vereinzelte Margeriten-Blüten und eine Sonnenblume bemühen sich um Farbveränderung. Im kommenden Jahr werden aber auch die selbst gezogenen Bartnelken Farbe ins Beet bringen. Sie bilden momentan "nur" dichte, grüne Polster.

Ach ja, und die Hibisken haben mit der Blüte begonnen. aus irgendeinem Grund gehen die Knospen aber nur eine nach der anderen auf anstatt mehrere zugleich. Woran liegt das bloß?

 

Die Bepflanzung der ersten Hangstufe musste erstmal die Hitze verkraften und sich wieder erholen. Den munter blühenden Zitronenmonarden (lila Blüten auf dem Foto) hat das jedoch gar nichts ausgemacht. Auch sie haben wir selber aus Samen gezogen.

Darüber hinaus haben wir Rindenmulch verteilt. Nicht zuviel. Nur damit die Erde bei Sonnenschein nicht sofort wieder austrocknet. Beim Vergleich "Mit" gegen "Ohne" Rindenmulch hat die Variante "Mit" mehr als deutlich gesiegt, was die Überlebensraten der entsprechenden Pflanzen betrifft.

Die Pflanztröge, wo der Rindenmulch noch fehlt, dienen mittlerweile als Saatbeete für einige Stauden, die im kommenden Jahr blühen sollen, die aber z.T. Kühl- bzw. Kaltkeimer sind. Hier würde der Rindenmulch die jungen Sämlinge im Wachstum stören.

Übrigens: Wer mehrjährige Stauden preiswert u. in höheren Stückzahlen benötigt, der sollte es einmal mit der Aussaat probieren. In der Regel muss dies in August/September des Vorjahres geschehen und zwar im Freiland. Keine Angst, wenn das Saatgut nicht sofort keimt. Einige Stauden wie z.B. Sonnenhut (Echinacea) benötigen Fröste, Schnee und Eis, um überhaupt keimen zu können. Sie sprießen erst, wenn die frostfreie Zeit begonnen hat (März/April). Man kann natürlich auch in Töpfen säen, die man dann einfach irgendwo in den Garten stellt. Auf jeden Fall sollte man seine Saat gut kennzeichnen, damit man die Jungpflanzen später nicht für Unkraut hält und rausreißt.

 

 

 

So sieht der andere Teil der ersten Hangstufe Mitte August aus. Einige Pflanzen haben die Hitze und Trockenheit nicht gut vertragen und mussten entfernt werden, so z.B. zwei Zwerg-Zuckerhutfichten, die einfach braun gebrannt worden sind.

Doch wenn die zweite Hangbefestigung endlich fertig ist, muss ja auch diese bepflanzt werden. Dann können beide Mauern überarbeitet und aufgehübscht werden.

 

 

So sieht die erste Hangstufe beim Carport aus. Hier sprießen die Pflanzen sehr viel kräftiger, da das Carportdach ihnen während der heißen Wochen im Juni/Juli die größte Mittagshitze fern gehalten hat.

Man kann auch gut erkennen, dass es Sinn macht, die Pflanzsteine statt mit Polster- oder Steingartenstauden besser mit höheren Stauden (ab 40 cm Höhe) zu bepflanzen. Diese verdecken die unschönen grauen Steine besser.

Was da übrigens wie zwei große Kohlköpfe aussieht, sind Bergenien. Auch diese stehen hier im Schatten saftiger. Aber ob sie auch besser blühen? Wir werden es im kommenden Frühjahr wissen.

 

 

Und hier auch mal ein Blick in den Gartenteil neben dem Haus, der später einmal unsere asiatische Gartenecke werden soll. Von Asien ist bis auf den Ginko noch nicht viel zu sehen, aber man kann ja schließlich auch nicht auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Will heißen: Gemüsegarten und Hangbefestigung sind derzeit noch wichtiger. Aber ein paar Gehölze können schon anwachsen, um später den Rahmen zu bilden.

 

 

 

Neben dem Haus befindet sich auch unsere Saattopfsammlung. Wir haben aktuell allerhand mehrjährige Stauden ausgesät, die teils Kühl- und teils Kaltkeimer sind. Einige werden bereits in den kommenden Tagen keimen, andere erst nachdem sie im Winter ordentlich Frost bekommen haben.

Auf diese Art lässt sich prima Geld sparen, da das Saatgut nicht nur preiswerter ist als bereits große Pflanzen, man erhält auch gleich mehrere Setzlinge, so dass man bessere Effekte im Garten erzielen kann als nur mit Einzelpflanzen. Aber selbstverständlich benötigt diese Methode deutlich mehr Zeit!

Leider klappt das auch nicht mit allen Stauden-Arten. Manche sind schrecklich heikel in der Aufzucht. Die überlässt man besser dem Profi-Gärtner und gibt später lieber ein paar Euro mehr aus. Dennoch waren wir selber überrascht, mit wie vielen Pflanzen das bestens funktioniert!

Aktuell haben wir ausgesät:

  • Rosen-Waldmeister (Phuopsis stylosa) KEIMT BEREITS!

  • Orientalischer Mohn (Papaver orientale) "Pink Ruffles"

  • Orientalischer Mohn (Papaver orientale) "Coral Reef" KEIMT BEREITS!

  • Eselsdistel (Onopordum acanthium)

  • Blaue Kugeldistel (Echinops ritro)

  • Riesenschuppenkopf (Cephalaria gigantea)

  • Silberdistel (Carlina acaulis)

  • Wilde Karde (Dipsacus fulonum) KEIMT BEREITS!

  • Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias) KEIMT BEREITS!

  • Mandelblättrige Wolfsmilch (Euphorbia amygdaloides pupurea)

  • Schwarze Königskerze (Verbascum nigrum)

  • Österr. Königskerze (Verbascum chaixii)

  • September-Silberkerze (Cimicifuga ramosa) KEIMT BEREITS!

  • Gemeines Leinkraut (Linaria vulgaris) KEIMT BEREITS!

  • Glockenblume KEIMT BEREITS!

  • Riesenzierlauch

  • Sterndolde (Astrantia major)

  • Spornblume (Centranthus rubrum) KEIMT BEREITS!

  • Stockrosen (Alcea rosea) in verschd. Farben KEIMT BEREITS!

  • Felsennelke (Petrorhagia saxifraga) KEIMT BEREITS!

  • Ästige Graslilie (Anthericum ramosum)

  • Fingerhut in verschd. Farben (Digitalis purpurea)

 

Dies ist der Stand der zweiten Hangbefestigung Ende August. Dank andauernder Regenfälle sind wir leider nicht immer noch nicht fertig.

So langsam nervt das Wetter! Erst ist es unerträglich heiß, dann regnet es und regnet und regnet und ... Das Foto entstand, als sich die Sonne mal für eine halbe Stunde durch die Wolken kämpfen konnte.

So sieht der andere Teil aus. Dort sind aber endlich ein paar Pflanzen eingezogen - Taglilien und Gräser.

 

 

Da uns das Rumgestehe am Teich zu doof und eine Bank zu einfallslos war, haben wir diesen prächtigen Birkenstamm als Sitzgelegenheit an den Teich verfrachtet. Passt er nicht hervorragend an unseren Naturteich?

 

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