August 2010

in unserem Obst- und Gemüsegarten

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


    
    

 

 

 

 

Anfang August haben wir im Tomatenbeet mal gründlich aufgeräumt. Die Senfpflanzen wurden zwecks Samengewinnung zum Trocknen aufgehangen und die Tomaten etwas entblättert, damit die Früchte reifen können.

 

 

Prompt reifen die ersten Tomaten einige Tage später.

 

 

Und tatsächlich hängen auch ein paar Bohnen zum Ernten dran.

 

 

Diese beiden ersten, reifen James-Grieve-Äpfel haben wir uns schmecken lassen. Sie schmecken süß-säuerlich und sind von der Konsistenz des Fruchtfleisches her eher weich, ähnlich dem bekannten Klarapfel. Entsprechend sind bereits die noch am Baum hängenden unreifen Äpfel ein Leckerbissen für die Wespen.

Daher eignet sich diese Apfelsorte nicht zur Lagerung und sollte sofort verzehrt werden.

 

 

Mitte August haben wir endlich auch die ersten Freiland-Tomaten ernten dürfen und natürlich gleich ein Foto gemacht. Die rote Tomate ist eine Marmande, die kleinen gelben sind Ildis.

 

 

Bereits seit Anfang August ernten wir die ersten Kartoffeln der Sorte "Rosa Tannenzäpfle" - einer festkochenden Salatkartoffel.

Da sie zahlreiche Ausbuchtungen bilden, ist das Schälen allerdings nur möglich, wenn man Pellkartoffeln daraus macht. Wir haben die kleineren Kartoffeln aber auch schon im Ofen gebacken und die Schale - nach gründlichem Sauberschrubben - einfach mitgegessen. Sehr lecker!

 

 

Nachdem wir die abgeernteten Erbsen vom Beet entfernt haben, nehmen die Kohlrüben noch mal ordentlich an Umfang zu.

Ein Freund vom Strohhut sprach gar von "Atomgemüse". Aber da müssen wir als überzeugte Biogärtner natürlich widersprechen: Nein, unser Gemüse verdanken wir nur Kompost und Pflanzenjauche, und es leuchtet auch nicht im Dunkeln!

 

 

Die Kürbisse haben ihr Übriges zum "Atomgemüse" beigetragen.

 

 

Von 6 Auberginensamen hat es nur einer zur blühenden Pflanze geschafft. Dafür eine sehr dekorative Pflanze, wie wir finden, die noch dazu leuchtend lila blüht. An der Blüte erkennt man denn auch die Verwandtschaft zu Kartoffel und Tomate. Auberginen sind ebenfalls giftige Nachtschattengewächse!

Entsprechend müsste auch eine Vermehrung über Stecklinge möglich sein wie bei der Tomate. Dazu einfach einen ausgegeizten Trieb in Komposterde stecken und feucht halten. Bei unseren Tomaten hat es jedenfalls 100 %-ig geklappt!

 

 

Hurra! Wir haben Melonen geerntet. Eine dicke Wassermelone und gleich mehrere Zuckermelonen vom Galia-Typ (Foto). Und was sollen wir Euch sagen? Die sind super lecker!

Interessant: Sie sind nur was zwischen den beiden Hügelbeeten geworden. Die Setzlinge an den Außenseiten der Hügelbeete waren schon wenige Tage nach dem Pflanzen eingegangen. Ein deutlicher Hinweis für uns, dass wir die Hügelbeetkultur auch im kommenden Jahr fortsetzen werden.

 

 

 

Ende August: Trotz Dauerregens und kühler Temperaturen reifen die Tomaten. Wir mussten allerdings auch schon zahlreiche Blätter wegen Braunfäule, sowie einige Früchte abmachen und entsorgen. Die Früchte faulen auch sehr schnell, weil sie dank des Regens aufplatzen und dann ein gefundenes Fressen für Insekten und Schimmelpilze sind.

Dennoch stecken die Pflanzen das Wetter jetzt deutlich besser weg als noch im Vorjahr, als Juni und Juli zu kühl und verregnet waren. 2010 kann man also durchaus als ein gutes Jahr für die Tomaten bezeichnen.

Die Tomaten auf den Hügelbeeten platzen übrigens kaum auf! Hier kann ein Zuviel an Wasser kaum solchen Schaden anrichten. Es fließt einfach ab! Aus demselben Grund scheinen die Paprikas kerngesund zu sein. Also noch einmal: Hügelbeetkultur voraus!!!

 

 

 

Wenigstens hat der Regen den Erdflöhen den Garaus gemacht. Die Kohlrüben freut`s.

 

 

So schaut`s derzeit bei uns im Obst- und Gemüsegarten aus. Es wir so langsam mal wieder Zeit zu vertikutieren, um Quecke & Co. den Garaus zu machen. Wenn es nur nicht ständig regnen würde!

 

 

Dem Wein hat der nasskalte August gar nicht gefallen. Er ist noch lange nicht reif. Hoffen wir mal auf einen sonnigeren September.

 

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