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Da wir unseren
Haselnussstrauch zurückgeschnitten hatten, haben wir genügend
Strauchwerk, um die Pflanzgruben der Hügelbeete damit zu füllen. |
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Nun kommen
Herbstlaub und die oberen noch verrottenden Schichten des Komposthaufens
auf den Strauchschnitt. Zwischendurch mischen wir etwas Sand vom Aushub
darunter. Wo soll man denn sonst mit dem ganzen Mist hin?
Man könnte auch
im Herbst mit der Anlage eines Hügelbeetes beginnen und dann das eh
anfallende Laub darin entsorgen sowie sonstige bis zum Frühjahr
anfallende Garten- oder Küchenabfälle. Zum Schluss kommt eine
ordentliche Schicht fertiger Kompost drauf, in welchen dann die starkzehrenden
Gemüsepflanzen gesetzt werden. Bei uns werden das im Mai Paprikas
und Melonen sein. Bis dahin können sich die Haufen etwas setzen.
(Anmerkung: Man
sollte jedoch nie in der kalten Jahreszeit einen alten Komposthaufen
umsetzen. Das würde den Verrottungsprozess erst einmal auf Eis legen.)
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Hier sieht man
die beiden fertigen Hügelbeete etwas im Hintergrund. Der Strohhut ist
ansonsten gerade dabei, den Sand des davor liegenden Beetes auszuheben.
Dieses Beet wird komplett mit Komposterde aufgefüllt. Diese müssen wir
aber noch aus dem Erdenwerk holen. |
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Wenn man dieses
Foto mit dem von vor 2 Wochen vergleicht, muss man leider feststellen,
dass sich auf den Gemüsebeeten nicht viel getan hat. Zumindest die
Radieschen müssten schon weiter sein.
Doch nicht nur,
dass es für April zu kalt ist, es ist auch viel zu trocken. Zwar nieselt
es ständig, während die Sonne nur ab und an mal raus kommt, aber
der eigentlich ständig präsente Wind trocknet die paar Regentropfen
sofort wieder weg und die Bodenfeuchtigkeit auch. Also müssen wir
bereits Mitte April den Sprenger aufstellen. |
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Den Aushub aus
den Beeten vor und hinter den Hügelbeeten haben wir zum Ausgleichen des
dritten Abschnitts im Gemüsegarten verwendet. Da sollen später
Kartoffeln und Tomaten sowie Porree gedeihen.
Dort war nach
dem Entfernen der Grasnarbe, eines Baumstumpfes, eines Horstes
Riesenchinaschilf und diverser anderer kleinerer Pflanzen alles schief
und krumm. Jetzt erstrahlt es in wunderbarer Glattheit. Aber nicht
lange. |
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Zwei Tage später sind die Beete mit
Kompost gefüllt und die Kartoffeln (hier im Vordergrund) gelegt.
Für den Kompost mussten wir dreimal
zum Erdenwerk fahren und dann den prall gefüllten Anhänger leer
schaufeln. Der Strohhut hat ganze 40 Schubkarren Erde an einem
Tag auf den Berg gefahren! |
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Die Obstblüte hat begonnen! Den
Anfang haben die Erdbeeren schon vor ein paar Tagen gemacht. Leider
waren die Rehe nachts wieder da und haben sich an den zarten jungen
Erdbeerblättern und -blüten gütlich getan. Das Foto zeigt die einzige
Erdbeerpflanze, die sie nicht geplündert haben. Tja, unsere Rehe sind
eben Feinschmecker. |
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Die Johannisbeersträucher blühen in
diesem Jahr besonders üppig. Kein Vergleich zu dem katastrophalen
Zustand der Büsche, als wir das Grundstück gekauft haben. Das Geheimnis
ist ein Eimer Kompost pro Pflanze im Herbst. |
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Und man kann an der Blüte erkennen,
um welche Johannisbeersorte es sich handelt. Hier eine rote
Johannisbeere. |
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Und hier die Blüte der weißen
Johannisbeere.
Die schwarzen Johannisbeeren
blühen übrigens noch nicht, dafür aber die Stachelbeeren, die mit den
Johannisbeeren ja sehr eng verwandt sind. Man kann sogar Beerensträucher
kaufen, die eine Kreuzung aus schwarzer Johanna und Stachelbeere sind -
JoStabeeren.
Die sehen aus wie riesige
schwarze Johannisbeeren, schmecken aber wie Stachelbeeren. Steffis
Mutter hat mal eine Busch schwarze Johannisbeeren gekauft, der sich dann
als Jostabeere herausgestellt hat. Da sie keine Stachelbeeren mag, war
die Enttäuschung anfangs recht groß. Mittlerweile finden die Beeren aber
ihre Verwendung in allerlei sehr leckeren Marmeladen. |
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Übrigens sind die blühenden
Johannisbeersträucher allesamt übersät mit Siebenpunkt-Marienkäfern.
Nicht dass ihr jetzt denkt, es gäbe da Läuse. Nur die weiße
Johannisbeere hat in diesem Jahr ein paar Johannisbeerblasenläuse zu
bieten, die aber scheinbar von den Marienkäfern nicht angerührt werden.
Die sitzen stattdessen in den Blüten und schlürfen Nektar! Wir konnten
sie dabei beobachten. Die beiden auf dem Foto halten aber wohl ein
Verdauungsschläfchen. |
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Mai 2010 in unserem Obst- &
Gemüsegarten
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April 2010 in unserem Ziergarten
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