April 2010

in unserem Obst- und Gemüsegarten

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


    
    

 

 

 

 

Da wir unseren Haselnussstrauch zurückgeschnitten hatten, haben wir genügend Strauchwerk, um die Pflanzgruben der Hügelbeete damit zu füllen.

 

 

 

Nun kommen Herbstlaub und die oberen noch verrottenden Schichten des Komposthaufens auf den Strauchschnitt. Zwischendurch mischen wir etwas Sand vom Aushub darunter. Wo soll man denn sonst mit dem ganzen Mist hin?

Man könnte auch im Herbst mit der Anlage eines Hügelbeetes beginnen und dann das eh anfallende Laub darin entsorgen sowie sonstige bis zum Frühjahr anfallende Garten- oder Küchenabfälle. Zum Schluss kommt eine ordentliche Schicht fertiger Kompost drauf, in welchen dann die starkzehrenden Gemüsepflanzen gesetzt werden.  Bei uns werden das im Mai Paprikas und Melonen sein. Bis dahin können sich die Haufen etwas setzen.

(Anmerkung: Man sollte jedoch nie in der kalten Jahreszeit einen alten Komposthaufen umsetzen. Das würde den Verrottungsprozess erst einmal auf Eis legen.)

 

 

 

Hier sieht man die beiden fertigen Hügelbeete etwas im Hintergrund. Der Strohhut ist ansonsten gerade dabei, den Sand des davor liegenden Beetes auszuheben. Dieses Beet wird komplett mit Komposterde aufgefüllt. Diese müssen wir aber noch aus dem Erdenwerk holen.

 

 

Wenn man dieses Foto mit dem von vor 2 Wochen vergleicht, muss man leider feststellen, dass sich auf den Gemüsebeeten nicht viel getan hat. Zumindest die Radieschen müssten schon weiter sein.

Doch nicht nur, dass es für April zu kalt ist, es ist auch viel zu trocken. Zwar nieselt es ständig, während die Sonne  nur ab und an mal raus kommt, aber der eigentlich ständig präsente Wind trocknet die paar Regentropfen sofort wieder weg und die Bodenfeuchtigkeit auch. Also müssen wir bereits Mitte April den Sprenger aufstellen.

 

 

Den Aushub aus den Beeten vor und hinter den Hügelbeeten haben wir zum Ausgleichen des dritten Abschnitts im Gemüsegarten verwendet. Da sollen später Kartoffeln und Tomaten sowie Porree gedeihen.

Dort war nach dem Entfernen der Grasnarbe, eines Baumstumpfes, eines Horstes Riesenchinaschilf und diverser anderer kleinerer Pflanzen alles schief und krumm. Jetzt erstrahlt es in wunderbarer Glattheit. Aber nicht lange.

 

 

Zwei Tage später sind die Beete mit Kompost gefüllt und die Kartoffeln (hier im Vordergrund) gelegt.

Für den Kompost mussten wir dreimal zum Erdenwerk fahren und dann den prall gefüllten Anhänger leer schaufeln. Der Strohhut hat ganze 40 Schubkarren Erde an einem Tag auf den Berg gefahren!

 

 

Die Obstblüte hat begonnen! Den Anfang haben die Erdbeeren schon vor ein paar Tagen gemacht. Leider waren die Rehe nachts wieder da und haben sich an den zarten jungen Erdbeerblättern und -blüten gütlich getan. Das Foto zeigt die einzige Erdbeerpflanze, die sie nicht geplündert haben. Tja, unsere Rehe sind eben Feinschmecker.

 

 

Die Johannisbeersträucher blühen in diesem Jahr besonders üppig. Kein Vergleich zu dem katastrophalen Zustand der Büsche, als wir das Grundstück gekauft haben. Das Geheimnis ist ein Eimer Kompost pro Pflanze im Herbst.

 

 

Und man kann an der Blüte erkennen, um welche Johannisbeersorte es sich handelt. Hier eine rote Johannisbeere.

 

 

Und hier die Blüte der weißen Johannisbeere.

Die schwarzen Johannisbeeren blühen übrigens noch nicht, dafür aber die Stachelbeeren, die mit den Johannisbeeren ja sehr eng verwandt sind. Man kann sogar Beerensträucher kaufen, die eine Kreuzung aus schwarzer Johanna und Stachelbeere sind - JoStabeeren.

Die sehen aus wie riesige schwarze Johannisbeeren, schmecken aber wie Stachelbeeren. Steffis Mutter hat mal eine Busch schwarze Johannisbeeren gekauft, der sich dann als Jostabeere herausgestellt hat. Da sie keine Stachelbeeren mag, war die Enttäuschung anfangs recht groß. Mittlerweile finden die Beeren aber ihre Verwendung in allerlei sehr leckeren Marmeladen.

 

 

Übrigens sind die blühenden Johannisbeersträucher allesamt übersät mit Siebenpunkt-Marienkäfern. Nicht dass ihr jetzt denkt, es gäbe da Läuse. Nur die weiße Johannisbeere hat in diesem Jahr ein paar Johannisbeerblasenläuse zu bieten, die aber scheinbar von den Marienkäfern nicht angerührt werden. Die sitzen stattdessen in den Blüten und schlürfen Nektar! Wir konnten sie dabei beobachten. Die beiden auf dem Foto halten aber wohl ein Verdauungsschläfchen.

 

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