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Nein, das ist keine Fäule, das ist ein
ordentlicher Sonnenbrand, den der Traubensteinbrech da bekommen hat. Er
stand wohl beim Verkäufer schattiger als bei uns. Während sich die
rechte Pflanze bereits von dem Schreck erholt, steht es um die linke
eher schlecht. Schade! |
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Wer sich fragt, woran man
erkennt, dass die Gemüsepflanzen von Rehen verspeist wurden, möge sich
bitte das Foto ansehen.
Die jungen Pflänzchen werden im
Frühjahr von den Rehen gezielt nach besonders schmackhaften Blättern
abgesucht und dabei mal hier, mal da angeknabbert. Denn eigentlich sind
die Tiere jetzt satt aufgrund des reichhaltigen Nahrungsangebotes auf
den Feldern und im Wald. So haben die Kohlrabis und Erdbeerpflanzen
wenigstens die Möglichkeit sich zu erholen.
Im Herbst hingegen findet man
nur noch die herausgerissenen und abgefressenen Wurzeln (bei größeren
Pflanzen wie z.B. Mangold steckt die Wurzel auch noch in der Erde). Dann
haben die Tiere Hunger und müssen sich ja auch noch eine Speckschwarte
zulegen (wegen bevorstehendem Winter und so). Das kann dann auch schon
mal sehr ärgerlich sein.
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Die jungen und zarten
Gemüsepflänzchen stehen noch bei einer ganz anderen Tierart hoch im Kurs
- Schnecken! Auf dem Bild kann man prima die typischen Fraßspuren
erkennen, denn die Mittelrippe der Blätter - die längst nicht so zart
wie das Blatt ist - wird stehen gelassen.
Man kann sich jetzt die Arbeit
machen und seinen Garten schneckenfrei sammeln. Interessanterweise
können die Schleimer aber in einer einzigen Nacht recht weit kriechen,
so dass man befürchten muss, dass sie den Zaun zum Nachbarn nicht als
Grenze betrachten. Und um sie auf frischer Tat zu ertappen, müsste man
schon nachts auf Schneckenjagd gehen.
Da unseren Schnecken auch
Kaffeesatz und Bierfallen schnurz sind, haben wir inzwischen wieder
(leider!) Schneckenkorn ausgebracht, wie man auf dem Foto an den kleinen
blauen Kügelchen erkennen kann.
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Wenn die Bäume im Frühjahr
neue und zarte Blätter treiben, sieht man daran oft Fraßschäden wir auf
dem Foto. Es gibt aber eine ganze Reihe von Insekten, die das
verursachen können. Sowohl junge Heuschrecken als auch Baumwanzen kommen
in Betracht. Auch ein Befall mit dem Kleinen Frostspanner kann nicht
ausgeschlossen werden, dessen gefräßige grünliche Räupchen großen
Schaden anrichten können.
Ob man etwas unternehmen muss
oder nicht, hängt vom Insekt und vom Schaden ab. Sobald man solche
Fraßschäden an den Bäumen entdeckt, sollte man sie nach Schädlingen
absuchen. Gegebenenfalls die Tiere mit hoher Auflösung fotografieren und
per Internet recherchieren, worum es sich handeln könnte. In der Regel
sollte man handeln, wenn es sich um einen massiven Befall handelt, der
die Obsternte oder sogar das Überleben des Baumes gefährdet.
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Also süß ist sie auf jeden Fall - die
Waldmaus (Apodemus sylvaticus). Kennzeichnend ist der helle
Bauch und die leicht gelbliche Fellfarbe. Die Tiere sind etwas größer
als Hausmäuse. Auch haben sie als eine von wenigen Mausarten tatsächlich
Micky-Maus-Ohren und große schwarze Kulleraugen. Sie können sehr gut
springen. Vor allem in die Krallen unserer Katze!
Das Foto stammt vom September 2010, als
wir unseren Kompost umgesetzt haben, in dem die Tiere offensichtlich ihr
Nest errichtet hatten. Auch sonst unterhöhlen sie gern unsere Beete -
allerdings recht flach. Zu großen Ernteausfällen ist es aber noch nicht
gekommen. Unser Schwarzer Räuber hat die Population wohl gut im Griff. |
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