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So mancher Gartenbesitzer kennt das
- kleine Ameisenhügel auf dem Rasen. Sich dort einfach mal hinzusetzen
kann man vergessen. Vom Anblick ganz zu schweigen.
Die Ameise, die das
verursacht, heißt passenderweise "Gemeine Rasenameise". Eine Arbeiterin ist
ungefähr 8 mm lang. Auf dem unteren Bild erkennt man bei genauerem
Hinsehen drei der kleinen Plagegeister, die doch eigentlich nützlich
sind, denn sie ernähren sich hauptsächlich von Aas. Allerdings betreiben
sie auch Trophobiose mit Blattläusen und transportieren Unkrautsamen.
Die gemeine Rasenameise
bevorzugt übrigens sandige oder kalkhaltige Böden und einen sonnigen
Standort für ihr Nest. Wer feuchte bis lehmige Böden hat, wird
wahrscheinlich eher von ihr "verschont". Auf unserer Binnendüne ist sie
die häufigste Ameisenart. |
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Im März 2010 stießen wir
bei den Grabungsarbeiten für unseren vergrößerten Gemüsegarten auf
dieses Nest der Diebischen Zwergameise (Solenopsis fugax).
die Arbeiterinnen dieser Ameisenart sind geradezu winzig, nämlich nicht
länger als 3,5 mm! Damit gehören sie zu den kleinsten Ameisen
hierzulande.
Die Tiere mögen es warm
und sonnig. Kein Wunder, dass ihnen unsere Binnendüne gefällt. Sie
graben gern Verbindungsgänge zu den Nestern anderer Ameisenarten, wo sie
deren Brut mit einem Gift besprühen, so dass die eigentlichen Besitzer
der Larven sich nicht mehr um die Brut kümmern. Dann können die
Diebischen Zwergameisen die Brut bequem stehlen und vertilgen! |
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Mit der Roten Gartenameise (Myrmica
rubra), deren Arbeiterinnen eine Länge von bis zu 6 mm erreichen,
hat sicherlich jeder schon einmal unangenehme Bekanntschaft gemacht. Als
Kinder haben wir sie immer "Pullerameise" genannt, weil diese Art sehr
aggressiv ist und bei der geringsten Störung zubeißt und ihr Gift
injiziert, was gleichzeitig juckt und brennt. Als Kinder dachten wir
immer, die Ameisen hätten uns "angepullert"!
Anders als die Gemeine Rasenameise
bevorzugt diese Art eher halbschattige und leicht feuchte Gartenecken.
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Ameisen zu fotografieren ist schon
schwierig, sie zu bestimmen, ist aber noch schwieriger. Bei dem Exemplar
auf diesem Bild handelt es sich mutmaßlich um eine Aschgraue
Sklavenameise, die im Garten vor allem durch ihre Größe von einem
knappen Zentimeter auffällt.
Diese Ameisen gehören zu den Waldameisen und
ernähren sich räuberisch oder (wie auf dem Bild) vom Honigtau von Blattläusen. |
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Dieses Prachtexemplar
einer Kleinen kahlrückigen roten Waldameise (Formica polyctena)
spazierte eines schönen Tages durch unsere Küche. Wir haben sie
natürlich eingefangen, raus gebracht und dieses Foto geschossen. Alle
einheimischen Waldameisenarten sind nach BArtSchV besonders geschützt.
Warum sie aber eine kleine
Waldameise sein soll, ist uns nicht so ganz klar. Sie war ca. 1,3 cm
lang!
Nach einiger Recherche haben wir
herausgefunden, das die Arbeiterinnen dieser Ameisenart kleiner sind.
Unser Exemplar war aber aller Wahrscheinlichkeit nach eine Jungkönigin,
die einen geeigneten Platz gesucht hat, um einen eigenen Staat zu
gründen. Charakteristisch ist der spiegelnde Hinterleib.
Waldameisen ernähren sich von
Insekten, süßen Pflanzensäften und natürlich vom Honigtau von Läusen.
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