Juni 2010

in unserem Ziergarten

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


    
    

 

 

 

 

Unsere Hangbefestigung hat der Blütenwahnsinn jetzt fest im Griff. Auch gedeihen die Stauden so prächtig, dass man einen Großteil der Böschungssteine gar nicht mehr sieht. Genauso haben wir uns das gedacht.

(Jetzt muss nur noch der hässliche Zaun der Vorbesitzer weichen, der den Blick von der Straße aus verschandelt.)

 

 

 

Das Schöne an den Iris ist, dass ihre Blütenknospen nacheinander aufgehen und man sie so länger genießen kann.

 

 

Die Seerosen machen sich im Teich ziemlich breit. Eine hat auch bereits Blütenknospen gebildet (die mit den grünen Blättern).

Leider ist immer noch weit und breit kein Frosch in Sicht, obwohl wir im alten Teich jedes Jahr welche hatten. Dafür haben wir ein paar neue Schnecken von Steffis Onkel geholt. Hoffentlich sind die schlauer als die ersten, damit sie nicht auch von den Elstern herausgefischt werden.

 

 

Der letzte Teil der ersten Hangstufe ist inzwischen fast fertig. Es fehlen eigentlich nur noch einige Steine zum Nachbarn hin, da unser aufgeschüttetes Erdniveau nun über dem des Nachbarn liegt.

Sieht derzeit aus wie ein großer Buddelkasten, oder?

 

 

Nochmal eine etwas andere Ansicht, die verdeutlicht, wie schmal das Stückchen Erde dort ist. Die sinnvolle Bepflanzung wird wohl wieder eine Herausforderung.

 

 

Nach vorne hin müssen die runden Böschungssteine erst noch mit Kompost gefüllt werden. Das ist immer eine anstrengende Angelegenheit.

 

 

Auf diese Steine kommt später eine weitere Steinreihe, damit die Hecke vom Nachbarn nicht unter dem Sand versinkt. Leider wird uns die Hecke nach Abschluss aller Arbeiten an dieser Stelle nur noch bis zur Hüfte reichen, da sie dem Gefälle des nachbarlichen Grundstücks angepasst ist!

 

 

Das kalte und feuchte Wetter der vergangenen Wochen hat unserem Süsskirschbaum die Schrotschusskrankheit eingebracht und seine Blätter sowie die Früchte befallen. Wir mussten den Baum radikal herunter schneiden, um die anderen Steinobstbäume zu schützen, und hoffen nun, dass er gesund wieder austreibt. Bis zum Herbst hat er Zeit. Wenn es nichts wird, pflanzen wir an dieser Stelle etwas anderes.

Da das Bäumchen voller Kirschen hing, auf deren Ernte wir uns schon mächtig gefreut haben, sind wir nun mehr als traurig.

 

 

Die Seerosen blühen! Ganz ohne Dünger oder extra Pflanzsubstrat, der neu entstandene Teich bietet auch so genug Nährstoffe.

Das wollte uns ja keiner glauben. Hier also der Beweis, dass das funktioniert.

 

 

Die Rosensaison hat begonnen. Steffi konnte es ja kaum erwarten. Jetzt schnuppert sie sich nur noch durch den Garten!

 

 

Die Pflanzen um den Teich herum sind bereits kräftig gewachsen. Momentan blühen dort die Wieseniris und natürlich die Seerosen.

 

 

Das Wetter spielt momentan mit - es ist heiß und sonnig. Entsprechend hat sich die Befestigung der ersten Hangstufe in eine sommerliche Blumenwiese verwandelt.

Besonders die wunderbar blühende Wiesenmargerite und die Silberdistel verstärken diesen Eindruck noch.

 

 

 

Nachdem wir die erste Hangstufe komplett fertig gestellt haben, machen wir uns nun mit großen Schritten an die zweite. Dazu mussten wir zunächst Unmengen von Pflanzen versetzen, und der Strohhut durfte mal wieder abreißen und buddeln. Auch ein Stechwacholder musste dem Vorhaben weichen. Bei der Hitze war das kein Zuckerschlecken.

Bei der Gelegenheit vielen Dank an den fleißigen Helfer, der jederzeit bereit ist, den Strohhut bei seiner Buddelei zu unterstützen! Man darf ja nicht vergessen, dass der trockene Sand einem so schnell wieder von der Schaufel rinnt, dass es eine wahre Sisyphos-Arbeit darstellt.

Hinzu kommt, dass wir soviel Sand über haben, dass wir kaum wissen, wohin damit. Also wird er nach oben auf den "Berg" gefahren und ein wenig "Landgewinnung" betrieben, wie der Strohhut das nennt. Er hat mal mitgezählt: An einem einzigen Tag hat er 63 Schubkarren Sand nach oben gefahren!

 

 

 

Der Teichrand hat sich auch noch ein wenig verändert. Wir mussten ja die Yuccas verpflanzen wegen der zweiten Hangstufe und wussten nicht so recht, wohin damit. Also an den Teich. Da war noch Platz. Nur dass sich Yuccas nur schlecht verpflanzen lassen. Sie leiden dann erstmal für eine längere Zeit. Entsprechend traurig sieht das also aus.

 

 

Direkt neben dem Teich stapelt sich jetzt also auch mal wieder der Schutt der alten Hangmauer. Der Strohhut möchte ihn gleich wieder für das Fundament der neuen recyceln.

 

 

Zwei Tage nach dem ersten Foto: Die Buddelei ist ordentlich voran gegangen! Zeit, um mit dem Fundament anzufangen.

 

 

Endlich: die heiß ersehnten Süsskirschen sind reif!

 

 

Die Eselsdistel zieht derweil alle Blicke auf sich.

 

 

Nachdem die Iris abgeblüht sind, hat Steffi endlich einmal Zeit gefunden, das Beet vor dem Küchenfenster leer zu räumen. Auch die benachbarte Kräuterspirale wird weichen, sobald die Befestigungsmauer der zweiten Hangstufe genügend Platz zum Pflanzen bietet. An dieser Stelle wird dann gepflastert und so die Terrasse um ein ganzes Stück erweitert.

 

 

Die Rosen blühen weiterhin ganz wunderbar. Steffi hat sogar noch weitere gekauft und eingesetzt. Da wir allerdings immer noch keinen Rasen haben und sich der Sand in der Sonne stark erhitzt, leiden die Blüten und sind nicht sehr langlebig.

 

 

Die Seerosen sind in diesem Jahr besonders prachtvoll. Offensichtlich gefällt ihnen der Platz an der Sonne. Und das Wasser im Teich ist immer klar. Ganz anders als im alten Teich.

 

 

Übrigens ist der neu entstandene Teil der ersten Hangstufe jetzt schon fast fertig bepflanzt. Leider macht die Hitze es den jungen Pflänzchen schwer. Wir werden sehen, ob sie es schaffen.

 

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