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Nach dem Ausheben der Teichgrube und
dem Verlegen eines Schutzvlieses, kann endlich die Folie hinein. Leider ist
es am Tag des Verlegens trotz Sonnenscheins recht kühl und die Folie
entsprechend hart und unflexibel. Es ist eine rechte Qual, sie der
Teichgrube anzupassen und möglichst wenig Falten zu produzieren. Bloß gut,
dass wir zu zweit sind. Einer hat die Folie im Teich angepasst, der andere
sie von oben in Falten gelegt. So geht es gerade.
Die zwei Sandhaufen sind übrigens der
Aushub und müssen noch mit der Schubkarre nach oben in den Nutzgarten
gefahren werden, um das alte Teichloch damit zu verfüllen. Das wird noch
lustig. |
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Die Ränder der unterschiedlichen
Tiefenzonen haben wir mit großen Feldsteinen ausgelegt. Zum einen, um die
Folie damit zu fixieren, zum anderen, um die Zonen mit Sand füllen zu
können. Dieser soll ja nicht sofort in den tieferen Bereich abrutschen.
Den nährstoffarmen Sand haben wir dem
eigenen Grundstück entnommen. Schließlich haben wir davon genug. Er dient
als Pflanzsubstrat und Abdeckung der Folie, die bisher ja immer dem
Sonnenlicht ausgesetzt war, wodurch sie mit der Zeit aber porös werden
könnte. |
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Hier sieht man, wie das mit dem Sand
und den Steinen funktioniert. Trotz des einlaufenden Wassers wird der Sand
nicht aufgeschwemmt und passt sich super der Folie und den Rundungen der
Tiefenzonen an.
Die ersten
Pflanzen aus dem alten Teich sind auch schon gesetzt. Keine Angst - die
meisten Wasserpflanzen entziehen ihre Nährstoffe in erster Linie dem Wasser
und nicht dem Pflanzsubstrat. Daher sollte es möglichst nährstoffarm sein,
um Algenbildung vorzubeugen. Diejenigen Pflanzen, die mehr Nährstoffe brauchen
(z.B. Wasseriris und Seerosen) versorgt man am besten über einen speziellen
Dünger mit Nährstoffen, der in den Pflanzballen gesteckt wird.
Der steinige Bereich oben rechts
soll übrigens später als Trink- und Badestelle für Vögel und Insekten
dienen. |
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Die ersten Bewohner des Teichs ziehen
auch schon ein: Posthorn- und Sumpfdeckelschnecken. Wir haben sie aus dem
Teich von Steffis Onkel entnommen. Der hat zwar nur einen winzig kleinen
Teich, dafür aber viele Schnecken. Da unser Teich aber im Prinzip neu ist
und es noch nicht sehr viel zu fressen für die Tierchen gibt, haben wir
erstmal nur die fünf eingesetzt. Sie sollen sich aber auch so recht eifrig
vermehren. Na, schau`n wir mal! |
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Auch unser Projekt "Hangbefestigung"
geht weiter. Hier bereitet der Strohhut gerade das Fundament für den letzten
Abschnitt der ersten Hangsstufe auf der anderen Seite des Carports vor.
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Nachdem eine Woche vergangen ist, in
der sich der Teich setzen konnte, vergraben wir die überschüssige Folie und
füllen den Rand dahinter mit Kompost auf, damit die äußere Bepflanzung auch
prima gedeiht.
Ein schmaler Rand mit Folie muss
dabei stehen bleiben. Darauf werden später noch Steine gelegt, damit der
Kompost bei Regen nicht in den Teich geschwemmt werden kann. |
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So sieht das Fundament der
Hangbefestigung übrigens aus. Es ist fertig ausgehärtet und bereit zum
Aufsetzen weiterer Böschungssteine. |
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So sieht der andere Teil der untersten
Hangsstufe derzeit aus. Es hat angefangen zu grünen und zu treiben. |
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Zurück zum Teich: Das Wasser ist
bereits schön klar. Die ersten Wasserläufer sind auch schon da. Und vor
allem die Vögel haben den Teich für sich als Bade- und Trinkstelle entdeckt.
Man könnte den lieben langen Tag auf der Terrasse sitzen und ihnen dabei
zuschauen.
Für alle, die das
nicht glauben wollen, hier auch gleich das Beweisfoto eines wild
planschenden Piepmatzes. |
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Die Tulpen auf dem Beet vor der Küche
haben angefangen zu blühen. Leider sind die Blüten nur noch halb so groß wie
im Vorjahr. Und vor allem die rosa Tulpen sind weniger geworden. Gesetzt
hatten wir im Herbst 2008 von jeder Sorte 10 Stück. Dabei sollte es sich
eigentlich um eine dauerhafte Tulpe handeln, die nicht gleich wieder
verschwindet. Die Sorten heißen übrigens "Blue Diamond" und "Mondial". |
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Schade, dass die Kräuterspirale in
diesem Jahr weichen muss. Die Pflanzen haben sie wunderbar in Beschlag
genommen. Rechts im Bild gedeiht der Waldmeister, links daneben zwei Sorten
Pfefferminze (Marokkanische und Orangenminze).
Auch Schnittlauch und Petersilie,
Knoblauch, Estragon, Bergbohnenkraut und Oregano kommen prima. Nur der
Thymian ist mir mal wieder erfroren. Interessanterweise aber erst im März.
Die Schneedecke hatte ihn wohl bis dahin vorm Kältetod geschützt. |
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Mai 2010 in unserem Ziergarten
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