April 2010

in unserem Ziergarten

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


    
    

 

 

 

 

 

Nach dem Ausheben der Teichgrube und dem Verlegen eines Schutzvlieses, kann endlich die Folie hinein. Leider ist es am Tag des Verlegens trotz Sonnenscheins recht kühl und die Folie entsprechend hart und unflexibel. Es ist eine rechte Qual, sie der Teichgrube anzupassen und möglichst wenig Falten zu produzieren. Bloß gut, dass wir zu zweit sind. Einer hat die Folie im Teich angepasst, der andere sie von oben in Falten gelegt. So geht es gerade.

Die zwei Sandhaufen sind übrigens der Aushub und müssen noch mit der Schubkarre nach oben in den Nutzgarten gefahren werden, um das alte Teichloch damit zu verfüllen. Das wird noch lustig.

 

 

 

Die Ränder der unterschiedlichen Tiefenzonen haben wir mit großen Feldsteinen ausgelegt. Zum einen, um die Folie damit zu fixieren, zum anderen, um die Zonen mit Sand füllen zu können. Dieser soll ja nicht sofort in den tieferen Bereich abrutschen.

Den nährstoffarmen Sand haben wir dem eigenen Grundstück entnommen. Schließlich haben wir davon genug. Er dient als Pflanzsubstrat und Abdeckung der Folie, die bisher ja immer dem Sonnenlicht ausgesetzt war, wodurch sie mit der Zeit aber porös werden könnte.

 

 

 

Hier sieht man, wie das mit dem Sand und den Steinen funktioniert. Trotz des einlaufenden Wassers wird der Sand nicht aufgeschwemmt und passt sich super der Folie und den Rundungen der Tiefenzonen an.

Die ersten Pflanzen aus dem alten Teich sind auch schon gesetzt. Keine Angst - die meisten Wasserpflanzen entziehen ihre Nährstoffe in erster Linie dem Wasser und nicht dem Pflanzsubstrat. Daher sollte es möglichst nährstoffarm sein, um Algenbildung vorzubeugen. Diejenigen Pflanzen, die mehr Nährstoffe brauchen (z.B. Wasseriris und Seerosen) versorgt man am besten über einen speziellen Dünger mit Nährstoffen, der in den Pflanzballen gesteckt wird.

Der steinige Bereich oben rechts soll übrigens später als Trink- und Badestelle für Vögel und Insekten dienen.

 

 

 

Die ersten Bewohner des Teichs ziehen auch schon ein: Posthorn- und Sumpfdeckelschnecken. Wir haben sie aus dem Teich von Steffis Onkel entnommen. Der hat zwar nur einen winzig kleinen Teich, dafür aber viele Schnecken. Da unser Teich aber im Prinzip neu ist und es noch nicht sehr viel zu fressen für die Tierchen gibt, haben wir erstmal nur die fünf eingesetzt. Sie sollen sich aber auch so recht eifrig vermehren. Na, schau`n wir mal!

 

 

Auch unser Projekt "Hangbefestigung" geht weiter. Hier bereitet der Strohhut gerade das Fundament für den letzten Abschnitt der ersten Hangsstufe auf der anderen Seite des Carports vor.

 

 

Nachdem eine Woche vergangen ist, in der sich der Teich setzen konnte, vergraben wir die überschüssige Folie und füllen den Rand dahinter mit Kompost auf, damit die äußere Bepflanzung auch prima gedeiht.

Ein schmaler Rand mit Folie muss dabei stehen bleiben. Darauf werden später noch Steine gelegt, damit der Kompost bei Regen nicht in den Teich geschwemmt werden kann.

 

 

So sieht das Fundament der Hangbefestigung übrigens aus. Es ist fertig ausgehärtet und bereit zum Aufsetzen weiterer Böschungssteine.

 

 

So sieht der andere Teil der untersten Hangsstufe derzeit aus. Es hat angefangen zu grünen und zu treiben.

 

 

Zurück zum Teich: Das Wasser ist bereits schön klar. Die ersten Wasserläufer sind auch schon da. Und vor allem die Vögel haben den Teich für sich als Bade- und Trinkstelle entdeckt. Man könnte den lieben langen Tag auf der Terrasse sitzen und ihnen dabei zuschauen.

Für alle, die das nicht glauben wollen, hier auch gleich das Beweisfoto eines wild planschenden Piepmatzes.

 

 

Die Tulpen auf dem Beet vor der Küche haben angefangen zu blühen. Leider sind die Blüten nur noch halb so groß wie im Vorjahr. Und vor allem die rosa Tulpen sind weniger geworden. Gesetzt hatten wir im Herbst 2008 von jeder Sorte 10 Stück. Dabei sollte es sich eigentlich um eine dauerhafte Tulpe handeln, die nicht gleich wieder verschwindet. Die Sorten heißen übrigens "Blue Diamond" und "Mondial".

 

 

Schade, dass die Kräuterspirale in diesem Jahr weichen muss. Die Pflanzen haben sie wunderbar in Beschlag genommen. Rechts im Bild gedeiht der Waldmeister, links daneben zwei Sorten Pfefferminze (Marokkanische und Orangenminze).

Auch Schnittlauch und Petersilie, Knoblauch, Estragon, Bergbohnenkraut und Oregano kommen prima. Nur der Thymian ist mir mal wieder erfroren. Interessanterweise aber erst im März. Die Schneedecke hatte ihn wohl bis dahin vorm Kältetod geschützt.

 

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