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Lage
Unser Gartengrundstück liegt im
Landkreis Teltow-Fläming, ca. 30 km südlich von Berlin. Wir leben also in
der schönen Mark Brandenburg, umgeben von Seen, Kuhweiden, Feldern und
natürlich Kiefernwäldern.
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Boden
Die Floskel von der "Märkischen
Streusandbüchse" trifft auf uns in besonderem Maße zu. Wir wohnen nämlich
auf einer ehemaligen Binnendüne. Daher haben wir hier feinsten Strandsand,
keinen Mutterboden, kaum Nährstoffe und noch dazu dank der Vorbesitzer sehr
viel Kalk im Boden aufgrund jahrzehntelangen Bauschuttverbuddelns im Garten.
Und wo der Boden nicht alkalisch ist, da ist er übersäuert wegen der vielen
Koniferen und ihrer Nadeln.
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Kleinklima
Was die Klima-Verhältnisse angeht,
kann man sagen, dass der Frühling für uns immer recht spät - nämlich meist
erst im April - dafür aber mit rascher Hitzeentwicklung einsetzt. Die Winter
sind eisig. Die Sommer sind
leider auch nicht immer warm und schon gar nicht trocken. Dafür kann man noch bis
im November (manchmal auch noch im Dezember) im Garten arbeiten.
Einen Vorteil bietet so eine
Binnendüne aber allemal: Sie erwärmt sich schnell. Die Wärme wird außerdem
vom Hang gespeichert, weshalb hier Pfirsiche und Mandelbüsche hervorragend
gedeihen. Nadelgehölze - vor allem Sandkiefern - aber (leider) auch.
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Gartenphilosophie
Da wir eher zu
den Pragmatikern unter den "Philosophen" gehören, bearbeiten wir unseren
"Acker" rein biologisch mit Kompostwirtschaft.
Mit einer
Ausnahme: Schneckenkorn!
Leider
ist Obst- und Gemüseanbau mittlerweile nur noch möglich mittels dem (wenn
auch sehr sparsamen) Gebrauch von Schneckenkorn. Nachdem Steffi alle
erdenklichen Varianten der Schneckenverschreckung ausprobiert hatte,
mussten auch wir feststellen, dass es die einzige Möglichkeit ist, Pflanzen
nicht nur für die Spanische Wegschnecke anzubauen. Ohne das Zeug erntet man
nichts mehr! Wir haben hier zwar auch einheimische Nacktschnecken und
natürlich Hainschnirkelschnecken, aber deren Schäden stellen für uns nicht
wirklich ein Problem dar. Als Ausgleich fördern wir gezielt die Vermehrung
von Weinbergschnecken durch naturbelassene Ecken in unserem Garten, denn
leider gehen auch diese nützlichen Tiere immer wieder mal dem Schneckenkorn
"auf den Leim".
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